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Kenna James: Interview mit The Cowboy

Kenna James: Interview mit The Cowboy 0001

PN: Hallo Kenna, danke, dass Sie sich Zeit nehmen mit uns zu sprechen.

KJ: Kein Problem. Schön, dass ich mit dem ersten Newsportal im Internet reden kann. Hey, ich klinge schon wie ein Werbeslogan. Nun, ich war zwanzig Jahre Schauspieler. Jetzt mal ernsthaft, mit Tony G bin ich auf der Tour schon einige Jahre befreundet und ich konnte viele von den Jungs bei Poker News kennen lernen. Ihr seid alles nette Leute, die einen super Job machen.

Danke. Britische Pokerfans werden bald die Gelegenheit haben Sie in Action zu sehen. Channel 4 überträgt die PartyPoker Permier League, bei der Sie auch mitgespielt haben. Wie haben Sie von dem Event gehört und eine Einladung erhalten?

Ich habe ziemlich viel für Machroom Sports gearbeitet. Sowohl vor der Kamera als Spieler, als auch hinter der Kamera als Kommentator. Wir haben eine gute Arbeitsbeziehung und in den letzten Jahren habe ich mitgeholfen ihr Pokerprogramm auf die Beine zu stellen. Als es dann Zeit für die Besetzung der Premiere League wurde, rief mich Eddie Hearn an und sagte mir ich solle vorbeikommen... das habe ich dann auch gemacht.

Nachdem Sie selber mitgespielt haben, was war ihr Eindruck des Premiere-League-Konzepts verglichen zu den üblichen mehrtägigen Mainevents, die sie normalerweise spielen?

Ich mochte das Konzept sofort als ich davon hörte. Einer der Nachteile der Pokertour ist, wenn man zu weitentfernten Orten reist, um ein Mainevent zu spielen und dann einen schlechten Tag hat, kann man schneller draußen sein, als man für die Anreise benötigte. Das kann dann eine sehr zermürbend und entmutigende Erfahrung sein. Die PartyPoker Premiere League gab uns aber die Gelegenheit Nacht für Nacht gegen einiger der besten Spieler der Welt anzutreten. Wenn man mal einen schlechten Abend hatte, konnte man das am nächsten Tag wieder aufholen indem man seine Strategie überarbeitete. Somit konnte man seine Fähigkeiten über einen längeren Zeitraum beweisen.

Was waren ihrer Einschätzung nach die Highlights der Woche in Maidstone?

Ich war ganz aus dem Häuschen als ich am ersten Tag herausfand, dass das Hotel in der Nähe eines Golfplatzes lag. Es war ein sehr nasser und trüber Tag als Phil Hellmuth im Hotel ankam. Auf kürzestem Weg machten wir uns zum Golfgeschäft auf und fragten, ob wir ein paar Löcher spielen könnten. Der Man im Golfgeschäft sagte: „Das würde ich nicht raten". Nun, wir wussten nicht, dass das hier in England „nein" bedeutet. Also ging die Unterhaltung noch zehn Minuten weiter. Er sagte: „Bei dem Wetter würde ich nicht rausgehen." Daraufhin Phil: „Ja, wahrscheinlich spielen Sie auch nicht um $2.000 pro Loch. Also, können wir nicht einfach ein paar Schläger und Schuhe bekommen, damit wir spielen können? Ich meine, haben Sie geöffnet oder nicht?" Der Mann sagte: „ Ich glaube es ist momentan zu gefährlich da draußen." Ich musste lachen... sicherlich war es gefährlich für die Bankroll, aber gewiss nicht wegen dem sumpfigen Boden und den dunklen Wolken.

Naja, am Ende konnten wir dem Mann zwei Golftaschen mit Schlägern abringen und machten uns auf gegen Schlamm, Wind und die einbrechende Dunkelheit zu kämpfen. Phil hatte den besseren Tag und konnte $1000 von mir gewinnen. Es hat aber wirklich Spaß gemacht. Es war der Wegbereiter für eine Woche Spaß und Wettkampf auf allerhöchstem Niveau. Wir haben gesungen (zumindest ich), gelacht, uns sportlich gemessen und dann den Tag an der Hotelbar ausklingen lassen. Wir haben Geschichten erzählt und auch Poker an der Bar gespielt. Wahrscheinlich wurden bei diesen abendlichen Sessions mehr Geld gewonnen und verloren als in der Fernsehshow.

