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Eine kleine Geschichte über Poker – TEIL III oder Bouillotte, Brelan und Brag

Eine kleine Geschichte über Poker – TEIL III oder Bouillotte, Brelan und Brag 0001

In der Zeit um die französische Revolution (1789) entstand das Kartenspiel „Bouillotte" bzw. „Brelan" und wurde zu einem sehr beliebten Zeitvertreib im krisengebeutelten Frankreich.

Gespielt wurde mit Piquet-Karten, das sind bereits jene Spielkarten, die bis heute auch im Poker verwendet werden. Aber anstatt 52 französischer Karten wurden nur 32 Karten verwendet - also von Sieben bis Ass. Drei bis fünf Personen konnten an dem Spiel teilnehmen. Bei fünf Spielern wurden die Siebener, bei vier Spielern zusätzlich die Buben und bei drei Spielern noch die Damen entfernt. Vor dem Spiel musste ein Ante gesetzt werden, dann wurden die Karten verdeckt gegeben – drei Karten pro Spieler.

Nach dem Geben wurde die nachfolgende Karte für alle offen auf den Tisch gelegt, die sogenannte „Retourne" Karte, die für alle Spieler galt. Nun begann das Setzen und entweder gingen alle mit oder es erhöhte jemand oder stieg aus.

Hatten sie alle Einsätze getätigt so kam es zum Showdown, die höchste Hand gewann:

Der Kartenwert war bei Bouillotte/Brelan so definiert:

Brelan carré: Vier Gleiche mit der „Retourne" als einer der vier Karten.

Brelan simple: Drei Gleiche. Hielten zwei Spieler drei gleiche Werte, so entschied der Rang, das Ass zählte als höchste Karte.

Brelan favori: Drei Gleiche mit der Retourne als einer der drei Karten.

Wenn es weder „Brelan carré", „Brelan simple" noch „Brelan favori" gab, dann wurden die Punkte der Karten zusammengezählt. Das Ass zählte 11 Punkte, die Bild-Karten je 10, die restlichen Karten je nach ihrer Zahl. Wer die höchste Punkteanzahl erreichen konnte war der Gewinner.

Aber auch die Engländer waren (und sind) begeisterte Kartenspieler. Das hier, dem Poker, ähnlichste Spiel entstand im 17. Jahrhundert und nannte sich „Brag". Es nahmen Minimum fünf, sechs oder mehr Spieler teil und man spielte mit einem Paket von 52 französischen Karten. Zur Bestimmung der Plätze wurde das vollständige Spiel in einem Halbmond auf dem Tisch ausgebreitet. Jeder Spieler zog ein Blatt. Wer die niedrigste Karte gezogen hatte, war erster Geber und wählte seinen Platz. Danach mussten alle Spieler einen bestimmten vereinbarten Betrag (auf 3 Pots aufgeteilt) setzen. Es wurden 2 Karten verdeckt und eine offen an jeden Spieler ausgeteilt.

Das Spiel um den ersten Pot:

Beim ersten Spiel wurden einfach nur die offenen Karten der Spieler bewertet, wer die höchste Karte (unabhängig von der Farbe) liegen hatte, gewann den ersten Pot. Die Wertigkeit war von Ass bis zwei. Wenn zwei Spieler die gleichen Karten hatten, dann gewann derjenige, der näher beim Geber saß. Die Ausnahme machte das Karo-Ass, sie konnte alle anderen Karten schlagen, der Gewinn war sicher.

Das Spiel um den zweiten Pot:

Immer noch mit denselben Karten in der Hand, wurde nun um den Kartenwert gewettet. Dabei konnte der Spieler nach dem Geber beginnen – es gab nur eine Setzrunde. Er konnte checken, setzen oder raisen. Jeder nachfolgende Spieler konnte entscheiden ob er mitgehen, callen oder aussteigen wollte. Der Betrag wurde zum zweiten Pot dazugelegt. Danach mussten alle, noch im Spiel verbliebenen Spieler, ihre Karten zeigen und nach folgenden Kriterien beurteilt:

Pair Royal = drei gleiche Karten

Pair = ein Paar

Hatten zwei oder mehrere Spieler ein „Pair Royal" oder ein „Pair", dann gewann wieder derjenige, der näher beim Geber saß. Der Kreuz-Bube und manchmal auch der Karo-Bube konnten als eine Art Joker eingesetzt werden. Ein „Pair" konnte somit zum „Pair Royal" gemacht werden, weil der Kreuz/Karo-Bube die Wertigkeit des Paares einnahm. Waren beide Buben – also Kreuz und Karo – im Spiel, so wurde dem Kreuz-Buben eine höhere Wertigkeit eingeräumt. Das kam aber nur zum Zug, wenn zwei Spieler, das gleiche Paar (also von der Kartenwertigkeit) hatten und jeder von ihnen noch zusätzlich entweder den Kreuz oder Karo-Buben hielten. Ansonsten entschied die Höhe des Paares, da der Bube die Wertigkeit des Paares annehmen musste. Das beste Blatt konnte den zweiten Pott gewinnen, wenn es weder ein „Pair Royal" noch ein „Pair" gab, dann entschieden die höchsten Karten den Gewinner (Ass bis zwei).

Das Spiel um den dritten Pot:

Ganz ähnlich wie beim „Pochen" oder „Poque" (siehe „Eine kleine Geschichte über Poker – TEIL II oder Das Poque/Pochen und As-Nas") gab es auch beim „Brag" noch eine dritte Runde, aber immer noch mit denselben Karten, wie auch um den ersten und zweiten Pot. Da nach der Runde um den zweiten Pot nun alle Karten offen am Tisch lagen wurden die Punkte der jeweiligen Karten zusammengezählt. Das Ziel war es entweder 31 Punkte zu haben oder möglichst nahe an die 31 Punkten heranzukommen. Das Ass zählte wahlweise elf oder einen Punkt, Bildkarten zehn Punkte und der Rest je nach seinem Kartenwert. Zusätzlich war es möglich aus dem Talon Karten zu kaufen, wer dadurch allerdings über 31 Punkte kam hatte sofort verloren.

Wenn ein Spieler alle drei Pots gewonnen hatte, mussten ihm die restlichen Spieler noch einen Bonus zahlen. Vor Beginn wurde meist immer vereinbart, dass erst dann das Spielen beendet wurde, wenn jeder Spieler gleich viele Partien gegeben hatte.

In „Eine kleine Geschichte über Poker Teil IV" wird dann der Sprung aus Europa über den „großen Teich" in die USA gemacht. Zu den Anfängen des Pokerspiels, wie wir es heute noch kennen, und was das Spiel so populär machte.

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