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Weitere Anmerkungen zum neuen Online-Glücksspielgesetz der USA

Capitol

In England sind Überlegungen im Gange, Gesetze zu erlassen, die es Online Gaming Firmen einfacher machen, sich in England anzusiedeln, so berichtet die Londoner Sunday Times. Gegenwärtig sind die meisten Online-Gaming Firmen, wie z.B. Party Gaming an Orten wie zb. Gibraltar ansässig. Diese Standorte erlauben es den Online Gaming Firmen den Schutz und die Lizenzierung einer EU-Firma zu beanspruchen, aber gleichzeitig die vielen Steuervorteile der Steueroasen zu Ihrem Vorteil nutzen zu können.

Die Times hat berichtet, dass sie Dokumente gesehen hätte, welche von der Regierung erstellt worden wären und die Gesetze enthielten, welche England zu einem " sicheren und gut regulierten" Standort für Online Gaming Firmen machen würden. Wenn diese Gesetze rechtskräftig werden würden, wäre dieses Gesetz für alle an der Londoner Börse notierten Gaming Companys gültig (z.B. Party Poker und Pacific Poker (888.com) ) und würde für die entsprechenden Firmen, eine völlig neue Perspektive bei der Standortwahl eröffnen. Es wurde weiterhin berichtet, dass das Gesetz eine spezielle "Steuerpause" für wechselwillige Gaming Firmen beinhaltet, dadurch bedingt wären die Kosten des Geschäftsbetriebes in England ähnlich den Kosten in den Steueroasen Gibraltar oder Malta.

Das neue Gesetz würde für die USA wieder verstärkt auf Kollisionskurs mit der WTO bringen... fraglich ist aber ob das die USA wirklich interessiert?

Es ist nun knapp 1 Jahr her, dass die WTO entschied, dass die USA durch Ihre Interpretation des "Wire-Act's" (wobei dieses Abkommen auch für Online Gaming Firmen gilt), in Konflikt mit den internationalen Handelsverträgen geraten ist. Der kleine Inselstaat Antigua hatte eine entsprechende Klage gegen die USA eingereicht und die USA wurde aufgefordert der Klage folge zu leisten und Online Gaming Firmen entsprechend der internationalen Handelsabkommen zu betrachten. Die USA haben jedoch nicht zu dieser Klage geäußert und die US-Regierung hatte es noch nicht mal nötig, auf entsprechende Korrespondenz zu antworten.

Das neue Gesetz führt die USA erneut auf Kollisionskurs mit der WTO- aber interessiert das die USA wirklich?

Laut den meisten internationalen Handelsgesetzesexperten wird das Inkrafttreten des "Unlawful Internet Gambling Act" den Zusammenhalt der Mitgliedsnationen rund um die Welt stärken und wird dazu führen, dass die USA in Zukunft noch mit weiteren internationalen Handelverträgen in Konflikt geraten wird.

Die Große Frage ist - interessiert sich die USA überhaupt dafür oder würden Sie überhaupt darauf eingehen, wenn Sanktionen gegen die USA erhoben werden würden? Die USA haben in der Vergangenheit die Tendenz gezeigt WTO Regeln einzuhalten und durchzusetzen, wenn diese Regeln zum Vorteil der USA waren und andere Regeln zu ignorieren, wenn diese der USA keine Vorteile bringen. Online Gaming Experten, würden sich sehr wundern, wenn die USA in diesem Fall anders handeln würde.

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