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Greg "Fosilman" Raymer's Account bei PokerStars gehackt; Einlagen gerettet!

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Ein unternehmungslustiger, aber nicht allzu schlauer Poker Hacker musste am Sonntag seine Lektion lernen: Der Account eines weltbekannten Pokerspielers hat sicher vom Geld her einiges zu bieten, wenn man aber mit dem Account rumspielt, wird das sehr schnell entdeckt werden.

Der WSOP 2004 Main Event Champion Greg Raymer wurde das Opfer eines Hackers, welcher Raymers Poker-Stars Account mithilfe einer Brute Force Attacke angegriffen hatte und am Sonntag erfolgreich war und Zugang zum Account erlangte. Danach öffnete er einige Sit'n'go Tische mit hohem Buy-in und fing damit an die Einsätze bewusst an einen Spieler mit dem Screen-Namen "Ikeyrson" zu verlieren, wobei Ihm sicher nicht bewusst war, dass das Spiel von Raymer normalerweise immer von dutzenden Spielern beobachtet wird.

Natürlich bemerkten einige der Beobachter das bizarre Chip-Dumping, wunderten sich über dieses höchst merkwürdige Verhalten und benachrichtigten die Sicherheitsabteilung von PokerStars. Die Sicherheitsabteilung nahm sofort Kontakt zu Raymer auf und informierte Ihn über die Vorgänge. Raymer, welcher an diesem Tag tatsächlich einige Promotion Turniere bei PokerStars gepielt hatte, war gerade mit einigen Golf-Übungen beschäftigt, als er von verschiedenen Stellen über die Vorfälle informiert wurde. Unter anderem erhielt er Anrufe von seiner Ehefrau und seinem Vater, welche bereits durch PokerStars über die Vorfälle informiert wurden.

Bedingt durch den sehr Publikums wirksamen Auftritt des Hackers, war es PokerStars möglich den Account des Spielers " Ikeyrson" einzufrieren und das Geld auf den Account von Raymer zurück zu transferieren (aber erst nachdem dieser seinen Account wieder neu absicherte und ein neues, nicht so leicht „hack"bares Passwort vergeben hatte). Dem Hacker war es nicht gelungen den Betrag auf das Konto eines dritten Spielers zu transferieren, wenn Ihm das gelungen wäre, hätte dieser Umstand zu erheblichen Problemen bei der Rückführung des Geldes auf den Account von Raymer führen können.

Auf Nachfragen in einem populären Pokerforum, hat Raymer zugegeben, dass er sich keine große Mühe bei der Auswahl des Passwortes gemacht hätte und er wohl ein Passwort gewählt hatte, welches relativ leicht zu knacken war. Er sagte außerdem, dass PokerStars aufgrund der europäischen Gesetze im Bezug auf Datenschutz im Internet nicht in der Lage war, ihm den Namen des Verantwortlichen mitzuteilen, was aber nicht bedeutet, dass PokerStars den Hacker nicht durch andere Kanäle zur Rechenschaft ziehen wird. Einer der Forumsmitglieder fragte, warum der Hacker das Geld denn nicht direkt auf einen anderen Account transferiert hätte; obwohl es in diesem Fall ein direkter Diebstahl gewesen wäre, hätte diese Vorgehensweise auf jeden Fall verhindert, dass das Chip-Dumping durch neugierige Zuschauer beobachtet worden wäre und dadurch bedingt die ganze Aktion letztendlich scheitert.

Es kann sein, dass dieser Vorfall dazu führt, dass PokerStars sich Gedanken über erweiterte Sicherheitsmaßnahmen in Bezug auf die Anmeldung machen wird und dafür sorgen wird, dass Brute-Force Attacken zum Ausspionieren der Login-Passwörter zukünftig nicht mehr möglich sind. Wenn diese Änderungen bei den Sicherheitsvorkehrungen in der nächsten Zeit umgesetzt werden sollten, kann man sicher sein, dass dieser Hackerangriff der Auslöser dafür war. Somit hätte der Hackerangriff wenigstens dafür gesorgt, daß die Sicherheitsvorkehrungen bei PokerStars verbessert würden, was als durchaus positiv für alle Spieler bei diesem Online-Pokerroom betrachtet werden kann.

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