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Eine kleine Geschichte über Poker – TEIL IV oder Der Siegeszug eines Kartenspiels

Eine kleine Geschichte über Poker – TEIL IV oder Der Siegeszug eines Kartenspiels 0001

Wie schon in "Eine kleine Geschichte über Poker Teil III" angekündigt, springen wir jetzt über den Atlantik in die USA. Zu den Anfängen des Pokerspiels, wie wir es heute noch kennen, und was das Spiel so populär machte.

Am Beginn des 19. Jahrhunderts entwickelte sich New Orleans zu einer bedeutenden Handelsmetropole. Die Geschäftswelt blühte, leider auch besonders durch den Sklavenhandel. New Orleans war eine Stadt über die der meiste Handel des gesamten Kontinents abgewickelt wurde, nicht zuletzt durch die zahlreichen Wasserkanäle und dem gut erschlossenen Eisenbahnnetz.

Kein Wunder also, dass aus dem Sammelsurium von Seeleuten aus aller Welt, auch verschiedenste Kartenspiele ihren Weg nach Nordamerika fanden (siehe Teil I, II, und III der „kleinen Geschichte über Poker").

In den Hafenkneipen wurde gezockt, gewonnen, verloren… aber nicht nur dort. Auf den berühmten Mississippi Raddampfern wurden Spiel-Saloons eingerichtet, wo sich das Gemisch aus Kartenspielen zu einer neuen Form entwickelte. Die aus verschiedenen Sprachen kommenden Bezeichnungen „Poque", „Pochen" oder „Brag" und die unterschiedlichen, aber dann doch wieder ähnlichen, Spielregeln, verformten sich zu einem neuen Spiel und Wort - POKER.

Die Urgroßmutter des Draw Poker wurde mit nur 20 Karten aber auch schon mit vier Farben gespielt. Wie viele Karten jeder Spieler erhielt ist nicht ganz klar, aber um 1840 wurde dann zum 52er Kartendeck gewechselt und jeder Spieler erhielt fünf verdeckte Karten ausgeteilt. Ungefähr zu dieser Zeit war es auch immer mehr üblich Joker in das Kartendeck einzumischen und einen Kartentausch vor dem Spielbeginn vorzunehmen. Der Grund dafür war, dass aus dem Unterhaltungsspiel und Freizeitspielern immer mehr Profi-Spieler wurden, die sich mit dem Pokern bereichern wollten. Dadurch entstand auch das „Bluffen" – so konnte die Gewinnwahrscheinlichkeit erhöht werden. Leider war die Tischbeaufsichtigung weit nicht so professionell und korrekt wie heute – es wurde gemogelt wo nur ging. Das Faustrecht am Tisch endete für manchen Spieler tödlich. Ein hartes Spiel „Mann gegen Mann". Das raue Image des „Wild West Poker" sollte noch lange an diesem Spiel haften…

Den endgültigen Siegeszug durch die USA hat Poker dem „Sezessionskrieg" (1861 – 1865) zwischen den Nord- und Südstaaten zu verdanken. Es war ein beliebtes Spiel unter den Soldaten die quer durchs Land zogen.

Zu dieser Zeit tauchte auch erstmals eine Stud Variante auf – „Five Card Stud" oder auch „Horse Stud" (weil dieses Spiel auch bei den Cowboys sehr beliebt war), es wurde noch bis in die 70er bei der WSOP gespielt und erfreute sich großer Beliebtheit, heute ist diese Stud Variante ein wenig in Vergessenheit geraten. Jeder Spieler erhielt zu Spielbeginn eine verdeckte Karte und eine geöffnete Karte ausgeteilt. Auch damals musste schon jener Spieler, mit der niedrigsten geöffneten Karte, ein „bring in" zahlen. Die Setzrunde eröffnete aber jener Spieler mit der höchsten offenen Karte. Die 3. Karte (Third Street) war wieder geöffnet, eine neue Setzrunde (die höchste sichtbare Wertigkeit beginnt) wurde eröffnet. Die Fourth Street (also 4. Karte) wurde wieder geöffnet ausgeteilt, das Setzprinzip setzte sich, wie oben beschrieben, fort. Die River Karte bekam jeder Spieler wieder verdeckt. Die finale Setzrunde brachte die Entscheidung über Sieg oder Verlust. Das interessante an der Five-Card-Stud Variante ist, dass bis zur River Karte keine Straße, Flush, Full, etc… fertig ist. Das macht das Spiel sehr spannend aber auch äußerst unberechenbar.

Erst ab dem Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelten sich Poker-Varianten mit Community Cards.

Eines der ersten bekannten Community Card-Spiele war „Wild Widow" oder auch „Pig in the Poke" oder „Spit in the Ocean" - drei Namen für eine Spielvariante.

Jeder Spieler erhielt vier verdeckte Karten und EINE Community Card wurde am Tisch ausgeteilt – diese konnte jeder Spieler zur Kombination heranziehen (ein quasi Joker). Nach einer Setzrunde erhielt JEDER Spieler noch eine geöffnete Karte. Diese MUSSTE zur Kombination der Wertigkeit herangezogen werden, die Community Card nicht. Nach einer weiteren Setzrunde erfolgte der Showdown. Wer das höchste Blatt erzielen konnte – egal ob mit oder ohne Community Card, hatte gewonnen.

Wann „Texas Holdem" genau entstand, ist leider nicht ganz klar. Auf jeden Fall dürfte es irgendwo um die 20er Jahre des letzten Jahrhunderts gewesen sein. Der Siegeszug dieser Spielvariante war von da an nicht mehr aufzuhalten.

„Die kleine Geschichte über Poker" hat nun ein Ende, spätestens seit den 1970er Jahren hat Poker glücklicherweise sein „Wild West" Image abgestreift. Und mit dem Online-Poker Boom der letzten 4 Jahre seinen weltweiten Siegeszug angetreten.

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