Bist du ein Poker Junkie?

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An manchen Tagen klappt wirklich gar nichts. Ein Bad Beat nach dem anderen, eine Reihe unspielbarer Karten und dann vielleicht noch ein Besserwisser der einem sagt wie man denn dieses oder jenes Blatt besser hätte spielen können.

In solchen Momenten ist es schwierig Contenance zu bewahren und nicht mit pumpendem Herzen, hochrotem Kopf und innerlich kochend am Tisch zu sitzen. Dieser Domino Effekt kann für echte Poker Junkies fatale Folgen haben.

Vor allem beim Online Spielen ist man zu oft versucht das Spiel NICHT zu beenden, wenn es aber schon längst höchste Zeit wäre. Der Zustand des „on tilt" seins ist wohl einer der gefährlichsten beim Pokern. „On tilt" ist nicht wörtlich ins Deutsche übersetzbar, aber sinngemäß bezeichnet es einen „gekippten" emotionalen Zustand. Und genau so ein Zustand ist am Pokertisch fehl am Platz. Hier zählen Konzentration, Fokus und ein kühler Kopf. Sonst wird Poker nämlich wirklich ganz schnell zum Glücksspiel und ehe man sichs versieht, schrumpft der Chip-Stack auf Null.

Von außen betrachtet klingt das alles ganz logisch, aber versetzt man sich selbst in die Lage des „on tilt" seins, stellt sich die Frage, erkenne ich mich eigentlich in einem solchen Zustand?

Beim Online Pokern ist man oft genug alleine vor dem Computer, kein Bekannter oder Mitspieler kann einen beiseite nehmen und darauf hinweisen, dass es besser wäre eine Pause zu machen oder das heutige Spiel vielleicht ganz bleiben zu lassen.

In diesem Fall ist „Selbstreflektion" das Schlüsselwort. Denn wo liegen die meisten Ursachen für einen fatalen Lauf? Eines der größten Probleme beim Online Pokern ist das unabsehbare Ende. Von einem Spiel oder Turnier zum nächsten, das Angebot ist sowohl von der Quantität als auch zeitlich unerschöpflich.

Die Müdigkeit ist immer ein negativer Faktor beim Pokern – zu oft wird unüberlegt gehandelt oder der Spielablauf nicht konzentriert genug mit verfolgt. Wer sich selbst beim Dösen erwischt sollte am besten sofort aufhören. Und in jedem Fall Zeitlimits setzen und immer wieder Pausen einlegen, und falls nicht unbedingt nötig lange Pokernächte vermeiden. Lieber nur ein paar qualitativ gute Online-Games als endlos lange das Geld verzocken.

Wenn es mal gar nicht richtig läuft und der Ärger wächst, dann kann man ziemlich sicher sein „on tilt" zu sein. Das Gefühl etwas erzwingen zu wollen wird stärker und veranlasst den Poker-Junkie zu unüberlegten Handlungen. Die Höhe der gesetzten Chipmenge steigt unbewusst und wäre in einer Situation entweder vermeidbar oder auch nicht unbedingt erforderlich gewesen. Die Ausgangsposition wird mehr und mehr nebensächlich, denn hat man mal endlich ein halbwegs gutes Blatt wird im wahrsten Sinne des Wortes alles auf eine Karte gesetzt. Das Übel nimmt mehr und mehr seinen Lauf und mit jedem weiteren Verlust steigt der Frust. Ein Teufelskreis und als Poker-Junkie schwierig zu durchbrechen. Wer will sich schon eingestehen, dass es manchmal einfach nicht läuft. Da kann die beste Strategie nicht mehr helfen, weil man emotional gar nicht mehr in der Lage ist diese überhaupt noch zu entwickeln.

Und dann gibt es natürlich noch die private Komponente:

Wars ein schlechter Tag im Job? Gab es Streit in der Beziehung? Ist das Service von meinem Auto wieder einmal teurer gewesen als veranschlagt? usw... usw... im Alltag ist es anscheinend leichter zu akzeptieren, dass es auch schlechte Tage gibt und auch diese vorbeigehen werden. Beim Pokern wird das zu gerne einfach ignoriert.

In solchen Fällen trennt sich die Spreu vom Weizen: Poker Junkies zocken weiter, koste es was es wolle. An vernünftiges Spielen ist schon lange nicht mehr zu denken.

Sobald also die Emotionen Überhand nehmen sollte bei jedem Poker-Spieler/in ein inneres Warnsignal aktiv werden. Denn sind wir doch ehrlich – SO macht Poker doch auch keinen Spaß, oder?

Ein paar simple Prinzipien können eine Menge Geld und noch mehr Ärger ersparen...

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