Neue Entwicklungen im Jamie Gold Rechtstreit

Neue Entwicklungen im Jamie Gold Rechtstreit 0001

Nach neusten Presseinformationen kommt langsam etwas Bewegung in den seit dem Jahr 2006 laufenden Rechtstreit zwischen dem WSOP-Gewinner Jamie Gold und dem TV-Produzenten Bruce Crispin Leyser um die WSOP-Gewinnsumme.

Die Pressemitteilung besagt, dass bei Parteien bekannt gegeben haben, sie hätten sich außergerichtlich geeinigt und dass die gerichtliche Auseinandersetzung somit beendet wäre.

Einer in der Pressemitteilung nicht näher benannten Quelle zufolge, hätte sich folgendes zugetragen:" Jamie Gold hat zugestimmt seinen WSOP Gewinn mit Chrispin zu teilen. Jamie und Chrispin sind glücklich darüber diesen Streitfall mit einer gütlichen Einigung abschließen zu können. Beide sind froh darüber dieses Kapitel zu beenden und freuen sich auf eine weiterhin erfolgreiche Zukunft".

Somit kann Gold sich 50% seines Gewinnes in Höhe von 12 Millionen Dollar auszahlen lassen (das Geld war bis zum Abschluss der Rechtstreitigkeit von der Gerichtsbarkeit eingefroren und somit für Jamie Gold nicht verfügbar), während die andere Hälfte treuhändisch hinterlegt wird, bis ein abschließendes beurkundetes Dokument die Abwicklung der außergerichtlichen Einigung bestätigt.

Leyser hatte beim Gericht des Bezirks Las Vegas ein Verfahren gegen Gold eingeleitet, in welchem er 50% des WSOP Hauptevent-Gewinns von Gold fordert. Leyser behauptet, dass Gold einen Vertrag mit ihm abgeschossen habe. Das Wichtigste in diesem Vertrag wäre, dass Leyser im Auftrag von Gold Prominente angeworben hat, um für den Online-Pokerraum Bodog während des Hauptevents Werbung zu machen. Für seine Mithilfe sollte Leyser von Gold bzw. von Bodog einen Sitz in der WSOP erhalten. Da Bodog aber beschlossen hatte, dass für die Werbeaktion nur ein Sitz vergeben wird (an Gold), hätte Gold Ihm als Ausgleich für den entgangenen WSOP-Sitz versprochen, im Falle eines Gewinns , die Gewinnsumme mit ihm zu teilen. Aufgrund dieser Abmachung müsste Gold eine Hälfte seines Gewinns abgeben. Leyser behauptete, dass er von Gold, am Tag der Austragung des Final-Table, eine Voicemail-Nachricht erhalten habe, die den 50/50 Vertrag mit ihm bestätigt.

Aufgrund der letzten Entwicklungen in diesem Rechtsstreit, sah es nicht gut aus für Gold. Der U.S. Bezirks Richter Roger L. Hunt ging sogar soweit, während einer Anhörung zu sagen, dass er der Meinung ist, dass Leyser gute Chancen hätte den Prozess zu gewinnen.

Es scheint so als hätte sich diese Angelegenheit jetzt erledigt und einer der weniger rühmlichen Vorfälle im Rahmen der WSOP 2006 wird somit endgültig ad Acta gelegt. Ob die außergerichtliche Einigung allerdings auf Basis einer Gewinnteilung im Verhältnis 50:50 abgeschlossen wurde, bleibt weiterhin offen. Bleiben Sie am Ball, PokerNews wird Sie selbstverständlich über die weiteren Entwicklungen in diesem Streitfall auf dem Laufenden halten.

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