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Navajo Indianer bald selbstständige Casinobetreiber

Navajo Indianer bald selbstständige Casinobetreiber 0001

Der Stamm der "Window Rock" Navajo Indianer plant das erste Casino in Church Rock – Arizona. In diesem Bundesstaat ist die Glücksspielindustrie schon seit Jahren ein riesen Geschäft. Jetzt steigen auch die Navajo in diesen Geschäftszweig ein.

Der Name „Navajo" stammt eigentlich von den Spaniern und heißt übersetzt soviel wie „das Volk mit den großen Feldern". Vor der Besiedelung der Weißen waren die Navajo der größte Stamm im Südwesten der USA und bis heute leben sie im größten Indianerreservat. Knapp 640.000 Quadratkilometer dieses Reservat groß. Und ca. 200.000 Menschen mit Navajo-Wurzeln leben in den USA, mehr als die Hälfte davon im Reservat das sich über Arizona, New Mexico, Utah und Colorado erstreckt. Das geografische Zentrum des Stammes ist Window Rock in Arizona. Der auffällige Felsen mit dem Loch in der Mitte ist die Touristenattraktion.

Bald schon dürfte dieses Volk aber um eine neue Attraktion reicher werden. Denn in Church Rock ist ab April der Bau eines Casinos geplant. Die Eröffnung ist für Mitte Oktober geplant, so ein Stammesältester gegenüber den US-amerikanischen Medien.

In Arizona ist Glücksspiel ein lukrativer Geschäftszweig, knapp $1,94 Milliarden Dollar wurden 2007 erwirtschaftet. Das sind knapp 8% mehr als im Jahr 2006.

Die Navajo werden also in diesen Industriezweig einsteigen und erhoffen sich so eine stärkere finanzielle Unabhängigkeit und gute Jobchancen für ihr Volk. Denn die Lebensumstände im Reservat sind alles andere als gut. Die meisten verfügen nur über ein geringes Einkommen oder sind auf Sozialhilfe angewiesen. Arbeit ist nur als Kleinbauer oder im Tourismus möglich. Alkohol ist im gesamten Reservat verboten, so will man dem typischen Vorurteil gegenüber den Ureinwohnern Amerikas vorbeugen.

Um das Casinoprojekt finanzieren zu können hat die „Navajo Nation Gaming Enterprise" einen $35 Millionen Kredit beim Landeseigenen Trust Fund aufgenommen. Laut offiziellen Angaben ist dieser Fund geschätzte $60 Millionen wert und lukriert ca. 8% seines Investment Portfolios.

CEO der Navajo Gaming Enterprise ist Bob Winter, er zeigt sich sehr erfreut über das Zustandekommen des Projektes: „Wir sind sehr froh über den positiven Ausgang der Verhandlungen, das ohne die Unterstützung und den Einsatz des Stammes-Gremiums sicher nicht durchgebracht worden wäre."

Der Kredit wird in ca. 7 Jahren getilgt sein – natürlich auch abhängig von den Casino Kosten und Einnahmen.

„Es ist eine wichtige Möglichkeit durch dieses Projekt die wirtschaftlich Entwicklung der Navajo selbst in die Hand nehmen zu können", so Winter.

Das Casino der Navajo ist dennoch starker Konkurrenz ausgesetzt, denn fünfzehn verschiedene Indiander-Stämme betreiben in Arizona bereits Casinos. Ausgestattet mit Slot-Machines, Black Jack, Keno und Poker.

Die Stammesältesten sind dennoch zuversichtlich und bezeichnen diesen Schritt als einen Meilenstein in der Geschichte der Navajo.

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