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Debatte um Glücksspiel erhitzt weltweit die Gemüter

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Die Debatte über Glücksspiel tobt weiterhin weltweit, neu sind jedoch in den letzten Tagen Überlegungen das Glücksspiel zu legalisieren und zu regulieren.

USA:

In einem Artikel in der New York Post am 14.August äußerten sich zwei amerikanische Kongressmitglieder kritisch über den Unlawful Internet Gambling Enforcement Act. In ihrem von zwei Parteien getragenen Artikel mit dem Titel:"Web Gambling: Tax Don't Ban (Glückspiel im Internet: Besteuern und nicht verbieten)" sagten die beiden Abgeordneten Steve Israel und Peter King, dass die staatlichen Stellen, doch wichtigeres zu tun hätten, als sich mit dem unerwünschten Verbot des Internet-Glücksspiels zu beschäftigen. Die beiden Kongressmitglieder sind nur zwei von bisher insgesamt 35 Kongressmitgliedern, welche den "Internet Gambling Regulation and Enforcement Act (IGREA)" unterstützen, einen Gesetzesentwurf des Kongressmitgliedes Barney Frank(D-CT), der Leiter des Finanzausschusses vom April 2007. Israel und King sagten in ihrem Bericht dass das "IGREA" ein Regelwerk beinhaltet, welches sicherstellt, dass die Betreiber von Glücksspielen lizenziert sein müssen und ihre Dienstleistungen nur volljährigen Spielern zugängig machen. Weiterhin sollen Spielsüchtige keinen Zugriff erhalten und entsprechend betreut werden. Die Kunden müssen auf Basis dieses Gesetzesentwurfes effektiv gegen Identitätsdiebstahl, Betrug und Geldwäsche geschützt werden.

England:

Es ist die "White List", welche für neue Schlagzeilen in den UK sorgt. Diese "White List" ist eine Aufstellung der genehmigten Gesetzesänderungen betreffs der neuen Regulierung der Werbung für Glücksspiel, welche am 01.September 2007 in Kraft treten soll. Wenn eine Online-Gambling Seite im Bezug auf die Gesetzesänderungen lizenziert ist, darf diese weiterhin in England werben. Wenn nicht ist jegliche Werbung in England verboten. Simon Bowers vom Guardian Nachrichtenmagazin äußerte sich spöttisch über diese Vorgehensweise, welche es z.B. Off-Shore Anbietern wie PokerStars, welche auf der durch die White List anerkannten Isle of Man ansässig sind, weiterhin in England zu werben und ihre Dienstleistungen anzubieten, ohne lizenziert zu sein und Steuern in England zu zahlen.

Eine ähnliche Meldung berichtet, dass die Regierung der niederländischen Antillen relativ sicher ist, dass das bevorstehende Gesetz, sicherstellt, dass die niederländischen Antillen ebenfalls eine Ausnahmestellung im Bezug auf die „White List" einnehmen werden. Ebenfalls sehr zuversichtlich ist Errol Court, der Finanzminister von Antigua, welcher glaubt das die Ziele von Antigua betreffend Lizenzierung und Regulierung mit den Zielen der englischen White-List Kriterien übereinstimmen und ausreichen um Antigua ebenfalls eine rechtlich sichere Ausnahmestellung zu sichern.

Finnland:

Bei der Debatte in Finnland geht es mehr um grundsätzliche Themen, die Finnen sind um ihre Jugendlichen besorgt. Das Ministerium für soziale Angelegenheiten und Gesundheit schlägt vor das Alter für die legale Teilnahme an Glücksspielen auf 18 Jahre anzuheben, momentan beträgt das Mindestalter 15 Jahre. Das Ministerium möchte außerdem durchsetzen, dass eine bessere Durchsetzung der Einhaltung des Alterslimits sichergestellt wird. Unterstützt wird der Vorschlag des Ministeriums durch zwei separate Studien, welche von der Taloustutkimus Market Research Company durchgeführt wurden. In einer der Studien hatten mehr als die Hälfte der Befragten 14 Jährigen angegeben bereits an Glücksspielen teilgenommen zu haben. Mehr als ein Drittel der Befragten im Alter von unter 14 Jahren gaben an, ebenfalls schon mal an Glücksspielen teilgenommen zu haben. In einer anderen Studie, gaben nur 7% der 15 Jahre alten Befragten (welche speziell ausgewählt wurden, da sie jünger als 15 Jahre aussahen) an, sie bei ihren Glücksspielaktivitäten nach ihrem Alter gefragt worden wären.

Süd-Afrika:

Süd Afrikas Mail & Guardian hat vor kurzem über den Status der National Gambling Amendment Bill (Nationalen Glücksspiel Artikel Gesetzesvorlage) berichtet. Das afrikanische Kabinett hatte einem ersten Entwurf des Gesetzesentwurfs im letzten Dezember zugestimmt. Letzte Woche wurde der Gesetzesentwurf der National Assembly (Nationalversammlung) vorgelegt, wobei damit gerechnet wird, dass es dort zu Widersprüchen kommen wird.

Der Mail&Guardian berichtet weiterhin, dass es aber nur einige wenige Mitglieder wären, welche mit der bevorstehenden Gesetzesänderung nicht einverstanden wären. Ben Turok, Mitglied des afrikanischen National Kongresses sagte dazu:" Es ist eine soziale Notwendigkeit, dass wir diesen Bereich jetzt regulieren, wir müssen dadurch aber nicht noch Geld verdienen". Solomon Rasmeni aus den Nord-Westlichen Provinzen, sagte den Mitgliedern, dass er das Gesetz nur dann unterstützen wird, wenn es dazu führt, dass endlich Schluss mit diesen unannehmbaren Aktivitäten ist. Wenn man dem Bericht im Mail&Guardian glauben schenkt, meint mehr als ein Mitglied, dass Online-Glücksspiel vorwiegend dazu führt, dass die weißen Inhaber auf Kosten der überwiegend schwarzen Spieler Geld verdienen und profitieren.

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