Irish Championship 2008 – Jude Ainsworth ist der Sieger!

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Knapp 300 Spieler traten zur irischen Pokermeisterschaft 2008 im SAS Radisson in Galway an, um sich den Titel zu holen. Doch kein bekannter „Pokerpro" schaffte es bis zum Finaltisch. So blieb der Titel heuer auf der Insel – es gewann der Lokalmatador Jude Ainsworth.

Zahlreiche namhafte Spieler, darunter Michael „The Doc" Keiner, Mike Sexton, Marcel Luske, Noel Furlon, John Kalmar und viele mehr scheiterten an diesem €2.000 Buy-In Turnier. Der beachtliche Preispool von über €542.000 blieb fast zur Gänze in Irland.

Nach einem konstanten Favoritensterben in den ersten zwei Tagen trafen sich fast nur mehr irische Spieler am Finaltisch, um sich den Sieg untereinander auszuspielen. Keith McFadden aus Donegal qualifizierte sich mit 698.000 in Chips als Erster für die letzte Turnierrunde, Lokalmatador Jude Ainsworth aus Galway kam mit 527.000 in Chips an den Finaltisch. Mit einigem Abstand folgten dann Trevor Dineen aus Cork und Tommy Watson aus Athlone, dahinter Bernard Brady (ebenfalls Galway) und drei weitere Iren. Erst auf Platz sechs war der erste „Ausländische" Spieler zu finden - Michael Moran aus London.

Hier nun die entscheidenen Moves vom Finaltisch:

Zunächst favorisierte Michael McCool aus Enniskillen den Finaltisch. Michael kam als Siebter an den Final Table und konnte seinen Stack immer mehr vergrößern. Glen McCabe war mit 38.000 in Chips abgeschlagen Letzter. Er konnte dann aber seinen Stack verdreifachen, ehe er mit KxDx an AxAx von Watson scheiterte. Für den Chipleader McFadden sah es hingegen nicht so gut aus, er verlor wichtige Pots und sein Stack wurde bedrohlich klein. Er war nun letzter im Chipcount und unter Zugzwang. Keith ging mit Ax8x all-in, Ainsworth callte mit AxDx.

Das Board brachte McFadden keine Hilfe - Platz 6 und ein Preisgeld von €18.000 für McFadden. Somit hatte sich Ainsworth an die Spitze katapultiert. Michal Moran scheiterte an McCool und Ainsworth schickte Trevor Dineen vom Tisch. Ainsworth hatte nun über 50 Prozent aller Chips vor sich liegen. Tommy Watson musste sich mit Platz 3 begnügen. Er ging am Button mit {j-Spades}{9-Spades} All-In, Ainsworth callte am Big Blind mit {a-Hearts}{7-Hearts}. Das Board brachte {5-Diamonds}{k-Spades}{j-Hearts}{9-Hearts}, aber ein {k-Hearts} am River bescherte Ainsworth das Flush, und so schmiss er Watson aus dem Spiel.

Kurz nach 23 Uhr kam es dann zu einem raschen Showdown: Der Lokalmatador Jude Ainsworth, mit einem großen Fanclub im Rücken, ging mit {10-Diamonds}{8-Diamonds} und 1,7 Millionen in Chips All-In! McCool, der 1,3 Millionen in Chips vor sich liegen hatte raiste mit {5-Hearts}{5-Diamonds}! Auf dem Board kamen 9xJxAxDx, somit war McCool aus dem Spiel und musste sich mit „nur" €100.000 für den zweiten Rang begnügen. Ainsworth brachte der Sieg stolze €180.000 - Wir gratulieren!

Hier nun die Top 10 des Turnieres mit dem jeweiligen Preisgeld:

1. Jude Ainsworth €180.000

2. Michael McCool €100.000

3. Tommy Watson €60.000

4. Trevor Dineen €35.000

5. Michael Moran €25.000

6. Keith McFadden €18.000

7. Glen McCabe €15.000

8. Bernard Brady €12.000

9. Larry Ryan €10.000

10. Martin Silke €8.000

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