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Chris "Jesus" Ferguson gewinnt das 2008 NBC National Heads-Up Poker-Championship

Chris

Nachdem sich Chris Ferguson in den Jahren 2005 und 2006 bei der NBC National-Heads-Up Poker Championship mit dem zweiten Platz zufrieden geben musste, holte er sich heuer im Finale gegen Andy Bloch den Sieg. Zwei von drei Matches gingen an Ferguson.

Vor dem Finale fühlte sich Bloch noch siegessicher: „Dieses Jahr bin ich Paul Wasicka! Wasicka sprang letztes Jahr als Ersatzmann für Doyle Brunson ein und hat gewonnen." Bloch war heuer als Ersatz für den Schauspieler Brad Garrett angetreten. Dieser musste in Hollywood seiner eigentlichen Arbeit als Schauspieler nachgehen, nachdem der Streik der Drehbuchautoren beendet war. Ferguson benötigte viel Geschick, um Bloch von der Erfüllung seiner Prophezeiung abzuhalten.

Viele der frühen Matches zeigten deutlich, wie unterschiedlich die einzelnen Spieler waren. Aber in der finalen Runde war die Ähnlichkeit der beiden Kontrahenten nicht zu übersehen. Andy Bloch und Chris Ferguson sind beide Poker-Pros, die beide bei Full Tilt Poker unter Vertrag sind. Beide spielen mit einem starken mathematischen Hintergrund. In den frühen 1990er Jahren, haben sowohl Bloch als auch Ferguson, unabhängig voneinander, eine Computer-Simulation entwickelt, die die Odds und Wahrscheinlichkeiten berechnen sollte. Beide Spieler haben ein Studium an angesehenen Universitäten abgeschlossen.

Das erste Match:

In der ersten halben Stunde ging Ferguson in Führung: Aber das Blatt wendete sich als Bloch am Flop Ac/Jd/8d setzte und Ferguson callte. Der Turn brachte die 9d und Ferguson ging All-In und Bloch callte. Bloch zeigte einen Flush mit Qd/2d. Als der River das Board pairte, kassierte Bloch einen großen Pot ein.

Ein paar Hände später setzt Ferguson bei folgendem Flop: Ah/9d/9s, Bloch macht ein Re-Raise um Ferguson All-In zu setzen. Ferguson callte und zeigte Ad/Kd und war damit gegen Bloch's 10d/9h hinten. Keine der Outs für Ferguson kam und so gewann Bloch mit seinem Drilling das erste Match.

Das zweite Match:

"Ich glaube nun lastet der ganze Druck auf mir", meinte Ferguson lächelnd als er in das zweite Match startete. In der ersten Stunde passierte nichts Aufregendes und beide Spieler lagen gleich auf. Spannend wurde es als Bloch preflop raiste und Ferguson callte. Der Flop brachte Qh/Jd/4h und nach einem Check von Ferguson und einem Einsatz von Block, machte Ferguson ein Check-Raise, auf das Bloch mit einem All-In antwortete. Ferguson foldete und gab den Pot und damit auch den Chiplead an Bloch.

In der nächsten Hand ging Ferguson mit Qd/Jd All-In und Bloch bezahlte mit einem Pocket-Pair Drei. Der Flop brachte Qs/6d/5s und damit die Führung für Ferguson. Die Treff Sieben am Turn gab Bloch mit dem Gutshot einige Outs mehr, aber mit der Karo Sieben am River ging der Pot an Ferguson.

Der Lauf von Ferguson hielt an als er mit 7c/6c und einem Flop von 10d/5c/4s Blochs All-In callte. Bloch zeigt 7c-6c und damit einen open-ended Straight Draw und Ferguson ein Paar Buben. Der Turn brachte mit 6d zwar weitere Outs für Bloch, aber der River mit 9c war keine davon und Ferguson baute seine Führung weiter aus. Wenn man einen Lauf hat, dann hat man eben einen – denn das letzte Match der zweiten Runde beendete „Jesus" sogar mit einem Poker Dame.

Das dritte Match:

Nach 20 Minuten im dritten Match hatte Ferguson einen knappen Chiplead. Ferguson eröffnete mit einem minimalen preflop Raise und Bloch bezahlt. Der Flop zeigte 10c/7s/3s und Bloch checkt. Ferguson setzte und Bloch check-raised. Ferguson callte. Bei der 7h am Turn setzte Bloch und Ferguson ging All-In. Bloch überlegte lange und ließ einen Quarter für sich entscheiden: „Bei Kopf zahl ich". Die Münze zeigt Kopf und Bloch bezahlte mit 10s/4s, Ferguson zeigte ein Pocket-Paar Buben. Als am River die 7c kam, riss Ferguson seine Arme in die Luft. Nachdem er dreimal im Finale der NBC National-Heads-Up Poker Championship war, hat er sie nun auch gewonnen. Chris Ferguson erhielt für seinen Sieg $ 500.000, während Andy Bloch für seinen zweiten Platz $ 250.000 erhielt.

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