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1 Mio $ Full Tilt Disqualifikation - Neue Einzelheiten!

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Vor kurzem berichteten wir über die Betrugsaffäre, nun gibt es endlich genauere Informationen zu diesem Fall. Bei einem $1.000.000 Turnier im Oktober 2007 soll ja angeblich nicht der disqualifizierte Sieger Chris „BluffMagCV" Vaughn mit seinem Account gespielt haben.

In einem Interview mit pokernews.com (Link zum englischsprachigen Interview) haben nun die involvierten Spieler mit etwas Verspätung endlich persönlich zu diesem Fall Stellung bezogen. Chris Vaughn, der als Managing Editor für das Bluff Magazine arbeitet, und Top Online-Pokerspieler Sorel „Imper1um" Mizzi haben nun zugegeben, tatsächlich an der Sache beteiligt gewesen zu sein.

Wir erinnern uns: Soren Kongsgaard, der Zweitplazierte im Full Tilt Turnier wurde ja davon in Kenntnis gesetzt, dass er eines der Opfer eines Spielers war, der mit einem anderen Full Tilt Konto im Turnier war, als ihm selbst gehörte. Kurz vor dem Final Table übernahm ein Spieler, der schon ausgeschieden war, das Konto eines anderen Spielers, und das war laut FullTilt Turnierregeln nicht erlaubt. Kongsgaard wurde somit zum Sieger erklärt und erhielt das Preisgeld für den ersten Platz und damit $76.000 mehr als er damals gewonnen hat. Zuerst gewann ja „BluffMagCV" Vaughn das FullTilt Turnier und als Draufgabe eine Woche später das PokerStars Sunday Millions.

Obwohl es zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar bestätigt war, wurde spekuliert, dass Vaughn sein Konto an einen frühzeitig ausgeschiedenen Top-Spieler "verkauft" hat. Diese Vermutung wurde nun bestätigt. Vaughn verkaufte sein Konto tatsächlich an Sorel Mizzi, als nur noch drei Tische im Turnier waren. Vaughn behauptete zuerst, er habe Probleme mit seiner Internetverbindung gehabt, und daraufhin Mizzi per Instant Message gebeten, kurz für ihn zu übernehmen, bis er ins Bluff Büro fahren könne, um dort problemlos weiterspielen. Nun gab Vaughn aber zu, dass dahinter mehr stand als einen Freund zu bitten, mal kurz weiterzuspielen. Endete das ganze dann ja mit dem Verkauf des Kontos, der Gewinn sollte geteilt werden.

Sorel Mizzi sagte im Interview, er habe so etwas noch nie gemacht und auch nicht an die Konsequenz gedacht, dass es sich dabei um einen Regelverstoß handle. Zitat: „Ich traf eine schnelle Entscheidung ohne böse Absichten, und hatte nicht vor, Chris, mich selbst, oder die Pokergemeinde zu schädigen. Ich sah einfach eine einmalige Chance – und möchte klarstellen, dass es eine einmalig war und ich sowas noch nie vorher getan habe."

Die beiden Spieler zeigen sich reumütig, aber Mizzi ärgert sich auch, dass er aufgeflogen ist. „In den fünf oder sechs Jahren, seit es Online-Poker gibt, ist noch nie jemand für sowas bestraft worden. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf habe ich einfach nicht weiter darüber nachgedacht."

Zuvor meinte er auch: "… Ob es moralisch oder unmoralisch ist, ist eine andere Frage, die jeder für sich alleine beantworten muß."

Auch Bluff Media bezog zu diesem Fall Stellung. Sie sehen über die Taten von Chris Vaughn hinweg, waren aber äußerst unglücklich und enttäuscht. Sie sehen keinen Grund, Chris zu kündigen, hat er ja immer auf professionelle Art gehandelt und ist ein guter Mitarbeiter. Er ist aber verwarnt worden und darf sich in Zukunft keinen weiteren „Bluff" erlauben.

Der „Betrug" konnte durch die Konten der Spieler und durch IP-Logging relativ schnell aufgedeckt werden. Mizzi meldete sich in von seinem eigenen Computer mit Vaugns Konto an, hinterließ so eine leicht zu verfolgende Datenspur, die FullTilt schließlich direkt zu ihm führte.

Das wirft die Frage auf beziehungsweise löste dann erst die Debatte aus, ob es unmoralisch ist, Accounts von Spielern zu kaufen, wie wir es auch als Beispiel bei Rollenspielen wie World of Warcraft kennen, wo sich Spieler die Position bzw. Spielstärke nicht selbst erspielen. Deswegen gilt: Spieler sollten sich das Können selber erarbeiten, mit der Leistung anderer zu prahlen ist Selbstbetrug und kein Grund, dann auch auch noch stolz zu sein!

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