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Second Life verbietet Glücksspiel

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„Big Brother ist nicht mehr nur virtuell bei Second Life" – zumindest das war die Reaktion eines Mitglieds auf die veränderte Glücksspielpolitik der populären virtuellen Welt. Second Lifes neuer Grundsatz verbietet allen virtuellen Bewohnern am Glücksspiel in „Der Welt" teilzunehmen. In den geänderten Nutzungsbedingungen von Linden Lab heißt es nun: „Es verstößt gegen die Statuten, wenn man am Glücksspiel über die Server von Linden Lab teilnimmt falls: 1) (a) ein Zufallsgenerator benutzt wird, um einen Gewinner zu ermitteln, ODER (b) der Ausgang von realen Sportergebnissen abhängt UND (2) die Gewinne in (a) Linden Dollars, ODER b) jeglicher realen Währung oder entsprechenden Wertgegenständen ausbezahlt werden."

Second Life konnte bereits acht Millionen Mitglieder für ihre virtuellen Welt gewinnen, in der es Immobilienspekulationen, Begleitservices, einen virtuellen Aktienhandel gibt und bis vor kurzem auch Glücksspiel angeboten wurde. Ein wichtiger Grundsatz von Second Life ist, dass „alle Bewohner für ihre Aktivitäten verantwortlich sind und sich an die Gesetze ihres jeweiligen Wohnorts halten müssen". Als amerikanischer Dienstleistungsanbieter in einem UIGEA-reguliertem Markt entschloss sich Linden Lab, Entwickler von Second Life dazu, „ alle Spiele zu verbieten, welchen den Kriterien in unsere Statuten entsprechen". Somit werden Poker, BlackJack, Pai Gow, Craps, Faro, Roulette, Pachinko, Slot Machines (Einarmige Banditen) und Sportwetten ausgeschlossen.

Dies ist jedoch nicht die erste Statutenänderung bezüglich Internetglücksspiel in der virtuellen Welt von Linden Lab. Im April 2007 gab Second Life bekannt, dass sämtliche Werbung für Casinos oder Casinoevents nicht mehr akzeptiert würden.

Die Reaktionen waren voraus zu sehen und spiegelten die Sorgen der Mitglieder wider:

„Ich mag Glückspiel nicht, jeder hat aber das Recht sich zu entscheiden, ob er sein Geld verspielen will oder nicht."

„Wer weiß schon was sie sich als nächstes aussuchen, nachdem nun Glücksspiel verboten wurde."

Viele schlugen vor, dass die echte Seite der virtuellen Welt (die Server) in ein anderes Land verlegt wird.

Das Motto von Second Life ist „ Deine Welt. Deine Vorstellung". Seit dem 25. Juli gibt es zumindest das Thema Glücksspiel in dieser Welt nicht mehr.

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