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Neue Steuerbestimmungen für Pokerturniere in den USA

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Das US-Finanzministerium wird mit 4. März 2008 neue Bestimmungen in Kraft setzen, bei denen Turnierveranstalter Gewinne über $ 5.000,- melden müssen.

Wenn das Finanzministerium mit „neuen Bestimmungen" aufwartet, dann verheißt das meist nichts Gutes für den Steuerzahler. Auch wenn es sich in diesem Fall um das US-amerikanische Finanzministerium handelt, denn die Pokerwelt ist International.

All jene, die sich mit Freude dem Poker Sport widmen, sollten sich für das Jahr 2008 wappnen, denn das IRS (Internal Revenue Service = US-amerikanische Finanzministerium) setzt mit 4. März 2008 eine unangenehme Gesetzesänderungen in Kraft.

Klar ist, dass der Fiskus den Pokerboom mitbekommt und klar ist auch, dass Mittel und Wege gefunden werden um an den teils hohen Gewinnen mit zu naschen. Daher müssen in Zukunft alle Turnierveranstalter in Amerika ihre Gewinner ab einem Betrag von $ 5.000 der IRS melden.

Mark Walstrom ist Steuerberater bei „JK Harris & Company", einer der renommiertesten Beraterfirmen in den USA, er meint dazu: „Bis heute war nicht klar ob nun die Veranstalter oder die Spieler die Gewinne offiziell angeben müssen. Mit dieser Regelung soll nun eine generelle Meldepflicht eingeführt werden."

Ein standardisiertes Formular soll dem Veranstalter die Zettelwirtschaft erleichtern. Alle, die dieser neuen Regelung in Zukunft nicht nachkommen, müssen 25% Strafe zum ursprünglichen Betrag, der angegeben hätte werden müssen, bezahlen.

Nicht US-amerikanische Spieler stellen sich natürlich berechtigt die Frage inwieweit das auch ihre steuerlichen Angaben beeinflussen wird. Wenn also keine Steuerpflicht in den USA gegeben ist, sondern im Heimatland – oder in einem anderen Land, kommt immer darauf an wo man mehr als 180 Tage im Jahr lebt (dies gilt für Deutsche und Österreichische Staatsbürger). Inwieweit sind die Finanzbehörden von Europa mit denen in Übersee vernetzt?

Die europäischen Behörden sind untereinander sehr gut vernetzt, also jene Staaten die der EU angehören. Zwischen den USA und der EU herrscht insofern Informationsaustausch, wenn es um Kapitalmarktgeschäfte und die Privatwirtschaft geht, im Zuge von Kriminalitätsbekämpfung und Marktabsprachen.

In der Regel nicht, wenn es um einzelne Bürger geht und ihren persönlichen Einkommenssteuerausgleich. Aber bei Verdacht der Steuerhinterziehung sieht das schon ganz anders aus, denn das Heimatland darf in diesem Fall das eigene Bankkonto kontrollieren – egal wo sich dieses auf der Welt befindet.

Also am besten erst gar keinen Verdacht aufkommen lassen… sonst könnte es unangenehm werden. Im Zeitalter der Globalisierung und des elektronischen Datenverkehrs wird es immer schwieriger nicht „gläsern" zu sein. Denn im Endeffekt ist bei Bedarf fast alles nachvollziehbar.

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