2019 World Series of Poker Europe

Zweimal Las Vegas bitte!

Zweimal Las Vegas bitte! 0001

Die erste WSOP-Challenge von Royal Flush Poker war ein voller Erfolg! Pünktlich um 14 Uhr starteten die ersten 60 Spieler in die Challenge im Prüfeninger Schlossgarten. In dem außergewöhnlichen Ambiente und mit einer hervorragenden Struktur ausgestattet begann das Rennen um einen Platz im 1500$ Turnier bei der World Series Of Poker 2008!

Genau 8 Stunden und 11 Minuten später stand mit Stefan Fischer der Sieger fest – er besiegte im HeadsUp Zoltan Timar-Geng und fliegt damit am 24.6. zusammen mit Royal Flush Poker nach Las Vegas – Flug und Hotel natürlich inklusive. Stefan callt als dominanter Chipleader das AllIn von Zoltan mit 98 von Kreuz und trifft auf A7 off. Der Flop bringt zwar eine 7 für Zoltan, aber auch einen open-ended-Straight-Draw für Stefan. Die 8 auf dem Turn bringt Stefan in Front und auf dem River kommt keine Hilfe mehr für Zoltan.

Der Struktur angepasst begann das Turnier sehr ruhig. Jeder Spieler hatte 8000 Chips als Startstack zur Verfügung und die Blinds stiegen in 40 Minuten-Intervallen beginnend bei 25/50. Mehr als genügend Spielraum also für strategisches Pokerspiel, kein Grund zur Hektik und dennoch erwischte es schon während des ersten Blindlevels die ersten Spieler.

Im zweiten Heat starteten genau 30 Spieler mit den gleichen Konditionen. Der Sieger dieses Heats durfte sich am Ende über Flug und Unterbringung nach Las Vegas freuen. Horst Seidinger setzte sich am Ende des Tages durch gegen die Zweite Christine Mühlbauer. Beide agierten sehr vorsichtig und insgesamt dauerte dieser kleinere Heat sogar länger, da vor allem die Head-to-Head-Phase über eineinhalb Stunden in Anspruch nahm. Mit einer gefloppten Straße konnte Horst am Turn das AllIn seiner Gegnerin erzwingen, die zu diesem Zeitpunkt schon drawing-dead war. Sie hielt Q4 und traf am Flop die Vier, auf dem River dann noch die Dame, was jedoch nichts mehr am Ausgang ändern sollte!

Im Heat #1 waren bis zur ersten Pause nach drei Levels schon 13 Spieler ausgeschieden. Rosa Schötzigk war wieder einmal die Grand Dame am Tisch, sie schockte immer wieder ihre Kontrahenten mit mutigen Bets und konnte ihren Stack zwischenzeitlich sehr gut auf über 45000 ausbauen, fiel aber dann immer wieder zurück. Letztlich musste sich in den Top20 die Segel streichen.

Die Chips waren gut verteilt, es gab wenig extreme Small-Stacks, ebenso keinen wirklichen Chipleader. Nach der Pause ging es mit Blinds von 200/400 und einem Ante von 25 weiter, was das Spiel eindeutig anheizte. Immer wieder setzte sich bei den AllIns im Showdown die vermeintlich schwächere Hand durch. KK verliert gegen QQ dank der dritten Dame auf dem Board, QQ verliert gegen AT dank einer Straße auf Turn und River, QQ verliert gegen QJ dank eines Flush und so weiter und so fort. Auch die Baby-Asse erweisen sich als sehr stabil und knacken das eine oder andere Mal den Favoriten.

Als das Feld in die zweite Pause geht, sind noch 23 Spieler im Turnier und rechnen sich mehr oder weniger gute Chancen auf den Platz bei der WSOP 2008 aus.

In Heat #2 sind die Spieler im Schnitt etwas vorsichtiger, es wird tight gespielt und es dauert ziemlich lange, bis hier der erste Tisch fällt. Da dieser Heat genau 1 Stunde später gestartet wurde, sind die Blinds auch noch moderat. Zur ersten Pause sind es noch 23 Spieler, 7 haben also erst den Tisch verlassen müssen. Aber auch hier zeigen die Antes nach dem Break ihre Wirkung, allerdings bleibt es weiter tight auf den drei Tischen.

