Heute schon Pokern wie in einem Science-Fiction Film

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Wenn man heute über den Pokertisch der Zukunft spricht, denken die meisten an einen Tisch mit Displays und ohne Dealer. Ist auch eine Möglichkeit, aber diese Zukunft gibt es ja heute schon. Nein, in diesem Artikel geht es um eine kürzlich vorgestellte Beta-Version eines anderen Pokertisches der Zukunft. Dabei geht es um RFID Erkennung.

RFID heißt wörtlich „Radio-Frequency-Identification" und auf Deutsch übersetzt bedeutet das „Radio-Frequenz-Erkennung". Im Prinzip gibt einem ein RFID-System die Möglichkeit gespeicherte Daten von einem Chip oder einer Plakette oder sogar nur einem gedruckten Code abzufragen oder zu identifizieren. Die meisten RFID Systeme basieren auf zwei Komponenten. Die eine Komponente ist ein Gerät mit integriertem Schaltkreis um Daten zu speichern, Informationen abzuarbeiten oder ein empfangenes Signal anzupassen oder gleichzusetzen. Die zweite Komponente ist der Empfänger, der über eine Antenne entweder Daten/Informationen sendet oder eben auch empfängt. Das klingt jetzt vielleicht sehr technisch und kompliziert, aber im Prinzip tauchen RFID-Systeme schon immer häufiger im Alltag auf. Jeder von uns ist sicher schon einmal unbewusst oder bewusst einem RFID-System begegnet - z.B. im Supermarkt wo der Kunde die Produkte selbst einscannt und diese Daten aus dem Handscanner bei der Kasse ausgelesen werden.

Aber was hat das alles jetzt mit Poker zu tun?

Der Schlüssel der Antwort liegt in den Poker-CHIPS. Gerade im hektischen Casinobetrieb kommt es immer wieder vor, dass sich beim Chipcount verzählt wird, Chips einfach verschwinden, und trotz Seriosität und gutem Willen ist man vor Mogelversuchen nicht gefeit – auch wenn diese zugegebener Maßen heute wenig bis kaum mehr vorkommen.

Mit einem RFID-Chip im Chip können diese besser aufgespürt werden und somit eine Fehlerquelle behoben oder aufgedeckt werden. Um die Chips immer sozusagen immer „im Auge" behalten zu können, müssten die Pokertische der Zukunft mit Sensoren bzw. Scannern ausgestattet werden. Bisher standen die Techniker vor dem Problem, dass Pokertische meist unsanft behandelt werden – der/die Kellner/in nähert sich dem Tisch mit einem Drink und verschüttet ihn, nach einem Bad-Beat verliert ein Spieler seine Contenance und schlägt mit der Faust auf den Tisch, und, und, und... aber High-Tech-Komponenten gefällt so etwas gar nicht. Und nach kürzester Zeit beginnt der Pokertisch der Zukunft dann an selbst Fehler zu produzieren. Und vor allem müssen die Chips einiges aushalten. Sie werden tausende Male angefasst, geworfen und gesetzt. Bis dato waren RFID-System noch zu empfindlich um derartigen Anforderungen auf Dauer und verlässlich gerecht zu werden. Mit der vorgestellten Beta-Version hofft die Herstellerfirma „Shuffle Master" nun Chips hergestellt zu haben, die auch nach langem Gebrauch immer noch „lesbar" bleiben.

Bei allem Hochgefühl im Bezug auf neue Technologie werden manche Stimme laut und meinen, dass dadurch natürlich auch Spielerverhalten analysiert werden kann und so die Casino beginnen könnten eigene Statistiken über diesen oder jenen Spieler zu führen. Dazu meint „Shuffle Master" CEO Mark Yoseloff: „Ich denke es wäre wesentlich mehr aufdringlich wenn man die bevorzugte Zahnpasta oder Intimprodukte eines Kunden erheben würde als Spiel- oder Wettdaten. Diese Technologie gibt dem Casino einen genauen Überblick, sodass der Kunde auch korrekt entlohnt werden kann." Nach dem Motto „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser" dürften schon bald die ersten RFID-Systeme in US-amerikanischen Casinos in den Testbetrieb gehen.

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