PN: Gab es irgendwelche interessanten Entwicklungen bei den anderen Spieler? Viele Ihrer Gegner (z.B. Phill Hellmuth, Tony G, The Devilfish) haben bekannte Reputationen, die bestens fürs Fernesehen geeignet sind.

Es gab viel Trash Talking im Studio. Leider konnten die Kameras einige gute Sprüche nicht einfangen, machte es aber umso lustiger für uns an der Veranstaltung teilzunehmen. Ein paar Sprüche werden aber bestimmt im Fernsehen zu sehen sein und ich bin sicher, dass es eine gute Show wird.

Kommen Sie in Ihrer Pokerkarriere oft nach Großbritannien und waren Sie hier schon mal aus anderen Anlässen, z.B. Urlaub? Wie denken Sie über Großbritannien als Land für amerikanische Besucher?

Ich war schon so oft in London, dass es fast wie eine zweite Heimat für mich ist. Ich liebe die Stadt und freue mich immer schon, wenn ich an der Paddington Station ankomme. Meistens komme ich nur zum Pokern her, gelegentlich schau ich mir aber auch eine Show oder Touristenattraktionen an. Es gibt hier so viel Geschichte, die ich gerne bei einem Bier mit Freunden in einem typischen englischen Pub auf mich wirken lasse. Letztes Mal waren wir in einem Pub, das neben einem Friedhof auf Kirchengrund stand. Wir gingen dann um das Lokal herum und schauten uns die Grabsteine an. Alle waren aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Ich besichtige auch gerne Mal ein Schloss oder eine Burg. Eines Tages möchte ich mal in so einem alten Gebäude Karten spielen.

Sie sind momentan groß im Geschäft, besonders in den Staaten. Könnten Sie für unsere europäischen Leser kurz eine Zusammenfassung ihrer Karriere und ihres bemerkenswerten Erfolgs bei großen Turnieren geben? Wo haben Sie Ihre Spielkenntnisse erworben?

Nun, ich hatte Glück, dass mir viele Möglichkeiten offen standen und ich in der Lage war einigen Erfolg in einer sehr harten Industrie zu haben. Wenn Leute an meinem Werdegang interessiert sind, können sie mein Profil und die Updates auf www.kennajames.com anschauen. Kurz gesagt: ich habe über $3 Millionen in mehr als 20 Turniersiegen gewonnen, bin um oft um die Welt gereist, leite Turniere und bin bei verschiedenen Fernsehshows als Kommentator tätig. Angefangen hat alles 1996 mit $1-2 Limit Holdem in Los Angeles.

Welche dieser Erfolge betrachten Sie als Ihre persönlichen Highlights und warum sind sie etwas besonderes?

Es waren so viele, da ist es schwer etwas zu nennen. Ich glaube aber es war das Erreichen des Finaltisches bei der WPT 2005 im Bicycle Club Casino. Obwohl ich nicht gewonnen habe und nur den zweiten Platz belegte, war es jahrelang ein Traum von mir, weil die Teilnehmerfelder mit hervorragenden Namen besetzt sind. Meine liebste Siegestrophäe habe ich beim LA Poker Classic im Jahre 2006 gewonnen als ich „The Grinder" [Michael Mizrachi] im Heads-up bezwingen konnte.

Kommen wir mal auf die Pokerindustrie zu sprechen. Welche Auswirkungen hatten Ihrer Meinung nach die US-Gesetzesänderungen im letzten Jahr auf das Pokerspiel in Amerika?

Gewaltige negative Auswirkungen, deren Tragweite noch gar nicht erkannt wurde, aber das kommt bald. Weniger Turniere, kleinere Preispools, weniger Dealer, weniger Trinkgeld, weniger Arbeitsstellen, weniger Karrieremöglichkeiten im Poker. All dies geschieht, weil Geld aus der Industrie genommen wird. Werbetreibende wollen keine Fernsehsendungen sponsern, also wird es weniger TV-Poker geben. Das wirtschaftliche Risiko wurde erhöht, somit wird die Spieleranzahl sinken. Poker als Ganzes wird weiterbestehen, und in anderen Teilen der Welt erfolgreich sein. Diese Länder heben den Ball auf, den die Staaten fallen ließen. Auch werden viele Spieler in diese Länder auswandern, weil sie dort akzeptiert werden. Es ist wirklich enttäuschend. Ich glaube wirklich, dass die ganze Onlineindustrie Regeln und sehr scharfe Kontrollen benötigt, damit unschuldige Leute ihr Geld nicht unfair verlieren.

