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Jerry Yang gewinnt das WSOP Mainevent 2007

Jerry Yang gewinnt das WSOP Mainevent 2007 0001

6,358 Spieler nahmen am 06. Juli beim Mainevent der WSOP 2007 teil, wovon sich neun Männer bis zum Finaltisch durchsetzten. Dieser hatte wahrlich internationalen Charakter, nachdem sich dafür Spieler aus Dänemark, Russland, Kanada, Großbritannien, Südafrika und den Vereinigten Staaten qualifizierten. Es waren 9 Männer und der Traum $8,25 Millionen für den ersten Platz, das prestigeträchtigste Bracelet der WSOP und einen Platz in den Pokergeschichtsbüchern zu gewinnen.

Nahezu 16 Stunden später gelang es Jerry Yang aus Temecula, Kalifornieren seinen Gegner im Heads-up, Tuan Lam aus Kanada, und acht weitere Konkurrenten(wovon er sieben selber eliminieren konnte) hinter sich zu lassen und das Mainevent der WSOP 2007 für sich zu entscheiden. Yang qualifizierte sich in einem Liveturnier für nur $225 und gewann ein Preisgeld von $8, 25 Millionen, eine Corumuhr (Corum ist der Name des Sponsors) und das begehrte Bracelet. Er versprach 10% seines Gewinns an die karitativen Einrichtungen Make a Wish Foundation, Feed the Children, und das Ronald McDonald House zu spenden. Damit reiht er sich in eine lange Liste von Spielern ein, die ihre Gewinne für die Verbesserung der Welt verwenden.

Hier ist die Chip- und Sitzplatzverteilung zu Beginn des Finaltisches:

Platz 1 - Raymond Rahme – 16,32 Millionen Chips

Platz 2 - Alex Kravchenko – 6,57 Millionen Chips

Platz 3 - Lee Childs – 13,24 Millionen Chips

Platz 4 - Jerry Yang – 8,45 Millionen Chips

Platz 5 - Lee Watkinson – 9,925 Millionen Chips

Platz 6 - Tuan Lam – 21,.315 Millionen Chips

Platz 7 - Philip Hilm – 22,.07 Millionen Chips

Platz 8 - Jon Kalmar – 20,32 Millionen Chips

Platz 9 - Hevad 'Rain' Khan – 9,205 Millionen Chips

Philip Hilm startete in den Tag mit den meisten Chips. Yang war lediglich im Mittelfeld, konnte aber mit seiner extrem aggressiven Spielweise die Chipführung in den ersten zwölf Händen übernehmen und bereitete sich auf das erste Duell des Tages in Hand #15 vor.

Yang erhöhte aus später Position und Hilm ging im Small Blind mit.

Er spielte den Flop mit {k-Diamonds}{j-Diamonds}{5-Clubs} an und wurde von Hilm gecallt. Am Turn mit der {2-Hearts}, checkraiste Hilm seinen Gegner, als dieser wieder als Erster setzte. Nach kurzer Bedenkzeit callte Yang mit {a-Diamonds}{k-Spades} und Toppair, Topkicker. Hilm hatte mit {8-Diamonds}{5-Diamonds} ein Paar Fünfer und einen Flushdraw. Die Riverkarte war die {6-Clubs} und Philip Hilm benötigte lediglich 15 Hände, um vom Chipleader zu Yangs erstem Opfer am Finaltisch zu werden. Der gebürtige Däne belegte den 9. Platz und erhielt $525,934.

Nur neun Hände später wurde Lee Watkinson auf dem 8. Platz ($585.699) eliminiert. Sämtliche Chips wurden vor dem Flop in die Mitte geschoben, nachdem Watkinson Yangs Raise aus dem Small Blind mit einem All in vom Big Blind beantwortete. Yang bat darum die Chips des Gegners zählen zu lassen und als der Dealer bei fast 10 Millionen ankam, dachte Yang einen Moment nach und annoncierte den Call.

Yang dominierte mit {a-Spades}{9-Diamonds} das schwächere Ass von Watkinson ({a-Clubs}{7-Hearts}). Der Flop war mit {6-Diamonds}{4-Hearts}{2-Clubs} für beide Spieler keine Hilfe. Als dann der {k-Diamonds} aufgedeckt wurde, konnte Watkinson die Hand nur noch mit einer 7 für sich entscheiden. Der {j-Spades} auf dem River besiegelte das Schicksal des letzten bekannten professionellen Pokerspielers am Finaltisch. Somit stand fest, dass man sich von nun an einen weiteren Familiennamen nach dem Finale merken müsste.

