2019 World Series of Poker Europe

Neil Channing gewinnt die Irish Open!

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Ein kleines Osterwunder erlebten die Teilnehmer bei den Irish Open in Dublin. Keine „starke" Hand brachte Neil den Sieg, sondern ein „Bad Beat", der das Finale am Final Table nach 150 Minuten beendete.

Channing begann den vierten Tag als Chipleader mit großem Vorsprung, hatte sich somit eine gute Ausgangsposition erspielt. Der Chipstapel des englischen Profis zählte $2,75 Millionen von den $6,67 Millionen, die im gesamten Spiel waren! Dass brachte im einen gewaltigen Vorteil, den er, wie man sieht, auch halten konnte.

Er schien zu wissen, wie man mit so einem Vorsprung umgeht und heizte den anderen fünf Mitspielern gewaltig ein. Die kamen kein einziges Mal in die Lage, sich zu entspannen oder eine Karte um „billiges" Geld zu sehen. Permanent machte er jede Karte so teuer, wie es nur ging.

Danilo Paulsen war so der erste, der vom Tisch flog. Paulsen legte sich im großen Blind mit Neil Channing an. Das Board half Danilo nicht, Channing kassierte wieder mal einen Megapot. Paulsen hatte danach nur mehr wenige Chips vor sich liegen. Ging All-in und verlor auch die. Er stand auf, ging zum Kassier und holte sich sein Preisgeld über €175,000 und Lob bei den Anwesenden für den immerhin fünften Platz.

Als vierter war Tim Blake aus dem Spiel, der sich trotz einem kleinen Stack den ganzen Tag über tapfer hielt. Und wieder war es Channing, der einen Spieler vom Tisch nahm: Er hatte gegen den Drilling mit Königen keine Chance, kassierte für diesen Platz aber die nette Summe von €220,000, er sollte sich deswegen nicht weiter ärgern.

So waren es nur noch drei Spieler, die für den Titel in Frage kamen: Donal Norton, Thomas Dunwoodie und eben Neil Channing. Wer wird der nächste sein? Die Antwort folgt auf dem Fuß: Dunwoodie mußte als dritter das Turnier verlassen, Neil leistete ganze Arbeit und nahm diesen Kontrahenten ebenfalls aus dem Spiel. €275,000 Schmerzensgeld werden Thomas hoffentlich dabei helfen, weiter an Poker zu glauben und es das nächste mal wieder zu versuchen.

So ging Channing mit 2:1 Chipführung gegen Norton in das Heads-Up. Doch diese Quote hielt nicht lange. Der Engländer verlor die Hälfte seiner Chips in einer Hand gegen Donal, der damit schon den Sieg vor Augen hatte. Einige Hände und Chips ging es hin und her, dann kam der alles entscheidende Move: Mit einem Paar Fünfen ging Donal nach einem call von Channing All-In! Channing zeigte A-9. Die Chance, das Turnier zu gewinnen, war somit in greifbarer Nähe. Doch es sollte nicht sein: Am Board kamen A-Q-T. der Turn zeigte einen K und der River noch eine Ass - Sieg für Neil Channing!

Für den Sieg bekam Channing stolze €801,400, eine Trophäe, und den Ruhm des Irischen Meisters 2008! Donal Norton verdiente an diesem Abend immerhin noch €420,000 für den zweiten Platz und feierte im Lokal nebenan noch feuchtfröhlich mit seinen Landsleuten weiter.

Herzliche Glückwünsche nach Irland bzw. nach England!

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