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High-Stakes Poker als ergänzendes Unterrichtsfach?

High-Stakes Poker als ergänzendes Unterrichtsfach? 0001

Im Herbst 2007 haben sich der Harvard Professor Charles R. Nesson und einige seiner Studenten zusammen getan um die „Global Poker Strategic Thinking Society" (GPSTS) zu gründen. Ziel ist es, Poker als unterstützendes Lernfach zu betreiben.

Auf den ersten Blick mag dies Idee skurril wirken – denn Poker als ergänzendes Unterrichtsfach?

Durch den Poker Boom hat das Spiel an seriösem Image gewonnen, aber aus welchen Beweggründen sollte Poker an der Universität beim Studium hilfreich sein? Die Idee der GPSTS ist sicher nicht aus dem Umstand des Zeitvertreibs oder Spaß-Faktors geboren. Warum also gerade Poker?

Prof. Nesson unterrichtet an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Harvard Universität und hat für sich entdeckt, dass das Pokerspiel seine strategischen Fähigkeiten verbessert. Risiken abschätzen, Situationsanalysen oder Menschen besser einschätzen – Poker hat ihm geholfen diese Fähigkeiten auszubauen, zu verbessern und gezielt einzusetzen. Seine Studenten waren von seinen Erzählungen fasziniert und so beschlossen alle gemeinsam die GPSTS zu gründen um sich strategisch weiter zu bilden.

In einem Interview mit der „New York Times" meinte Prof. Nesson: „Ich sehe gute Möglichkeiten das logische Denken durch Poker fördern zu können. Das kann Oberstufen Schülern oder Studenten, die z.B. in Mathematik schwach sind, helfen. Wenn ich an die Jugendlichen denke, die stundenlang Videospiele spielen, dann muss ich mir überlegen ob das sinnvolle Spiele sind. Wäre es nicht besser den Spieltrieb ausleben zu können und die Neugier zu wecken und davon auch zu profitieren?"

Mit seinen progressiven Aussagen stößt Prof. Nesson nicht nur auf Zustimmung sonder erntet auch harsche Kritik. Auf der Website der GPSTS wurde erst kürzlich eine Gegendarstellung veröffentlicht in der Mr. Hills, ein Analyst von „Focus on the Family", gegen die Ideen der GPSTS protestiert: „Kinder und Jugendliche sind sehr empfänglich für alle Formen der Spielsucht. Poker könnte da der Einstieg sein." Die GPSTS stellt sich diesen Kritiken, das beweist auch die Veröffentlichung von Mr. Hills Protest auf ihrer Website.

Der Grundgedanke der GPSTS ist ein sportlicher – es geht hier nicht um Geld- Gewinne, sondern um den Wettbewerb der den Geist schärfen soll. Die Gefahren sind Prof. Nesson durchaus bewusst und gerade deshalb möchte er, dass seine Poker-Unterrichts-Einheiten mit den Studenten, die sich der GPSTS angeschlossen haben, in einem kontrollierten Rahmen stattfinden. „Ich sage meinen Studenten immer, dass sie etwas Sinnvolles mit ihrer Freizeit anfangen sollen, und da gibt es viel schlimmere Dinge als Poker zu spielen." Nach 40-jähriger Lehrerfahrung weiß Prof. Nesson wovon er spricht. Nicht alle Studenten sind dem harten US-amerikanischen Universitätsalltag und dem Druck gewachsen. Entspannungsphasen sind daher besonders wichtig.

Der ernannte Geschäftsführer der GPSTS ist der 24-jährige Student Andrew M. Woods. Er sieht in seiner Poker Leidenschaft die Möglichkeit seine kognitiven Fähigkeiten zu erweitern: „Viele Menschen haben aufgrund ihrer Erziehung und Lebensumstände keine auf Erkenntnis basierende Fähigkeiten entwickelt. Und in der Schule wird das leider auch nicht wirklich gefördert. Ich will selbstständig lernen Schlüsse zu ziehen und Entscheidungen zu treffen. Das Pokerspiel hilft mir dabei."

Um sich Meinungen von außen zu holen, hat Prof. Nesson den Mathematik Spezialisten Arnold I. Barnett vom M.I.T. (Media Lab), der technischen Elite Schmiede in den USA, im November zu einem GPSTS Treffen eingeladen. Barnett ist im Prinzip kein Poker Fan. Nach dem Treffen meinte er aber: „Ich sage jetzt nicht, dass Poker den Algebra Unterricht ersetzen kann oder sollte. Aber beim Pokern kann man in einer realen Situation theoretische Probleme der Mathematik erleben. Und es macht wesentlich mehr Spaß diese beim Pokern zu analysieren als das Volumen eines abstrakt geformten Objektes zu berechnen. Poker kann hier ergänzend einwirken."

Um den sportlichen Gedanken zu forcieren gab es dann auch im November erstmals ein Pokerturnier zwischen Studenten der Yale Universität und Mitgliedern der GPSTS-Gruppe von Harvard. Gewonnen haben die geübten Spieler/innen aus Harvard - Prof. Nesson sieht darin eine Bestätigung seiner Theorie.

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