Weniger als eine Runde später musste sich Lee Childs aus dem Turnier verabschieden, als er den, mit $705,229 dotierten, 7. Platz belegte. Wieder war es ein Kampf der Blinds, in dem Childs aus dem Small Blind erhöhte und anschließend Yangs All in mitging.

Als die Spieler ihre Karten zeigten, war Childs mit {k-Hearts}{j-Clubs} gegen Yangs {j-Spades}{8-Spades} in einer dominanten Position. Wieder nützte der Flop mit {6-Clubs}{4-Clubs}{4-Diamonds} keinem Spieler. Die Verhältnisse änderten sich jedoch, als mit der {8-Clubs} am Turn Yang die Führung mit zwei Paaren (Achter und Vierer) übernahm. Childs konnte zwar noch mit jedem König und jedem Kreuz die Hand für sich entscheiden, die {9-Diamonds} am River schickte ihn aber in Richtung Kasse, wo er sich sein erstes Preisgeld bei der WSOP abholen konnte.

Onlinesuperstar Hevad 'Rain' Khan verbrachte die gesamte Turnierzeit in der Nähe der Chipleader. Er war wohl mit seinen fernsehreifen Gestiken und Scherzen einer der unterhaltsamsten Spieler des Mainevents. Über die Zeitspanne des gesamten Turniers bewies Khan, dass er mehr als ein Onlineguru ist, der gleichzeitig 30 Sit and Gos spielen kann, sondern auch über exzellente Fähigkeiten im Livepoker verfügt. Der 22-jährige war der vierte Spieler, der sich Jerry Yang geschlagen geben musste, als er in Hand #56 eliminiert wurde.

Yang erhöhte aus mittlerer Position auf 1.5 Millionen and Khan reraiste vom Small Blind auf 6 Millionen. Raymond Rahme dachte einige Minuten nach, gab die Hand aber dann auf und Yang callte. Khan schob seine verbleibenden 3.44 Millionen mit {a-Spades}{q-Spades} in die Mitte, bevor der Flop mit {k-Clubs}{4-Clubs}{2-Diamonds} aufgelegt wurde und Yang mit {j-Hearts}{j-Spades} callte. Turn und River waren {3-Clubs}{3-Spades} und somit belegte Khan den 6. Platz und durfte sich über $956,243 freuen.

Zwei Hände später wurde Jon Kalmar der erste Millionär des Mainevents, als er $1,255,069 für seinen 5. Platz erhielt. Ihm wurde auch die Ehre zu teil als Einziger nicht von Jerry Yang eliminiert zu werden, da ihn der Südafrikaner Ramond Rahme aus dem Turnier nahm.

Rahme erhöhte aus später Position auf 2.7 Millionen und Kalmar ging vom Big Blind All in. Rahme dachte einen Moment nach und callte den Coinflip mit {j-Diamonds}{j-Hearts} gegen Kalmers {a-Spades}{k-Hearts}. Im Flop erschien {10-Clubs}{9-Hearts}{6-Hearts} und Rahme behielt die Führung mit seinem Jungenpaar. Der Turn {3-Clubs} verbesserte Kalmars Hand nicht und so war er auf ein Ass oder einen König am River angewiesen. Die {3-Hearts} wurde als letzte Karte aufgelegt und so beendete Raymond Rahme das Mainevent für Jon Kalmer auf dem 5. Platz.

Kalmar gelang ein beeindruckendes Comeback bei dieser WSOP, nachdem er den Großteil seiner Bankroll in den vorhergehenden Events verlor. Ein entmutigter Kalmar hatte bereits die Koffer gepackt und wollte das Mainevent auslassen; das Flugticket zurück nach England war ihm aber zu teuer und so entschied er sich im letzten Megasatellite im Rio sein Glück zu versuchen. Wie sich herausstellte, waren die erhöhten Ticketpreise ein Segen.

