2019 World Series of Poker Europe

EPT Dortmund Tag 2

EPT Dortmund Tag 2 0001

Es sollte einfach nicht sein - Tag zwei der EPT war für viele unserer Favoriten leider der letzte. So erwischte es unter anderem Katja Thater, Sigi Stockinger und Daniel Negreanu!<br>

Neben den genannten PokerPros musste auch Dustin Mele (der PokerStars-Passport-Gewinner und Thomas Bihl das Turnier beenden. Doch zu Beginn des zweiten Tages schaute es gar nicht so schlecht aus, wie die folgenden Highlights zeigen: <br>

Katja Thater konnte ihr Stake mit Pocketjacks verdoppeln. Die Chips gingen vor dem Flop rein, Katja traf sogar das Set und lag schon bei knapp 40.000 in Chips. Level 10 wurde beendet, nach einer kurzen Pause stiegen die Blinds auf 600/1.200, Ante: 100. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich noch 100 Spieler im Turnier.<br>

Gegen 20 Uhr kam es dann zum nächsten Duell: Marcus Tandler eliminierte Daniel Negreanu! Der hatte zwar auf dem Turn ein Flushdraw, doch Tandler hielt A9 und hatte bereits am Flop die 9 getroffen - und callte. Der River bringt Negreanu keine Hilfe und Marcus Tandler verabschiedete mit einem lauten "Yes" den Topspieler! Daniel, sichtlich enttäuscht, „verschwand" dann ziemlich schnell vom Turnier.<br>

Wenige Minuten musste sich Annette Obrestad verabschiedem. Zu diesem Zeitpunkt waren nur noch 70 Spieler im Turnier, der Average lag bei ca. 60.000 Chips und der 12. Blindlevel (800/1.600 Ante 200) wurde gestartet.<br>

Auch die nächste Frau folgte Annete kurze Zeit später - Katja Thater! auch Sie verlor die entscheidende Hand gegen Bigstack Chabot Cyrill aus Frankreich. Was ist passiert? Vor dem Flop reraiste sie auf 14.000 und bekam das Rereraise von Chabor Cyrill auf 30.000. Katja callte nach langem Überlegen und war damit All-in! Im Showdown drehte sie {a-Hearts}{k-Hearts} um, Chabot zeigte Pocket-Vieren. Der Flop brachte {q-Hearts}{a-Diamonds}{8-Clubs} und Katja damit die Führung. Doch der Turn passte Katja sicher nicht: Der Dealer drehte eine 4 zum Set für Chabot um. Und eine 3 am River bedeutete somit das endgültige Aus für Thater. <br>

So zeigt sich, dass Poker eben nicht nur ein Geschicklichkeitsspiel ist, sondern auch das Kartenglück zählt. Davon kann auch Stefan Wrenger ein Lied singen. Als Bubbleboy der EPT German Open in Dortmund war sein Ausscheiden an Pech kaum zu überbieten.<br>

Stefan hielt {10-Diamonds}{10-Spades}, der Flop brachte {5-Clubs}{q-Clubs}{10-Clubs} und damit einen Drilling für den Deutschen. Doch Brandon Schaefer callte mit {q-Hearts}{10-Hearts} und die Dealerin dreht am Turn tatsächlich {q-Diamonds} um! Somit hatte Brandon das höhere Full House – bitter für Wrenger! Lachen konnte dagegen Alex Clauß. Der Freeroll-Qualifikant von IntelliPoker schied zwar wenig später auf Platz 35 aus, nahm aber €9.500 mit nach Hause.<br>

Spannender kann das Turnier nicht sein – wir freuen uns auf Tag 3!

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