2019 World Series of Poker Europe

Irish Open Tag 2

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Tag 2 der Irish Open war ein verrückter Tag und erreichte oft ein Stadium, dass nicht einmal Turnierleiter Lim Flood kontrollieren konnte.

253 Pokerspieler kämpften um jeden Chip, angeführt von Eric Larcheveque. Mit dabei waren auch noch Doyle Brunson und Sohn, der 2007er Champion Marty Smyth oder Roland de Wolfe, die sich in der irischen Hauptstadt neben Ostern feiern eben dem Spiel hingaben, um unter den 72 Cash-Positionen zu landen.

Neben Smyth und Roland de Wolfe waren auch noch Sorel Mizzi, Brian O'Keefe, Nicky Power und Thomas Finneran weit vorn und heizten den restlichen Spielern ziemlich ein.

Früh im zweiten Teil des Tages wurde es aber offensichtlich, dass 2008 einen neuen irischen Meister sehen würde. Smyth verlor nach und nach den Großteil seiner Chips und musste das Turnier nach einer Niederlage gegen Parkinson verlassen!

Inzwischen setzte Sorel Mizzi seine Vorherrschaft am Turnier fort, das aus ihm vor einem Jahr einen Star machte. Diesmal will er sich den Sieg holen, dementsprechend aggressiv war das Spiel des jungen Kanadiers.

Das vierte Level des Tages sollte für für zwei Topspieler aber das Aus bringen: Zuerst erwischte es Todd Brunson, wenig später seinen Vater, der eine wichtige Hand gegen Abel Meijberg verlor und so leider unter großem Applaus das Feld räumen musste. Der verlor aber dann auch einen bedeutungsvollen Pott, der ihn in eine gute Cashposition bringen sollte. Meijberg versucht mit einem Raise und den weniger tollen Karten 8 2 die Chips zu stehlen, traf aber im Kleinen Blind auf ein Paar Damen von Norton. Am Board kam K -8-2, also feine Karten für Meijberg. Norton ging All-In, schob seine letzten $120,000 in Chips in die Mitte. Meijberg callte natürlich und zeigte seine zwei Pärchen. Doch dann kam es dick: Am Turn drehte der Dealer eine Q um, am River folgte eine 5. Norton brachte diese Hand die Chipführung, während Meijberg gut die Hälfte seiner Chips verlor.

Bubble Boy wurde der Kanadier Chris Peddigrew, der mit dem sicher wenig beliebten 73. Platz das Feld räumen musste. Nun bekamen die restlichen 72 Spieler mindestens €4,500, die Cashpositionen wurden erreicht.

Die letzte Stunde des Tages sollte nun sehr spannend werden. Kleine und große Stacks schienen gleichermaßen mit einander zu wetteifern, um eine gute Position für Tag 3 zu erreichen. Mit Leib und Seele spielten die verbliebenen Pokerpros um jeden Chip, als ob es der letzte wäre. Etwa 50 Spieler überlebten diesen Kampf und somit Tag 2 der Irish Open.

Unter jenen, die um den Sieg oder zumindest gutes Geld spielen, sind neben anderen Sorel Mizzi, Julian Thew, Thomas Fougeron, Surinder Sunar, Neil Channing, Finneran und Padraig Parkinson. Sie und ihre weniger bekannten Landsleute kehren heute am Sonntag an de Ort des Geschehens zurück, um um den Einzug an den Final Table zu spielen.

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