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Will Schweden das stattliche Svenska Spel Glücksspiel Monopol beenden?

Will Schweden das stattliche Svenska Spel Glücksspiel Monopol beenden? 0001

Schweden ist wieder ein Schritt näher an die Öffnung des schwedischen Glücksspielmarktes für ausländische Mitbewerber gekommen, da die regierende gemäßigte Party dafür gestimmt hat einen Gesetzesentwurf zu unterstützen, welcher vorsieht, dass das Staatliche Glücksspielmonopol fallen soll. Weiterhin ist geplant die staatliche Glücksspielgesellschaft Svenska Spel zu privatisieren. Das Abstimmungsergebnis bei der jährlichen Konferenz in der letzten Woche war nicht überraschend, da einer der Hauptpunkte der Charta im Wahlkampf die Beendigung des schwedischen Alkohol-, Pharmazie- und Glücksspielmonopols war.

Im April dieses Jahre gab der moderate Abgeordnete Tomas Tobe bekannt, dass seine Partei dieses Thema nun in Angriff nehmen wollte:" Schweden benötigt ein Modell, durch welche die Rolle des Staates als ein Teil dieses Marktes beendet wird. Zur gleichen Zeit muss die Rolle des Staates als Regulator gestärkt werden und die Überwachung des Glücksspielmarktes unabhängiger gestaltet werden". Zwei der Bündnispartner der gemäßigten Partei, die Liberale Partei und die Christdemokraten, haben ebenfalls bekannt gegeben, dass sie diese Entwicklungen am schwedischen Glücksspielmarkt unterstützen werden.

Die Abstimmung erfolgte einige Tage nachdem Svenska Spel seine Gewinne in Höhe von 1,4 Milliarden Kronen (für das 3.Quartal 2007) veröffentlicht hatte. Im Jahr 2006, bescherte Svenska Spel dem schwedischen Staat Einnahmen in Höhe von 3,4 Milliarden Kronen, die schwedische Sport Liga bekam 1,4 Milliarden Kronen und der Nationale Ausschuss für Jugendangelegenheiten erhielt ebenfalls 154 Millionen Dollar aus den Einnahmen durch Glücksspiel.

Am Freitag gab Svenska Spel bekannt, dass eine staatlich regulierte Glücksspielgesellschaft die Erlaubnis von ihrer Regierung erhalten hat, in Zusammenarbeit mit Svenska Spel und Boss Media (einem Anbieter von Online Glücksspielsoftware), Online Poker in Schweden anzubieten. Der Name der dieser Gesellschaft wurde zwar noch nicht bekannt geben, es ist aber bekannt, dass die Gesellschaft Mitglied in der "World Lottory Association" ist, die Boss Media Software nutzen wird und dass die Firma die Sicherheits- und Überwachungssysteme von Svenska Spel verwenden will. Warum will Schweden sein überaus erfolgreiches staatliches Unternehmen verkaufen? Svenska Spel ist in die Kritik geraten, weil seine Zielgruppe die ärmeren Bevölkerungsschichten sind und die Gesellschaft durch übermäßig aggressive Werbung von sich Reden gemacht hat. Der wahre Grund ist aber sehr wahrscheinlich in Schwedens momentanen Streitigkeiten mit der EU bedingt.

Im April und Oktober 2006 sendete die Europäische Kommission eine offizielle Note an die schwedische Regierung, in welcher angemerkt wurde, dass die einschränkende Politik im Bezug auf das Glücksspiel eine Verletzung der EU Handelspolitik darstellen. Im Juni 2007 forderte die Europäische Kommission Schweden offiziell auf die Glücksspielgesetze zu ändern. Nachdem Schweden die Entscheidung der EU erhalten hatte, verteidigte Schweden seine Politik und behauptete, dass das Monopol übereinstimmend mit den Zielen des schwedischen Staats zum Schutz der Bevölkerung und zur Vermeidung von kriminellen Aktivitäten sei. Im Juli 2006 hatte Svenska Spel seine Absicht bekannt gegeben, sich verstärkt im Baltischen Glücksspielmarkt zu engagieren und stellte damit die Folgerichtigkeit seiner Abwehrhaltung gegen die EU in Frage. Oliver Drewes, ein Sprecher der Europäischen Kommission, sagte:" Man könnte sich natürlich die Frage stellen, wieso die schwedischen Monopolisten jetzt versuchen in anderen Märkten aktiv zu werden, während sie gleichzeitig versuchen ihre eigene Monopolposition zu sichern".

Der Ausgang der Abstimmung bei der gemäßigten Partei war eine gute Sache, da dadurch aufgezeigt wurde, dass die Partei sich an ihre Wahlversprechen hält und weil die EU durch diese Entscheidung eine Weile beschwichtigt wird. Einen offiziellen Zeitplan für die "De-Monopolisierung" des schwedischen Glücksspielmarktes gibt es bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht.

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