Nach den ersten ereignisreichen 60 Händen, in denen über die Hälfte des Tisches eliminiert wurde, schalteten die verbliebenen Spieler einen Gang zurück. Mehr als 100 Hände lagen zwischen dem Ausscheiden von Jon Kalmar auf Platz 5 und der Eliminierung von Alex Kravchenko auf dem vierten Platz ($1,852,721). Kravchenko war der erste russische Staatsbürger, der ein Bracelet bei der WSOP gewann, als er Event #9 ($1,500 Omaha Hi Lo) für sich entscheiden konnte. Mit Erreichen des Finaltisches beim Mainevent, stellte er ebenfalls einen neuen russischen Rekord in der Kategorie Preisgeld bei der WSOP auf und überholte Kiril Gerasimov. Kravchenko begann den Finaltisch mit wenigen Chips, konnte aber im Verlauf des Tages einige Male verdoppeln und wurde zu einem aussichtsreichen Titelanwärter. Sein Mainevent endete in Hand #167, als Kravchenko aus dem Small Blind auf 2.1 Millionen erhöhte und Yangs All in aus dem Big Blind callte. Yang hatte wieder eine 50%-Gewinnchance als die Karten umgedreht wurden und Yangs {8-Clubs}{8-Hearts} gegen Kravchenkos {a-Spades}{k-Diamonds} antrat. Yang ging erneut nach dem Flop ({q-Diamonds}{9-Hearts}{8-Spades}) in Führung, nachdem er einen Drilling traf und Kravchenko nur noch mit einer Straße gewinnen konnte. Die {4-Clubs} wurde am Turn aufgelegt und Kravchenko hatte keine Möglichkeit mehr die Hand für sich zu entscheiden. Am River kam die unbedeutende {3-Spades} und Alex Kravchenko belegte den 4. Platz.

Kravchenko hatte noch nicht die letzten Dokumente an der Kasse unterschrieben, als Raymond Rahme auf dem dritten Platz ($3,048,025) ausschied und ebenfalls um die Auszahlung seines Gewinns bat. Jerry Yang erhöhte aus der Dealerposition auf 2.6 Millionen und Rahme reraiste vom Big Blind auf 8.6 Millionen. Yang setzte 10 Millionen am Flop mit {a-Diamonds}{j-Hearts}{8-Hearts}, sah sich aber unmittelbar einem All in mit 27.35 Millionen seines Kontrahenten gegenüber. Yang dachte einige Minuten nach und schob die restlichen 17.35 Millionen in die Tischmitte. Er schien nicht sehr glücklich mit dem Call, bis Rahme die Karten zeigte und er realisierte, dass sein {a-Clubs}{5-Spades} deutlich gegen Rames {k-Hearts}{k-Spades} führte.

Turn und River brachte {3-Spades}{2-Diamonds} und somit verwies Yang einen weiteren Gegner auf die Zuschauerränge. Der 62-jährige Rahme wurde der erste Afrikaner, der den Finaltisch des Mainevents erreichte.

Das Heads-up zwischen Jerry Yang und Tuan Lam dauerte 35 Hände länger als die kombinierten Heads-up der Jahre 2004, 2005 und 2006. Greg Raymer, Joe Hachem und Jamie Gold besiegten ihre Gegner zusammen in 16 Händen.

In der entscheidenden Hand war es wieder ein Coinflip.Yang trat mit {8-Clubs}{8-Diamonds} und fünf mal mehr Chips gegen Tuan Lams {a-Diamonds}{q-Diamonds} an. Yang ging Lams Reraise-All in vor dem Flop mit und die ersten drei Karten waren {q-Clubs}{9-Clubs}{5-Spades}. Yang benötigte eine 8 oder eine Straße auf Turn und River um die Hand zu gewinnen. Die vierte Karte ermöglichte mit der {7-Diamonds} die angesprochene Straße, welche durch die {6-Hearts} auf dem River vervollständigt wurde. Jerry Yang gewann nach einer dominierenden und beeindruckenden Leistung am Finaltisch das Mainevent der WSOP 2007. Tuan Lam belegte den zweiten Platz und erhielt $4,840,981 für seine Mühen.

Yang gewann $8,25 Millionen für den Sieg, eine Corumuhr und das begehrteste Armband im gesamten Pokersport. Yang versprach 10% seines Gewinns an karitative Einrichtungen zu spenden und der Gemeinschaft etwas zurückzugeben. Er dankte seiner Frau, die nun nicht mehr so hart arbeiten muss und versprach seinen sechs Kindern die bestmögliche Schulausbildung.

Wir bedanken uns für ihr Interesse an unserer Berichterstattung der WSOP. Selbstverständlich werden wir auch in den nächsten Monaten für Sie bei den großen Turnieren live vor Ort sein.

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