Spielen Sie selbst viel Onlinepoker? Falls ja, welches sind ihre bevorzugten Varianten und Limits? Wo wird Onlinespielern die Gelegenheit geboten gegen Sie zu spielen?

Momentan spiele ich meisten live in Casinos. Gelegentlich spiele ich im Internet, aber ich suche gerade einen Onlinesponsor, der weiterhin denkt, dass er von einem amerikanische Repräsentanten profitieren kann. Ich habe Freunde bei Cryptologic, Ladbrokes, PartyPoker und anderen Seiten. Bisher ist aber noch niemand fragend an den Cowboy herangetreten ob er nicht in seinem Team aufsatteln könne. Es ist schade, ich würde gerne mehr Zeit in England und dem sonstigen Ausland verbringen, um einen Onlineanbieter zu repräsentieren und bei der Entwicklung zu helfen. Ich glaube es wird sich bald eine Möglichkeit ergeben und ich werde euch dann Bescheid geben wo ihr mich finden könnt.

Sie haben mit Sun Poker zusammengearbeitet, welche die große Cryptologic-Plattform nutzt. Was ist Ihre Meinung bezüglich dieses Anbieters?

Leider endete meine Zusammenarbeit mit Sun Poker als im September das Glücksspielgesetz verabschiedet wurde. Das sind aber alles gute Leute, die sowohl mich, als auch The Wounded Warrior (karitative Einrichtung) unterstützt haben.

Die meisten Onlinespieler sind in den niedrigeren Limits zu finden. Sie selbst haben im Limit $1-2 angefangen und sich in ein paar Jahren zu Turnieren mit den höchsten Buy-ins hochgearbeitet. Was sind ihrer Meinung nach die Schlüsselelemente um Fortschritte zu machen und um die Bankroll ausbauen zu können.

Ich entwickle momentan ein Programm, dass Spielern hilft genau das zu machen, den Übergang zu schaffen und ihnen einen Fahrplan gibt, um die Sprünge zu bewältigen. Ich werde ein interaktives Programm auf meiner Webseite www.kennajames.com veröffentlichen. Hoffentlich wird es in den nächsten Monaten fertig sein.

Poker kann ziemlich nervenaufreibend sein, sogar für die Profis. Was machen Sie um sich abseits der Tour zu entspannen?

Ich liebe Golf und gehe gerne ins Kino. Ich habe zwei wunderbare Jungs mit denen ich gerne Zeit verbringe. Gelegentlich nehme ich mir auch eine Auszeit um zu reisen.

Kenna, nachdem der Dollarkurs momentan recht niedrig steht, welches Reiseziel würden Sie uns in den USA empfehlen (angenommen wir wollen Poker ein paar Tage den Rücken zukehren)?

Man sollte eigentlich nur wissen, dass dieses Land so riesig ist und so viele verschiedene Lebensarten bietet. Es ist schwer zu sagen wo der beste Ort ist, weil es auf den persönlichen Geschmack ankommt. Hier in den USA gibt es aber für jeden etwas. Wir haben momentan Freunde aus Australien zu Besuch, die gestern einen Rundflug über den Grand Canyon machten. Sie sind für einen Tag von Las Vegas nach Arizona geflogen und haben am Rande des Grand Canyons ein Picknick gemacht. Dann sind sie mit dem Hubschrauber zum Grund des Canyons geflogen und sind mit einem Boot auf dem Snake River gefahren. Das ganze Programm ist auch nicht besonders teuer, es kostet vielleicht $200 pro Person und das für einen Tag, den sie nie vergessen werden. Da habt ihr zum Beispiel schon einen Vorschlag. Wenn man am gleichen Tag noch zurückkommt kann man am Abend immer noch pokern.

Hört sich gut an. Vielen Dank für das Gespräch. Wir freuen uns darauf Sie bei der Premier League Poker im Fernsehen zu sehen.

Danke. Ich fliege jetzt nach Vancouver, Kanada um in Johnny Chans Event mitzuspielen. Danach sehen wir uns bei dem größten Event überhaupt, oder? Der WSOP 2007. Gut Blatt und alles Gute.

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