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Die deutsche Pokermeisterschaft 2007 - Resumeé

Die deutsche Pokermeisterschaft 2007 - Resumeé 0001

Und wieder waren es 80 Spieler, die an Tag zwei ins Rennen um die Teilnahme im Finale gingen. Beim Finale am Samstag wurde es dann nochmal so richtig spannend – hier ein Resumeé der beiden Tage der „deutschen Pokermeisterschaft" 2007 in der Spielbank Bad Zwischenahn.

Am zweiten Tag fanden sich wieder einige bekannte Spieler ein, um sich unter die letzten 20 Spieler und somit für den Finaltag zu qualifizieren.

Neben dem Titelverteidiger Florian Langmann waren auch Christoph Niesert, Tobias Reinkemeier, Fred Sulayman oder Sebastian Ruthenberg am Start.

Bis zur Pause um 22 Uhr geht es Schlag auf Schlag – Niesert und Ruthenberg scheiden noch in den 70er Plätzen aus.

Nach der Pause beginnt Level 4 mit den Blinds 80/160, der Average-Chipcount ist um die 6.000.

Um ca. halb ein Uhr morgens sind noch 49 Spieler im Turnier.

Auch Fred Sulayman kann sich nicht fürs Finale qualifizieren, er geht mit Jd/8d All-In und wird von Shahin mit Kd/Ks gecalled. Das Board zeigt 7s/4h/5d/Ah/3s und Sulayman scheidet mit Platz 43 aus.

Die Spieler Anzahl dezimiert sich stetig – um ca. 1:00 Uhr morgens sind es noch knapp 30 Spieler – die Spannung steig. Wir nähern uns der für heute so magischen Zahl „20".

Thomas Brdaric setzt mit Ah/Kh All-In und wird von Fiedler mit einen Pocket-Pair 8 gecalled. Die Community Cards bringen 8s/Ah/4c/Qh/6c – Fiedler hat seinen Drilling und Brdaric muss ebenfalls gehen.

Fast wie am ersten Tag endet auch Tag zwei um kurz nach 2 Uhr morgens, die Finalisten stehen fest, hier die Liste von Tag zwei zur Übersicht – nach Chipcounts:

1. Herr Dagli, 75.100 Chips

2. Florian Langmann, 30.100 Chips

3. Max Bracht, 29.300 Chips

4. Eskimo, 25.400 Chips

5. Herr Krügel, 25.200 Chips

6. Shahin, 25.000 Chips

7. Herr Witt, 21.200 Chips

8. Herr Tofoglou, 22.500 Chips

9. Herr Dr. Ebling, 21.000 Chips

10. Herr Zink, 21.000 Chips

11. Stephan Roth, 17.800 Chips

12. Thang Duc Nguyen, 17.200 Chips

13. Horst Koch, 13.000 Chips

14. Herr R. Schulz, 12.700 Chips

15. Frau Jolly, 12.000 Chips

16. Frau Neumann, 12.000 Chips

17. Herr Azadiastara, 11.600 Chips

18. Alexander Jung, 7.000 Chips

19. Herr Starke, 7.000 Chips

20. Henry St.Llamar, 4.000 Chips

Am Finaltag waren also neben Irish-Open Gewinner und Europameister Mickey Finn, Horst Koch, Florian Langmann, Alexander Jung und...und...und... am Start. Also insgesamt 40 Spieler, die sich um den Titel „Deutscher Pokermeister 2007" matchten.

Der Titelverteidiger Florian Langmann konnte seinen Titel nicht verteidigen, er musste das Turnier nach folgender Hand verlassen:

Die Blinds waren bei 1000/2000 und einem Ante von 200. Langmann hatte kurz zuvor einen großen Pott verloren und geht mit seinen verbleibenden 25.000 Chips und einen Pocket-Pair 10 pre-Flop All-In. Sebastian Zink bezahlt mit A/K. Das Board bringt J/Q/8/10/6. Der Drilling von Langmann verliert gegen die Straight von Zink – Langmann scheidet mit dem 24. Platz aus.

Mickey Finn war ebenfalls fleißig im „Eliminieren" seiner Gegner. Er geht mit A/K All-In und Herr Murra callt mit A/Q. Die Board-Cards bringen 9/9/J/10/4 und Herr Murra belegte Platz 17.

Wenig später scheidet auch die letzte Frau, Sevinc Neumann, aus dem Turnier aus. Wieder war es Sebastian Zink, der bis dahin einen guten Lauf verzeichnen konnte.

Dennoch, es hat nicht sein sollen, denn mit folgender Hand musste auch er mit dem ernüchternden Platz 11 kurz vor der Bubble ausscheiden. Stetig war sein Chip-Stack geschrumpft bis er seine letzten Chips mit Ad/Jh All-In setzt. Patrik Schulz callt ihn mit Pocket-Pair 7 und trifft am Flop seinen Drilling. Ein bitterer elfter Platz für Zink.

