Das kleine 1 x 1 des Pokerjargons – Teil III

Das kleine 1 x 1 des Pokerjargons – Teil III 0001

Für alle die bei Poker-Vokabeln noch nicht sattelfest sind, gibt es nun wieder 15 Begriffe zur Wortschatzerweiterung:

„Drawing Dead"/"Totes Blatt": so wird jene Hand genannt, die statistisch gesehen keine Gewinnchancen hat, auch wenn noch nicht alle Karten im Spiel ausgeteilt sind.

„Fisch"/"Fish": jene Spieler die am Tisch konstant schlecht spielen, werden gerne so genannt.

„Bubble": bezeichnet jene Endplatzierungen und ihre Gewinne, die am Ende eines Turniers ausbezahlt werden.

„Outs and Pot Odds": sinngemäß übersetzt bezeichnet „Outs" die Pendant Karten aus dem Talon, zu jenen, die ich in der Halt halte, und „Pot Odds" die Pot Wahrscheinlichkeit. Mit der „Outs and Pot Odds" Regel kann jede/r Spieler/in schnell die Chancen des eigenen Blattes errechnen. Angenommen der/die Spielerin will seine/ihre Chancen für Turn/River nach dem Flop wissen, dann muss er/sie die Zahl der möglichen „Outs" (also den Pendant-Karten, die noch im Talon liegen) mit der Zahl 4 multiplizieren. Die resultierende Zahl ergibt die Chance in Prozent.

„Rags to Riches": passiert meistens wenn der/die Spieler/in am Blind sitzt, denn hier kann es passieren, dass aus einem schlechten Blatt ein besonders Gutes wird.

„Board Cards"/„Community Cards"/„Gemeinschaftskarten": sind jene 5 Karten, die bei Flopgames (z.b. Texas Holdem, Omaha, etc.) in der Mitte des Tisches aufgelegt werden (Flop, Turn, River).

„Stone Cold Nuts"/"Cold Nuts" oder nur „Nuts": bezeichnet das höchst mögliche Blatt in einer Spielrunde. Bei Flopgames sind sie aufgrund der Board Cards leicht zu erkennen, bei 7-Card-Stud nicht eindeutig.

„According to Hoyle": bezeichnet den respektvollen Umgang mit den Mitspielern, nach dem Autor und Pokerstrategen Hoyle.

„Three Wise Men"/„Alabama Night Riders": hier wird von einem Drilling Könige gesprochen.

„Hasenjagd"/„Rabbit Hunt": gewinnt ein/e Spieler/in einen Pott bevor alle Board Cards aufgedeckt wurden, kann es sein, dass gegnerische Spieler den Dealer bitten jene Karten noch aufzudecken, die noch gefolgt wären. Um zu sehen ob sie nicht doch gewonnen hätten. Im Prinzip ist der Dealer nicht verpflichtet es zu tun, (in manchen Casinos ist es sogar nicht erlaubt) es ist auch nicht unbedingt ratsam, da Unmut vorprogrammiert ist, wenn ein Anderer der Gewinner des Pots gewesen wäre.

„Ammunition"/„Ammo": Will ein/e Spieler/in beim Dealer Chips nachkaufen bittet er/sie um „Ammo". Ammunition heißt wörtlich übersetzt Munition. Dieser Begriff dürfte also noch aus den Anfängen des amerikanischen Poker übrig sein.

„Toke": so nennt man das Trinkgeld für eine/n Dealer/in, nachdem der/die Spieler/in einen Pot gewonnen hat. Ein Toke ist wichtig, weil die Dealer hauptsächlich davon leben.

„Flush Draw": nennt man die Situation wenn ein/e Spieler/in 4 Karten in einer Farbe hat und auf die 5. Karte hofft um das Flush komplettieren zu können.

„Semi-Bluff": so wird dann jener Spielzug genannt, wenn der/die Spieler/in, der z.B. auf ein Flush hofft oder eine Straße oben/unten offen hat, und trotzdem mitgeht und setzt.

„Change Gears": bezeichnet das Wechseln von Spielstilen. Der/die Spieler/in wechselt vom trockenen/konservativem Spiel zum aggressiven Offensivspiel. Somit bleibt man am Tisch wenig durchschaubar.

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