Nach der zweiten Pause gehen im Heat #1 noch 23 Spieler ins Rennen, allerdings dauert es nur wenige Minuten und wir sind bei 18 Spielern und es geht auf zwei Tische. Jeder Spieler hat nun 27000 Jetons im Schnitt und die Blinds sind bei 600/1200 bei 100 Ante, also auch hier noch jede Menge Spielraum für ein vernünftiges Flop-, Turn- und Riverspiel. Im nächsten Blindlevel (800/1600/200) dann ist der Final-Table erreicht. Neun Spieler nehmen nach einem Re-Draw Platz und gleichzeitig startet auch die Suche nach dem Bubble-Boy. Denn nur die Plätze 1 bis 8 sind nach dem Shareholder-Prinzip „in the money". Die Ränge 8 bis 4 erhalten jeweils fünf Anteile am BuyIn, der Dritte 10 Anteile und der Zweite 15. Somit bleiben dem Sieger neben dem Flug und Aufenthalt in Las Vegas während der WSOP, sowie der Teilnahme bei einem 1500$ Event insgesamt noch 50 Anteile an dem erspielten Gewinn aus diesem Turnier!

Die Bubble meinte es nicht gut mit Andreas Ogner, er musste als erster den Final-Table verlassen. Grund zur Freude natürlich für alle anderen, den sie waren nun auf jeden Fall mit unter den Teilhabern und hatten zudem noch die Chance auf den ganz großen Coup!

Matthias Hien aus Bogen räumte auf Rang 8 das Feld. Die Blinds steigen auf 1000/2000 und Ante 200 als es mit Norbert Zwicknagel den nächsten erwischt. Er landet auf Platz 7. Michael Gleissner aus Plößberg kommt als Sechster durchs Ziel, gefolgt von Stephan Lauerer. Kein Glück für ihn, der einige knappe Showdowns verlor und so nach und nach seinen Stack einbüßen musste. Stephan hatte als einziger die Chance, den späteren Sieger Stefan Fischer aus dem Turnier zu nehmen, als er mit QQ gegen QJ Pre-Flop eindeutig vorne lag. Doch der River meinte es gut mit Stefan Fischer und mit dem König hatten beide Spieler dank der Dame eine Straße, somit als Splitt-Pot! Und der spätere Sieger, der seine Jacke schon übergestreift hatte, nahm wieder Platz.

Als Vierter musste Simon Hastreiter ausscheiden, er darf sich neben dem Shareholder-Anteil auch noch über ein Pokerbuch freuen. Auf Platz 3 landet Raphael Hohenester, er setzt am River bei einem sehr tückischen Board einen Bluff an und wird vom späteren Sieger nach langem Überlegen gecallt. Es liegen zwei Jacks auf Turn und River, dazu ist ein Flush möglich und Raphael geht mit seinen restlichen 63000 AllIn. Der Pott war zu diesem Zeitpunkt etwa 90000 und Stefan callt mit dem Treffer 7.

Das HeadsUp dauert dann noch etwas 30 Minuten, Zoltan kann sich nie so richtig aus der Umklammerung lösen, er ist mit seinen Chips immer deutlicher Underdog und muss am Ende den zweiten Platz akzeptieren.

Im Heat #2 geht es nach und nach runter und der Final Table wird etwa zur gleichen Zeit wie im ersten Heat erreicht. Die Platzierungen in dieser Runde lauten: 9. Markus Fisch, 8. Dimitrios Milonas, 7. Florian Belle, 6. Wolf Löhr, 5. Peter Hon und 4. wurde Karl Schaller. Im Kampf um die Reise nach Las Vegas waren nun noch drei Spieler involviert, Munoz Rumsel landete schließlich auf Rang 3. Was nun folgte, war ein sehr langes, ausdauerndes und kräftezehrendes HeadsUp. Beide gingen wenig Risiko, Horst war immer Chipleader, verlor aber die Hände immer wieder am Showdown. Am Ende konnte er dann mit seiner Straße doch noch triumphieren. Christine Mühlbauer landete auf Rang 2 und darf sich über diesen Erfolg ebenfalls sehr freuen!

Die nächste WSOP Challenge startet am 17.02. und Anmeldungen dafür sind ab sofort möglich. Wer dabei sein will, kann sich auf www.royal-flush-poker.de registrieren.

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