2019 World Series of Poker Europe

PokerStars EPT Warschau, Final Table: Michael Schulze sichert sich den Titel

PokerStars EPT Warschau, Final Table: Michael Schulze sichert sich den Titel 0001

Michael Schulze und Ricardo Sousa waren während der gesamten Spielzeit am 3. Tag der PokerStars European Poker Tour Polish Open ganz vorne mit dabei, somit war es schon fast absehbar, dass die beiden letztendlich am Final Table im Heads Up gegeneinander antreten würden. Nach einem längeren Zweikampf (das Finale dauerte insgesamt 11 Stunden), besiegte Schulz seinen Kontrahenten Sousa und sicherte sich neben dem EPT Polish Open Titel ein Preisgeld in Höhe 946.269$.

Schulz startete den Tag als Chipleader, die Sitzverteilung und die Chipstacks zum Start des Final Table, waren folgendermaßen:

Sitz 1: Trond Erik Eidsvig - 220,000

Sitz 2: Christian Öman - 110,000

Sitz 3: Mehdi Ouakhir - 360,000

Sitz 4: Niclas Svensson - 174,000

Sitz 5: Daniel Woolson - 164,000

Sitz 6: Juan Maceiras - 437,000

Sitz 7: Michael Schulze - 1,162,000

Sitz 8: Ricardo Sousa - 756,000

Sitz 9: Mathias Viberg - 229,000

Daniel Woolson, einer der Short-Stacks am Tisch, verschwendete keine Zeit und raiste Preflop mit {a-Diamonds}{a-Hearts}, 3 Spieler callten. Der Flop brachte {q-Spades}{3-Hearts}{5-Clubs}, Woolson machte einen Einsatz, Ricardo Sousa foldete und Mathias Viberg callte. Daraufhin ging Mehdi Quakhir "Over the Top" All-In, die beiden verbliebenen Spieler callten. Quakhir hatte {k-Clubs}{q-Clubs} auf der Hand. Viberg hatte {5-Spades}{5-Hearts} auf der Hand, er hatte ein mittleres Set getroffen. Der Turn und der River kamen mit {6-Clubs}{k-Hearts}, das Set von Viberg reichte aus um diese Hand zu gewinnen, Woolson zu eliminieren und sich diesen ansehnlichen Pot zu sichern.

Trond Eidsvig brach bei den Polish Open zwei Rekorde, er war der Spieler mit dem höchsten Geldgewinn insgesamt während einer einzelnen Saison und er hatte während einer EPT-Saison an den meisten Final Table gesessen. Sein Ausflug an den Final Table bei der EPT in Warschau endete auf Platz 8 (88.356$). Maceiras raiste Preflop mit {a-Spades}{9-Hearts}, Eidsvig ging mit {a-Hearts}{10-Diamonds} "Over the Top" All-In. Das Board brachte {a-Diamonds}{5-Hearts}{2-Spades}{2-Clubs}{9-Spades}, somit hatte Maceiras auf dem River das bessere Paar getroffen und eliminierte Eidsvig auf Platz 8.

Niclas Svensson schied auf Platz 7 (119.911$) aus. Nachdem einige Spieler limpten, ging er Preflop "Over the Top" All-In. Quakhir war der einzige Caller. Svensson legte {4-Clubs}{4-Hearts} auf den Tisch und Quakhir zeigte {q-Spades}{10-Spades}. Der Flop brachte {5-Spades}{8-Hearts}{5-Clubs}, noch lag Svensson vorne. Die {2-Spades} auf dem Turn brachte Quakhir einige weitere Quts, die {8-Clubs} auf dem River brachte beiden Spielern 2 Paar, somit hatte Quakhir diese Hand durch den besseren Kicker gewonnen.

Maceiras ging in vier aufeinander folgenden Händen All-In und verdoppelte seinen Chip-Stack innerhalb sehr kurzer Zeit. In der entscheidenden Hand, verließ ihn jedoch das Glück. Maceiras limpte vom Cutoff mit {2-Hearts}{2-Spades} und Viberg raiste vom Big Blind mit {a-Hearts}{k-Spades}. Daraufhin ging Maceiras "Over the Top" All-In und Viberg callte. Der Flop war keine Hilfe für Viberg - {8-Clubs}{9-Spades}{9-Diamonds}, aber eine {a-Clubs} auf dem Turn brachte ihm die Führung. Die {10-Diamonds} auf dem River war keine Hilfe für Maceiras und er war auf Platz 6 (151.467$) eliminiert.

Christian Öman war der nächste Spieler, für welchen das Turnier beendet war. Er machte einen guten Call gegen Schulze, leider war das Glück nicht auf seiner Seite. Schulze raiste Preflop mit {a-Clubs}{9-Spades}, Öman callte mit {k-Diamonds}{5-Diamonds} vom Big Blind. Der Flop kam mit {q-Hearts}{k-Hearts}{7-Diamonds}, beide Spieler checkten. Der Turn brachte eine {9-Hearts}, Schulze ging All-In, Öman überlegte eine Weile und callte dann das All-In. Der River kam mit einer {9-Clubs}, die Entscheidung war gefallen. Schulze hatte Trips und Öman war auf Platz 5 (192.432$) ausgeschieden.

Nachdem er einen größeren Pot gegen Sousa verloren hatte, war Mehdi Quakhir Short-Stacked. Quakhir schob mit {q-Diamonds}{3-Hearts} Preflop alle seine Chips in die Tischmitte, Schulze callte mit 10-10. Das Board kam mit {8-Clubs}{3-Clubs}{k-Clubs}{8-Spades}{2-Hearts} und Ouakhir war auf Platz 4 (236.586$) eliminiert.

Die drei verbleibenden Spieler spielten eine ganze Weile, bevor Viberg einen größeren Pot an Sousa verlor. Nachdem er diese Hand verloren hatte, verblieben Viberg nur noch sehr wenige Chips. Letztendlich ging er mit {6-Clubs}{2-Hearts} Preflop All-In und Schulze callte mit {4-Clubs}{4-Spades}. Der Flop brachte {4-Hearts}{5-Diamonds}{8-Hearts}, Schulze hatte ein Set, aber Viberg hatte einen Double-Gutshot Straight Draw. Der {j-Clubs} auf dem Turn und die {q-Hearts} auf dem River waren keine Hilfe für Viberg und somit war sein Schicksal besiegelt. Für seine Platzierung auf dem 3.Platz erheilt Viberg ein Preisgeld in Höhe von 315.375$.

Das Spiel war nun Heads-Up und es sollte noch 2 Stunden dauern, bis der Sieger feststand. In der entscheidenden Hand gingen beide Spieler All-In, Schulze hatte {a-Spades}{6-Spades} und Sousa {7-Clubs}{7-Spades}. Der Flop kam mit {5-Hearts}{2-Clubs}{4-Diamonds}, Schulze hatte einen Inside Straight Draw, eine {a-Clubs} auf dem Turn brachte Schulze dann den Sieg. Der River kam mit einer {2-Diamonds}, keine Hilfe für Sousa, somit war er auf Platz 2 (536.276$) ausgeschieden. Michael Schulze startete am Final Table als Chip-Leader und schaffte es letztendlich sich den Pokerstars EPT Polish Open Titel und das Preisgeld in Höhe von 946.269$ zu sichern.

Photo: Pokerstars.com / Neil Stoddart

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