Exklusiv für Pokernews Interview mit Andreas Krause Teil 3

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Was macht ihnen im Leben am meisten Freude?

Ojee, da gibt es so viele Dinge und ich möchte hier doch kein Buch schreiben... Nur soviel zu diesem Thema: am meisten Freude bereitet mir, dass ich in der glücklichen Situation bin, meistens tun und lassen zu können was ich möchte!

Auf einer Internetseite nannten sie folgendes Lebensmotto: „Man sollte auch den Regen genießen." Wie können sie sich motivieren um auch schlechte Zeiten zu meistern?

Ich mag den Regen wirklich, denn ich bin ein Novemberkind. Für mich wäre es unerträglich in einem Gebiet leben zu müssen wo ständig und immer die Sonne scheint und es jeden Tag sehr heiß ist. Das überlasse ich lieber anderen, die sich das sehnlichst wünschen!

Natürlich kann man meinen Ausspruch auch bildlich deuten, denn jeder Mensch hat mit schwierigen Situationen zu tun und jeder muss lernen damit umzugehen, sie zu bewältigen. Jeder sollte auf seine Art und Weise das Positive in Dingen sehen, die er nicht besonders mag und für viele ist eben ein Bereich davon der Regen - für mich nicht!! <img border="0" src="/i/xsmiles/laimingas.gif" alt="Happy" />

Wenn man Interviews und Berichte über sie liest, entsteht der Eindruck, dass sie emotional ein Team-Player sind. Sie freuen sich mit Kollegen und gönnen ihnen die Erfolge. Wie geht das bei Poker? Spezielle Turniere wie der Nations-Cup mal ausgenommen, ist Pokern ja im Endeffekt ein Spiel für Einzelkämpfer. Haben sie da niemals eine innere Diskrepanz?

Nein, gar nicht! Wenn ich in einem Team spiele und es um den Gesamterfolg geht, wie damals beim Nations-Cup, ordne ich mich unter und versuche so zu agieren, dass es für das Team möglichst positiv ist. Wenn ich aber für mich alleine kämpfe kann ich "die Sau rauslassen" und muss und möchte niemandem Rechenschaft ablegen warum ich so und nicht anders gehandelt habe. Meistens bin ich ein Einzelkämpfer, deshalb genieße ich zur Abwechslung auch die Teamevents besonders, weil sie einfach viel zu selten stattfinden. Mein Vorteil ist natürlich, dass ich früher (beim Fußball) auch Mannschaftsspieler war und von daher eine soziale Teamader besitze. Ich habe gemerkt, dass die wenigsten Pokerspieler gute Teamplayer sind.

Was planen sie für die nächsten Monate? Welche Turniere stehen an, wo werden sie Chash-Games spielen?

Nach der WSOPE in London bin ich bei einem GNUF-Turnier für 2 Tage in Köln und danach gehts wieder nach London zur EPT. Im Anschluss daran folgt die Turnierwoche in Wien bevor ich mich auf die EPT und EM in Baden freue...

Diese und die weiteren Turniere, die dieses Jahr noch anstehen, haben für mich oberste Priorität und von daher werde ich mich auch voll darauf konzentrieren. Cashgame mäßig ist gerade nichts geplant, es kann jedoch durchaus sein, dass ich in der ein oder anderen Turnierwoche ab und zu nebenbei noch etwas Cashgame spiele.

Wo würden sie sich am liebsten in 5 Jahren sehen? Was sind ihre Ziele? Sowohl beruflich als auch privat?

Mein berufliches Ziel ist es, mich weiterhin zu entwickeln und dazu zu lernen! Ich habe kein bestimmtes sportliches Ziel beim Pokern, da ich überzeugt davon bin, dass dies nicht unbedingt förderlich ist. Ich weiß, dass ich jedes Turnier auf diesem Planeten gewinnen kann und in fast jeder Rangliste ganz vorne sein kann, aber es wäre vermessen und nicht richtig und wichtig dies als Ziel zu formulieren! Privat wäre ich sehr zufrieden, wenn alles so bliebe wie momentan. Es läuft bei mir derzeit recht rund und ich bin sehr dankbar dafür!

Wir danken für das Interview!

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