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Zeitungsente oder echtes Leben?

Zeitungsente oder echtes Leben? 0001

Anfang dieser Woche war auf der Internetseite der Kronenzeitung eine Geschichte zu lesen, die sich wie ein Lauffeuer im Netz verbreitet hat: „Russe verspielt Ehefrau beim Pokern".

Die Kronenzeitung ist das österreichische Pendant zur Bild-Zeitung in Deutschland. Amüsant zu lesen und teilweise mit haarsträubenden Stories, die oft so absurd klingen, dass sich die Frage stellt ob das wirklich ernst zu nehmen ist. So auch in diesem Fall...

Der in Murmansk lebende Russe Andrei Karpov dürfte ein schwerwiegendes Spielsucht Problem haben. Denn nachdem er sein letztes Geld beim Pokern verloren hatte, sei er mit seinem Gegner Sergey Brodov einen wirklich absurden Deal eingegangen. Karpov soll seine Ehefrau als Spieleinsatz vorgeschlagen haben und Brodov hätte diesen Vorschlag akzeptiert. Dass Tatiana, so ihr Name, alles andere als „amused" darüber gewesen sein soll, wäre wohl mehr als verständlich. Denn Karpov verlor die Partie und somit forderte Brodov seinen „Gewinn".

Aber das Leben hält manchmal unergründliche Wege bereit, denn die Frau soll auf einmal doch „very amused" gewesen sein. Denn im Gegensatz zu Karpov soll Brodov ein recht ansehnlicher Mann mit stabilen finanziellen Verhältnissen sein. So soll sich Tatiana kurzerhand entschlossen haben ihren Mann gegen Brodov einzutauschen...und soll dazu gemeint haben: „Ich war zutiefst beschämt, aber ich wusste, dass ich mich nach dieser Aktion von meinem Ehemann trennen muss. Sergey ist ein sehr charmanter Mann und ich bin sehr glücklich mit ihm – auch wenn er mich in einem Pokerspiel gewonnen hat."

Andrei Karpov als mehrfacher Verlierer: Kein Geld, keine Frau und dann noch Winter in Murmansk, d.h. leben nördlich des Polarkreises, mit eisiger Kälte und vielen finsteren Tagen...eine deprimierende Perspektive. Herr Brodov und Frau Ex-Karpov sollen jedenfalls sehr glücklich miteinander sein. – WAS für eine Story?!

Dieser Meinung waren auch zahlreiche Internet-Leser. Denn nach der Lauffeuerartigen Verbreitung dieser Geschichte auf etlichen Poker-Portalen, ist eine Diskussion um die Glaubwürdigkeit entstanden. Da waren teils lustige aber auch schlimme Einträge zu lesen: Andrei Karpov wurde z.B. mit dem ehemaligen Schachweltmeister und russischen Oppositionsführer Vladimir Karparov verwechselt. Was dann kaum zu glauben wahr: offensichtlich männliche Blogger und Poster haben sich positiv darüber ausgesprochen die Ehefrau als Spieleinsatz zu „verhökern". Ein wörtliches Zitat: „Verzocken kommt billiger als ne´ Scheidung." Aha, jetzt wissen wir das auch...

Dass die Russen im hohen Norden vielleicht mal zu tief ins Vodka-Glas schauen ist anzunehmen, aber ob diese Geschichte wirklich wahr ist? Vielleicht hat sich ein Hobby-Journalist in Murmansk in einer kalten, langen Winternacht (es ist ja jetzt fast immer dunkel da „oben") einfach eine skurrile Zeitungsente einfallen lassen, um sich den „Tag" zu vertreiben?

Ich habe mich beim Lesen der Story und den Kommentaren jedenfalls köstlich amüsiert und das dürfte wahrscheinlich nicht nur mir so gehen. Und im Fall einer „Ente" hat diese Geschichte zumindest einen guten Unterhaltungswert.

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