Hier die letzten 10 verbleibenden Spieler, die sich ins Prize-Ranking gespielt haben:

Roland Specht 127.500

Hr. Schulz P 125.000

Herr Dagli 121.000

Mickey Finn 100.000

Alexander Jung 82.500

Hr. Gerdes 81.000

Herr Azadiastara 60.000

Shahin 44.000

Hr. Drobyna 40.000

Max Bracht 13.000

Max Bracht ist mit 13.000 Chips bereits short-stacked und geht gegen Herrn Gerdes und Herrn Schulz All-In. Es wird bis zum Ende des Boards gecheckt und es liegen Q/8/10/9/3. Gerdes zeigt 7/Q und sowohl Schulz als auch Bracht werfen ihre Karten weg. Somit belegt Bracht Platz 10 und bekommt € 2.560,- Preisgeld.

Den neunten Platz belegt Herr Azadiastara. Er geht mit A/Q All-In und findet in Alexander Jung (Pocket Pair 9) einen Caller. Am Board kommt 6/7/3/7/6 und Azadiastara muss als Neunter gehen. Immerhin noch ein Preisgeld von € 5.120,-

Roland Specht hält A/J und setzt All-In. Mickey Finn bezahlt mit A/K. Die Community-Cards bringen 10/K/A/4/8. Specht erhält € 7.680,- Preisgeld und belegt den achten Platz.

Wieder ist es Mickey Finn, der einen weiteren Spieler aus dem Turnier eliminieren kann. Shahin Moshirian geht mit 3s/4s All-In und Finn bezahlt mit einem Pocket-Pair 8. Das Board zeigt 3/5/2/7/9 – Finns Paar 8 halten. Somit belegt Shahin Platz sieben und erhält ein Preisgeld von € 10.240,-.

Platz sechs belegt Tim Gerdes. Er ist bereits sehr short-stacked und setzt mit 9/6 All-In. Ismail Dagli bezahlt mit A/J. Die Cards bringen beiden 2/6/3/J/Q – das wars für Gerdes. Für gibt es € 15.360,- Preisgeld.

Deniz Drobyna sitzt am Small Blind und geht mit 9/4 All-In. Alexander Jung sitzt am Big Blind, bezahlt und zeigt 10/5. Die Karten bringen Q/J/5/J/7. Deniz kann sich durch das Board nicht verbessern und scheidet mit dem fünften Platz und € 23.040,- Preisgeld aus.

Platz vier ist zwar im Sport sehr unbeliebt (keine Medaillen), aber im Poker immer noch besser als nicht in der Bubble zu sein. Die „Blecherne" der deutschen Pokermeisterschaft erhält somit Patrik Schulz. Er geht mit einem Pocket-Pair 9 All-In und wird von Finn mit A/Q gecallt. Das Board bringt Finn seine Dame und Schulz scheidet aus. Mit einem netten Sümmchen von € 30.720,- Preisgeld.

Und da waren es nur mehr drei....nämlich Alexander Jung, Ismail Dagli und Mickey Finn.

Alexander Jung gerät mit Jh/10c an Ismail Dagli mit Ac/Qs. Jung setzt All-In, Dagli bezahlt. Das Board bringt 9s/10s/5s/4c/3s – ein Flush am River für Dagli. Bitter für Jung, aber so kann Poker sein... Platz drei bringt Alexander Jung ein Preisgeld von € 38.400,-.

Ismail Dagli und Mickey Finn waren somit im Heads-up. Es dauerte über eine Stunde, Finn setzte mehrfach All-In aber Dagli ließ sich zu keiner vorschnellen Entscheidung hinreißen und folded eisern, wenn ihm seine Hände nicht gut genug waren.

Finn war in Führung, aber mit folgender Hand verlor er einen großen Pot und den Chip-Lead:

Vor dem Flop macht Finn ein Re-Raise auf Daglis Raise. Dagli bezahlt das Re-Raise.

Dagli: Kc/9c

Finn: Ah/Qs

Das Board bringt 5d/4d/Kh/2c/8c und Finn trifft nicht und rasselt auf knapp 70.000 in Chips runter.

Mit Ad/4s geht Finn dann letztendlich All-In und Dagli bezahlt mit 8s/Qh. Die Community Cards bringen den beiden 9s/4c/5h/Qc/6h. Die Dame von Dagli gewinnt und der „deutsche Pokermeister 2007" heißt Ismail Dagli!

Hier die besten 10 Spieler im Prize-Ranking zur Übersicht:

1. Platz: Ismail Dagli: € 71.680, Germany

2. Platz: Mickey Finn: € 51.200, Ireland

3. Platz: Alexander Jung: € 38.400, Germany

4. Platz: Patrik Schulz: € 30.720, Germany

5. Platz: Deniz Drobyna: € 23.040, Germany

6. Platz: Tim Gerdes: € 15.360, Germany

7. Platz: Shahin Moshirian: € 10.240, Germany

8. Platz: Roland Specht: € 7.680, Germany

9. Platz: Farhud Azadiastara: € 5.120, Germany

10. Platz: Max Bracht: € 2.560, Germany

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