EPT Warschau Tag 2 - Zusammenfassung

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Von 284 Spielern, sind nach Tag 1A und Tag 1B gerade mal 94 Spieler übrig geblieben. Nach dem das Turnier am Tag 2 gestartet war, dauerte es genau 2 Hände bis 4 weitere Spieler aus dem Turnier ausgeschieden waren. Alles Schweden. Und genauso ging es weiter, das Tempo mit welchem die Spieler aus dem Turnier ausschieden war atemberaubend und nach nur 2 Stunden war fast die Hälfte des Teilnehmerfeldes ausgeschieden.

Nach den ersten 2 Stunden verblieben nur noch 40 Spieler. Jedermann weis, dass das Spiel kurz vor dem Bubble normalerweise immer ein wenig ruhiger wird, aber in diesem Fall machten die Spieler so weiter, als würde der Bubble einfach nicht existieren. Zu diesem Zeitpunkt war Peter Jepsen mit großem Vorsprung Chip-Leader und hatte ca. 10% der verbleibenden Chips (330k). Einer der Pötte, welcher dazu beigetragen hat, dass er jetzt diesen gewaltigen Chip-Stapel vor sich liegen hatte, konnte Peter mit folgender Hand gewinnen. Peter raiste vom Button aus mit 45s, Christoffer Ulsrud callte mit TT vom Big Blind. Der Flop kam mit T-6-2, beide checkten, der Turn kam mit einer 3 und somit hatte Peter seinen Gutshot Straigth getroffen. Christopher setzte 6K, Peter reraiste auf 16K und Christoffer antwortete mit einem All-In. Peter callte und war um mehr als 200K Chips reicher.

Als es darum ging, den Bubble Boy zu finden, dauerte es nur 10 Minuten, bis die Entscheidung gefallen war. Der Norweger Age Spets flog auf dem Bubble aus dem Turnier, als er als shortstack mit AQ All-In ging und von einem anderen Spieler mit 86 gecallt wurde. Der Caller fand eine 6 auf dem Board und Age musste ausscheiden, ohne einen Cent zu gewinnen.

Nach der Essenspause, hatte das Turnier einen neuen Chipleader, nachdem Fredrik Hostup einen riesigen Pot gegen Marius Torbergsen mit KJ gegen 89 gewinnen konnte. Marius versuchte einen Move nachdem Ihn Fredrik raiste und Frederik konnte ich über einen Double –Up auf 250K freuen, der Durchschnitt betrug zu diesem Zeitpunkt 150K. Direkt nach diesem Pot eliminierte Fredrik den Spieler Bertrand "Elk Y" Grospellier mit AJ gegen 86. "Elk Y" war schon relativ short-stacked, als er vom Button aus All-In ging. Aber das war noch nicht alles, einige Hände später fand Fredrik AA als er im Big Blind war und 2 Spieler gingen All-In. Der Norweger Henning Granstad reraiste All-In vom Button aus, als Reaktion auf den All-In von Mikael Westerlund, welcher UTG war. Beide Spieler wurden eliminiert und Fredrik konnte seinen Vorsprung souverän ausbauen.

An die schlimmste Situation des Tages war der Schwede Dennis Bejedal beteiligt. Als noch 2 Tische übrig waren, erhielt er AA (er war zu diesem Zeitpunkt vierter im Bezug auf den Chip-Stack). Katja Thater war sehr short-stacked und ging All-In. Dennis callte und Farid Meraghni callte ebenfalls (vom Button aus). Katja, welche wohl dachte es wäre schon an der Zeit für einen Showdown – zeigte Ihre beiden Karten, es waren aber noch 2 Spieler im Pot. Dafür erhielt Katja eine zehnminütige Penalty-Strafe und musste 10 Minuten lang den Tisch verlassen. Der Flop kam mit QQ9, beide Spieler checkten. Der Turn brachte eine 2 und Dennis ging All-In (zu diesem Zeitpunkt hatte er ca. 480K). Farid callte sofort und zeigte QJ – die gleiche Hand wie Katja. Auf dem River kam ein Blank. Katja konnte sich nach Ihrer Rückkehr über einige frisch gewonnene Chips freuen, ich glaube aber noch mehr hat sich Farid über sein Double-Up gefreut, welcher Ihm einen Chip-Stack von 850K bescherte (mehr als 1/3 aller im Spiel befindlichen Chips!). Der Schwede Dennis Bejedal saß am Tisch und schüttelte eine ganze Weile ungläubig den Kopf während er seine verbleibenden Chips zählte und ärgerte sich wohl über sich selbst, er konnte im Nachhinein nicht nachvollziehen, wie er auf die Idee gekommen war, so viele Chips in einen fast leeren Pot zu investieren. Zwei Minuten Später, ging an einem anderen Tisch ein anderer Dennis mit AK All-In und wurde von Patric Martensson mit AA gecallt (der andere Dennis trug den Familiennamen Pleijdrup). Das Board brachte keine Verbesserung für Dennis und er musste auf Platz 10 ausscheiden. Somit verblieben noch 9 Spieler – nur noch 1 Spieler bis zum Final Table.

Dennis Bejedal, welcher zu diesem Zeitpunkt etwas frustriert und short-stacked war, wartete noch einige Hände bevor er All-In ging. Er hatte 2 Caller: Fredrik und Farid. Beide checkten bis zum River und Farid konnte mit AQ gewinnen, obwohl er keinen Hit hatte.

Nachfolgend finden Sie die Chip-Stacks der verbleibenden Spieler, welche sich am Final Table wieder treffen werden.

1: Farid Meraghni 971K

2: Peter Jepsen 498K

3: Marius Skoglund Torbergsen 434K

4: Patric Martensson 305K

5: Fredrik Hostrup 288K

6: Andrew O'Flaherty 168K

7: Katja Thater 105K

8: John Conroy 73K

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