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Royal Flush Poker - FreezeOut 20.01.2008 – A deal before midnight

Royal Flush Poker - FreezeOut 20.01.2008 – A deal before midnight 0001

Der Start in FreezeOut Jahr 2008 ist geglückt und wir dürfen auf ein schönes und vor allem spannendes Turnier zurückblicken. Insgesamt 127 Spieler waren angetreten, um sich die Hauptpreis von 666,- in Bar zu sichern.

Einige Träume platzten früh, für andere reichte es bis zum Final Table. Leider mussten sich viele der Favoriten dieses Mal schon früher als gewohnt verabschieden. Im Gegenzug schafften es einige der neuen Spieler gleich bis ganz nach vorne.

Bis zur ersten Pause waren schon 29 Spieler ausgeschieden, und dass obwohl die Startphase dieses Mal erfreulich ruhig verlief. Keine hektischen All-Ins gleich zu Anfang, sondern konzentriertes Poker stand auf dem Programm. Gegen Ende der ersten Blindstufe erwischte es dann aber doch die ersten.

Lange Zeit gab es in dieser Ausgabe keinen eindeutigen Chipleader, die Stacks waren gut verteilt auf und zwischen den Tischen. Erst als es auf die letzten vier Tische zulief, konnten sich zwei Spieler etwas absetzten. Einer davon war der spätere Gewinner Jürgen Mattig.

Die guten Starthände brachten dieses Mal wieder alles an Bad Beat Potential zu Tage, was in Ihnen steckt. Asse wurden einmal geknackt von AK und dann noch einmal von 95, Könige und Damen sowieso und gleich mehrfach. Einmal holten die Könige von Robert auf dem River mit einem getroffenen 1-Outes noch auf, nachdem der Gegner mit AK und dem Ass--Hit auf dem Flop eigentlich schon wie der sichere Sieger aussah.

Auf den letzten beiden Tischen kämpften dann die letzten 18 Spieler zunächst einmal um das Erreichen der Preisränge. Ab Platz 15 gab es etwas zu gewinnen und so recht mochte sich keiner vorher verabschieden. Und da auch hier die Jetons gut verteilt lagen, gab es auch wenig All-In-Action von Short-Stacks am Tisch.

Der erste, der es dann in die bepreisten Plätze geschafft hat, war Joachim Reimann, der als 15ter das Turnier verlassen musste. Kurz danach schied eine der beiden verbliebenen Frauen im Turnier aus. Sonja Strahl landete auf Platz 14 und freute sich sichtlich über die gute Leistung, ebenso wie ihr Anhang.

Jeder weitere Platz war heiß umkämpft und es fehlten noch vier "Seat Open" bis zum Final Table. Florian Dieterle, Albert Kufner, Markus Baumgärtel und Felix Naumann hießen die weiteren Platzierten. Durch die steigenden Blinds nahm der Druck auf die Spieler doch immer mehr zu und zwang die kleineren Stacks zu einer Aktion.

Unter den letzten 9 befand sich also noch immer eine Dame und nach dem Re-Draw vor dem Start des Final-Table musste diese, Nadine Herzig, leider als erste gehen. Sie wurde sehr gute Neunte und war ebenfalls sehr zufrieden mit ihrem Abschneiden.

Auf Platz 8 kam Johannes Taeger, der kurz nachher ausschied. Nun waren also noch 7 Spieler alive und mittlerweile gab es mit Jürgen Mattig und Murat Ertürk zwei wirklich große Stacks.

Der nächste, der aus dem Turnier flog war dann Stephan Schmahl, der mit 54 einen Move versuchte, dabei leider in JJ von Dominik Stojanovic lief und keine große Hilfe am Board fand - Platz 7 für ihn. Murat Ertürk verließ als Sechster den Tisch, nachdem er zuletzt etwas unkonzentriert agiert hatte. Jens Schweneker wurde nach seinem

letzten All-In Fünfter und darf sich genau wie die zwei Spieler davor unter anderem über einen Turnier-Buy-In zur Neuauflage des Oceans50 freuen.

Die letzten vier Spieler nahmen es nun ganz genau. Sehr viel Taktieren, wenig Risiko und das trotz der mittlerweile recht hohen Blinds von 5000/10000 bei 1000 Ante.

Jürgen Mattig war Chipleader, knapp gefolgt von Zoltan Timar-Geng - etwas abgeschlagen und ebenfalls eng beieinander lagen Dominik Stojanovic und James Hauer. Immer wieder suchte Dominik die Konfrontation mit James, verlor das entscheidende Spiel aber recht unglücklich mit AT gegen QJ gegen Jürgen. Dominik floppt zwar zwei Paare, doch der River bringt mit dem König die Straße für Jürgen.

Noch drei Spieler.

James kann sich gegen Zoltan aufdoppeln und um kurz nach 23.30 Uhr geht dann Zoltan als Dritter vom Tisch. Wir sind HeadsUp, doch schon als die erste Hand im HeadsUp bei nochmals gestiegenen Blinds ausgeteilt worden ist, sprechen die beiden über einen Deal. Nach kurzem Hin und Her sind sich die beiden einig!

Turniersieger aufgrund des Chipleads ist somit Jürgen Mattig, und sehr guter Zweiter James Hauer!

Herzlichen Glückwunsch alle Spieler in den Preisen und auch an alle, die ihre persönlich gesteckten Ziele erreicht haben. Wir freuen uns auf die nächste Ausgabe im Februar. Vielen Dank!

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