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PartyGaming und 888 gaben Wachstum im 4. Quartal bekannt

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In der Geschäftswelt, genauso wie bei Poker, unterscheidet man Gewinner und Verlierer an ihrer Fähigkeit sich anzupassen. Vielleicht gab es für die Online Spiele Betreiber Partygaming und 888 keine größere Herausforderung als ihren Weg nach dem UIEGA Absatz zu finden. So wie die Unternehmen in der Öffentlichkeit gehandelt wurden, blieben nicht viele andere Möglichkeiten, als den lukrativen US Markt, den Eckpfeiler ihres florierenden Geschäftsmodells, zu verlassen, beide Unternehmen - PartyGaming und 888 Holdings – gaben vor kurzem einen starken Zuwachs an Nicht-US-Spielern im Jahr 2007 bekannt, trotzdem beide ihre Umsatzzahlen vor UIEGA neu berechnen müssen.

888's CEO Gigi Levy resümierte: "Wir sind über unser Ergebnis hoch erfreut – unser erstes ganzes Jahr ohne Geschäfte im amerikanischen Raum."

Der Umsatz von 888 Holding beim Nicht-US Onlinespiel lag im Jahr 2007 bei 36% und $213 Millionen. Noch beeindruckender ist die 55%ige Wachstumsrate im vierten Quartal, verglichen zur selben Periode im Jahr 2006. Der Umsatz bei Poker war zwar weniger hoch, nahm aber im Jahr 2007 um 18% zu . Das exzellente Ergebnis im vierten Quartal und der viel versprechende Start in das neue Jahr geben dem Unternehmen genug Grundlage um ihren Gewinn bis zum Jahr 2010zu verdreifachen und ihren Umsatz zu verdoppeln.

Als PartyGaming im letzten Monat ihren Unternehmensbericht veröffentlichte, sagte CEO Mitch Garber: "Wir sind hoch erfreut, dass wir wieder einen großen Erfolg erzielen konnten. Die Ergebnisse zeigen, dass wir eine starke Plattform erschaffen haben, die auch in einer Welt nach UIGEA bestehen kann und wir sehen optimistisch in die Zukunft." Party's Nicht-US, Jahresvergleich zeigt, dass der Umsatz durch Nicht-US Pokerspieler zwar nur um 7 % gestiegen ist, was aber daran liegt er, dass die Kosten für die Umgestaltung ihres Treueprogramms sehr hoch waren. Genauso wie 888, zeigt Party ein verstärktes Wachstum in den letzten Quartalen mit einer eindeutigen Zunahme von 52% des Nettoumsatzes durch Nicht-US Spieler und einer Steigerung des Poker Nettoumsatzes von mehr als 23%.

Jedes Unternehmen würde sich über diese Wachstumszahlen freuen, speziell im vierten Quartal, besonders wenn man bedenkt, welche Hindernisse die beiden Unternehmen wegen UIGEA überwinden müssen. Wegen der Einzahlungen von US-Spielern am Ende des Jahres 2006, will keines der beiden Unternehmen unbedingt auf den US Umsatz im Jahresvergleich zurückblicken. Denn zählt man den US-Umsatz von 2006 dazu, ist bei 888 im Jahr 2007 der Nettoumsatz 26,5% geringer und der Poker Netto Umsatz 37% weniger. Ähnlich schauen die Ergebnisse bei PartyGaming aus – hier findet sich ein Nettoumsatz Einbruch von 59% gegenüber dem Jahr 2006 und der Netto Pokerumsatz ist im Jahresvergleich um 65% geringer.

Wenn beide Unternehmen ihr Wachstum, wie es im vierten Quartal war, beibehalten können, werden die Hindernisse, verursacht durch UIGEA, bald überwunden sein. Es ist deutlich zu erkennen, dass obwohl Poker vor UIGEA ihre Hauptaufgabe war, die Unternehmen sich mit anderen Geschäftsfeldern ihren Umsatz in einer Welt nach UIGEA wieder steigern konnten.

Beide Unternehmen haben eine weitere Aufgabe im US-Feld zu meistern: sie müssen eine Einigung mit dem US Justizministerium finden. Beide Unternehmen suchen aktiv an einer Finanzlösung mit dem DOJ um einer Strafverfolgung für ihre US-Tätigkeit in der Vergangenheit durch das DOJ zu entgehen. Garber erhofft sich ein Licht am Ende des Verhandlungstunnels im Laufe dieses Jahres während Levy weniger optimistisch an eine Lösung im Jahr 2008 glaubt.

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