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Unsere Meinung: Coke's Super Bowl Werbung verärgert Online Poker Spieler

Unsere Meinung: Coke's Super Bowl Werbung verärgert Online Poker Spieler 0001

Wie könnte man den magischen Moment in der Super Bowl XV Werbung vergessen, als Joe Green dem Kind, welches ihm eine Coke gibt, seinen Pulli zuwirft? Und was ist mit dem Coca Cola trinkenden Bären, welcher regelmäßig über unsere Mattscheibe flimmert? Für den diesjährigen Superbowl hat sich Coca Cola von seiner Politik der einfühlsamen Werbung verabschiedet, es sei denn es macht ihnen Spaß, dabei zuzusehen, wie sich der linke Politikexperte James Carville bei dem rechten Reformer und ehemaligen Senator Bill Frist einschmeichelt.

Und warum hat sich Coke überhaupt Bill Frist ausgesucht? Ist er wirklich eine Person, welche im Interesse der Öffentlichkeit steht? Seit seinem Ausscheiden aus dem Senat, ist First fast schon irgendwie unsichtbar. Ich glaube, daß noch nicht mal die World Bank ihn als Werbefigur nehmen würde und die nehmen wirklich jeden. Auch wenn die meisten Leute Carville wegen seinem Geschwätz und seinem Aussehen (es wurde schon aus Spaß darüber spekuliert, ob er während der Liebesszene in dem Film "Deliverance" gezeugt worden wäre) nicht mögen, so hat er doch wenigstens Wiedererkennungswert.

Es gab jedoch eine Gruppe von Menschen, welche kein Problem damit hatte, daß Frist in Coke's Superbowl Werbung mitspielt. Seit Bill Frist, dafür sorgte, daß der UIGEA mehr oder weniger heimlich in Kraft treten konnte und sich dazu mit Jim Leach, einem Kongressmitglied aus Iowa verbündete, wurde er zur Person "Non-Grata" in der Online Poker-Szene. In den Poker-Foren wurde am Montagmorgen sogar gemunkelt, daß man ab sofort Coke Produkte boykottieren würde. Die Link's zu den Coca Cola Feeback-Internetseiten wurden gleich mitgeliefert. Die Threads in den Foren, waren zugepflastert mit Bildern von Pepsi Werbung und einige Schreiber kommentierten, daß "mit Coke zwar alles ein wenig besser wäre" aber Online Poker eben besser mit Pepsi funktioniert.

Selbst wenn sich alle Pokerspieler vereinigen würden und versuchen würden ihrem Missmut über die Coca Cola Werbung eine Stimme zu geben, hätte das mit großer Wahrscheinlichkeit keinen großen Einfluss auf die Entscheidungsfindungsprozess bei Coca Cola. Sie wären nie in der Lage aufgrund der Kritik entsprechend zu reagieren. Andererseits sind viele Leute der Meinung, daß die Online Spieler sowieso keinen Einfluss auf die Zwischenwahlen im Jahr 2006 hatten. Tatsächlich sah es doch etwas anders aus, viele Unterstützer der Anti-Online Glücksspielgesetze mussten bei den Zwischenwahlen im Jahr 2006 eine herbe Niederlage hinnehmen, dazu gehörte unter anderem auch Jim Leach, welcher vorher 30 Jahre lang im Amt war (Frist hatte versucht Leach mit allen Mitteln für seine Sache einzuspannen).

Viele Leute denken, daß ein Boykott der Coke Produkte eine unangebrachte, symbolische Geste, ohne ein wirkliches Ziel wäre. Was erwartet die Online Poker-Szene von Coca Cola? Eine Entschuldigung? Ein Versprechen die Werbung nicht mehr auszustrahlen? Ich kann es nicht sagen. Vielleicht wollen sie ja nur ein wenig Aufmerksamkeit für eine Sache, welche ihnen wichtig ist, wie z.B. eine Überarbeitung des UIGEA. Die Chancen sind allerdings nicht allzu gut. Aber vielleicht ist es einfach nur wichtig, daß etwas getan wird und daß die Pokergemeinde in den USA alles versucht, die Öffentlichkeit und die Regierung zu überzeugen, daß der UIGEA überarbeitet werden muss. Vielleicht haben aber auch die Skeptiker recht und der Wirbel um die Coca Cola Werbung wird sehr schnell abflauen und Platz machen für das nächste Klatschgeschichten Poker-Drama.

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