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Gymnastik gegen Spielsucht

Gymnastik gegen Spielsucht 0001

Online-Gaming Anbieter sind in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen. Wie lange ein/e Spieler/in vor dem Rechner sitzt wird vom Anbieter in der Regel nicht kontrolliert. Dass Spielen süchtig macht ist keine neue Erkenntnis, allerdings kann es neben finanziellen Problemen auch gesundheitliche Schäden geben. Stundenlanges abtauchen in die Welt von Spiel und Spaß lässt manchen auf Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme vergessen.

Besonders extreme Ausmaße hat die Spielsucht in China angenommen, dort ist „GO" das beliebteste Spiel bei Jung und Alt. „GO" ist im Gegensatz zu Poker kein Kartenspiel, sondern ein Brettspiel für zwei Personen, das auch (wie Poker) einiges an Strategie und Taktik erfordert. Die Spielfläche ist ein Gitterbrett, auf das weiße und schwarze Steine gesetzt werden. Die Schnittpunkte des Gitterbretts sind die Setzpunkte. Abwechselnd setzen die Spieler/innen ihre Steine auf das Gitter. Ziel ist es eine farbliche, zusammenhängende Kette zu bilden. Diese Kette muss mindesten einen freien Gitterpunkt über einer benachbarten Gitterlinie bieten. Gegnerische Ketten ohne einen freien Gitterpunkt können gefangen werden, diese Steine werden vom Brett genommen. Ziel des Spiels ist es so viele „Gefangene" wie möglich zu machen und Gebiete durch die eigenen Steine abzugrenzen, sodass ein besetztes Gebiet entsteht, in das der/die Gegner/in seine/ihre Steine nicht mehr setzten darf. Am Schluss werden die Punkte, der besetzen und eroberten Gitterpunkt-Gebiete zusammengezählt.

Viele GO-Spieler/innen sind noch unter 18 Jahre, da viele Online-Anbieter nur die Plattform bieten und kein Geldeinsatz nötig ist. Daher ist es auch nicht Gesetztes widrig, dass Minderjährige sich als Member registrieren. Das Problem, dass in den letzten Jahren dabei entstanden ist, ist die Spielsucht. Denn auch ohne Geldeinsatz bleibt der Nervenkitzel des Sieges dabei.

Tatsache ist aber auch das um die 15%, knapp 20 Millionen Menschen, der chinesischen Online-Spieler/innen übermäßig viel vor dem Computer sitzen. Es wird kaum getrunken und kaum gegessen. Immer wieder kommt es zu Noteinsätzen, bei denen auch schon Spieler/innen ums Leben gekommen sind. Vollkommen dehydriert sind sie vor dem Computer zusammengebrochen. Um diesen Extremen nun Einhalt zu bieten hat sich die chinesische Regierung eine besondere Regelung einfallen lassen. Die Spieler/innen dürfen sich nur mehr mit ID-Card registrieren, sodass das Alter zweifelsfrei festgestellt werden kann. Alle Minderjährigen Spieler/innen müssen nach 3 Stunden Non-Stop-Spiel eine Pause machen, am besten Gymnastik, und Nahrung/Flüssigkeit zu sich nehmen. Dazu fordert sie ein eigenes Programm auf, das sich nach 3 Stunden automatisch einschaltet – jeder Anbieter muss diese Software auf seiner Plattform integrieren. Seit Mitte Juli ist dies Pflicht.

Wird der Aufforderung nicht Folge geleistet, werden Punkte abgezogen. Nach 5 Stunden und keiner Pause werden alle Punkte automatisch gelöscht.

Der chinesische Staat hat also auch im Online-Spiele-Sektor ziemlich strikte Maßnahmen eingeleitet. Ob es hier nur um den Spielerschutz geht und nicht um eine neue Kontrollmöglichkeit bleibt offen.

Auf jeden Fall hat diese Aktion eine Diskussion ausgelöst. In Zahlreichen Foren und Blogs wird über Spielsucht, Prävention und Schadensbegrenzung diskutiert. Da auch der Online-Poker-Sektor sich immer wieder mit dem Vorwurf konfrontiert sieht, dass Spieler/innen keinen Schutz haben.

Aber inwieweit soll noch in die Selbstbestimmung eines mündigen Menschen eingegriffen werden? Natürlich ist es vollkommen legitim Minderjährige zu schützen, sie dürfen auch nicht um Geld spielen! Angesichts von hunderten SMS-Dienst Anbietern, die „XYZ"-„Spar-Abos" mit Klingeltönen und anderen Mehrwertdiensten anbietet, sollte man sich vielleicht die Frage stellen WER da Abzocke mit Jugendlichen betreibt.

Letztendlich kann niemand vor seiner eigenen Dummheit geschützt werden, eine/n Spielsüchtige/n wird man niemals zur Raison bringen, wenn er/sie es nicht selbst will. Da helfen auch nicht die besten Kontrollmechanismen, denn die werden sowieso in kürzester Zeit mit Open-Source-Skripterln, die frei im Netz zu finden sind, umgangen.

Im Prinzip ist es doch immer die Dosis, die Medizin zu Gift macht und das gilt auch in allen Bereichen der Unterhaltung bzw. Entertainments.

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