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Online Poker Verbot in der Türkei und seine Konsequenzen

Online Poker Verbot in der Türkei und seine Konsequenzen 0001

Schon seit Anfang 2007 rumort es in der türkischen Glücksspiel Gesetzgebung. Denn Online Poker ist seit Ende Februar verboten. Bisher haben sich die Behörden mit der Exekution des Gesetzes eher zurückgehalten, aber seit ca. einem Monat wird ein Verstoß, laut türkischen Presseberichten, tatsächlich geahndet.

Dass es soweit kommen würde hat sich schon gleich nach dem Inkrafttreten des Gesetzes abgezeichnet.

Der online Zahlungsvermittler Neteller hat sich genau zu dieser Zeit aus dem türkischen Markt zurückgezogen. "Gesetzgeber, Zahldienste und Online-Glücksspielanbieter haben in letzter Zeit Schritte getätigt, die die Unsicherheit bezüglich gewisser mit Onlineglücksspielen verbundener Aktivitäten in einigen Regionen erhöht haben, " erklärte die Firma in einer Stellungnahme. Das Risiko erschien Neteller zu hoch, weiter ihre Dienste am Online Glücksspielmarkt der Türkei zur Verfügung zu stellen. Wahrscheinlich will man damit auch einem ähnlichen Vorfall wie in den U.S.A. vorbeugen. Denn im Jänner 2007 wurden zwei Gründer von Neteller auf US-amerikanischen Boden einfach verhaftet. Es sollte ein Exempel statuiert werden, dass nach dem Inkrafttreten des „Unlawful Internet Gambling Enforcement Act" wirklich hart von den Behörden durchgegriffen wird. Die Folge war, dass sämtliche Konten von US-amerikanischen Neteller Usern eingefroren wurden und bis heute nicht freigegeben sind.

Damit so etwas nicht den Neteller Usern der Türkei passiert hat sich das Unternehmen früh genug aus dem Markt zurückgezogen.

Hier das offizielle Statement von Neteller: „Aufgrund der vor Kurzem in der Türkei am 28. Februar 2007 verabschiedeten Gesetze, nach denen das Angebot bestimmter Arten von Glücksspiel durch 'unautorisierte' in- oder ausländische Firmen an Bürger in der Türkei verboten worden ist, hat sich Neteller dazu entschlossen, sich aus dem Bezahlgeschäft für Online-Glücksspiele freiwillig aus dem türkischen Markt zurückzuziehen."

Als wenn es Neteller schon gewusst hätte, denn knapp 10 Monate später kündigt die türkische Tagezeitung „Zaman" eine schärfere Vorgangsweise in der Durchsetzung des Online-Glücksspiel-Verbots an. Somit soll es nicht nur den Unternehmen „an den Kragen" gehen, sondern und vor allem den Poker Spielern. Laut Aussagen der Zeitung sind bereits an die 3,500 Online Spieler zu einer Verwaltungsstrafe von umgerechnet € 60,- verurteilt worden. Und da reicht schon das bloße einloggen, denn das bedeutet für die Behörden schon eine „Open Session" und das ist Grund genug für eine Strafe.

Nach welchen technischen Selektionskriterien die Behörden vorgehen wird in der Zeitungsmeldung nicht veröffentlicht. Denn eigentlich kann die Exekutive nur über die Provider wissen wer, wo und wann gespielt hat. Interessant wäre zu wissen welche Internetprovider mit den Behörden zusammen arbeiten bzw. ob nach dieser Gesetzesnovelle alle Internetanbieter zur Datenfreigabe verpflichtet sind.

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