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Online-Poker, Casinos und der Gesetzes-Dschungel oder Wo spielt sich´s besser…?

Online-Poker, Casinos und der Gesetzes-Dschungel oder Wo spielt sich´s besser…? 0001

Anwälte brüten über den Gesetzesbüchern, und interpretieren die rechtliche Lage jeweils so, dass sie ihren Klienten gerecht wird. Die Rede ist von den gesetzlichen Bestimmungen des Glücksspiels. In Deutschland, Österreich und der Schweiz herrscht ein staatliches Monopol wobei die Regelungen differieren. Denn in Österreich gibt es auch private Casinos, die nur Pokerspiele anbieten, weil laut österreichischem Glücksspielrecht Poker nicht als Glücksspiel sondern als Geschicklichkeitsspiel gilt. In der Schweiz und in Deutschland ist pokern nur in staatlich zugelassenen Spielbanken/Casinos erlaubt. In den letzten Jahren sind diese staatlichen Regelungen immer wieder ins Kreuzfeuer der medialen Öffentlichkeit geraten, weil der EuGH mit den Länder-spezifischen Bestimmungen (besonders in Deutschland) nicht einverstanden war 

Näheres haben wir bereits berichtet (Artikel: Poker in Deutschland – ein kleiner Lagebericht).

Die ganze Diskussion verschärft sich seit einigen Jahren zunehmend, da es immer mehr Online-Poker Anbieter gibt, die den staatlichen Casinos selbstverständlich ein Dorn im Auge sind – rechtlich und finanziell. Denn wen will man belangen, wenn der Online-Poker-Anbieter sich nicht im jeweiligen Land befindet? In einem Land wo privatwirtschaftlich betriebenes Glücksspiel legal ist? Und dann noch die Millionen-User einzeln überprüfen? Das tut sich keine Behörde der Welt an. Dem Fiskus gehen hier Millionen durch die Lappen, klar dass hier unter dem Deckmäntelchen „Recht und Ordnung" gewettert wird.

Der Vorteil von Online-Portalen ist unübersehbar: abends nach Hause kommen, gemütlich vor den Computer setzen, rauchen und trinken und das alles im Schlabberlook. Im Casino haben sie einem Dresscode zu folgen (die österreichischen Card-Casinos ausgenommen, wenngleich auch hier der Jogginganzug nicht unbedingt dem durchschnittlichen Standard entspricht) einen Lichtbildausweis mitzuführen und mit den persönlichen Daten wird dann auch noch die Bonität überprüft. Auch wenn die staatlichen Casinos den Datenschutz hoch schreiben, so haben sie dennoch das Recht in unsere Privatsphäre einzugreifen. Denn wenn das Finanzamt an die Tür klopft oder Gläubiger ihre Rechte geltend machen möchten, dann wird vom Casino genau Auskunft gegeben wann sie gespielt haben und wie viel sie verspielt oder gewonnen haben! Im gläsernen Zeitalter mag das vielleicht nicht mehr all zu beunruhigend klingen, aber wer will schon in seiner Freizeit auch noch überprüft, gecheckt und durchleuchtet werden? Zugegeben, das Internet ist auch nicht gerade ein Platz wo der User anonymisiert unterwegs ist, aber die Masse lässt doch hoffen darin mehr oder weniger unter zugehen und nicht ganz so am Pranger zu stehen.

Das gesellschaftliche Happening im Casino ist nicht mehr alltagstauglich, nur glamouröse Events (wie z.B. das EPT Finale in Monte Carlo) locken die Massen an Zaungästen hervor. Nicht umsonst tummeln sich die meisten Pokerspieler/innen im Internet. Das einzige, wobei die Online-Portale dem realen Platz des Casinos nicht das Wasser reichen können, ist die Tatsache des Aug-in-Aug seins mit dem/der Gegner/in. Aber um da nicht peinlichst vom Tisch gefegt zu werden heißt es „üben, üben, üben" und da bietet sich Online-Poker wärmstens an. Ein kleines Gute-Nacht-Pokerspiel hat noch niemandem geschadet ;-) …

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