Rheinländer qualifizieren sich für den Rhine Poker Cup

Sieger Rhine Poker Cup

Hilden: Bei der ersten Pre Challenge zum Rhine Poker Cup 2007 setzten sich zwei Düsseldorfer und ein Hildener gegen knapp 200 aus dem ganzen Bundesgebiet angereiste Gegner durch.

Am Samstag, den 30.09.2006, trafen sich im Amber Hotel im rheinischen Hilden knapp 200 Poker-Spieler aus nahezu allen Teilen Deutschlands zur "Poker Magazin Pre Challenge" zum Rhine Poker Cup 2007. Viele Spieler kamen eigens aus Hessen oder sogar Sachsen. Die längste Anreise nahm ein Spieler aus München auf sich.

Bei dieser Pre Challenge handelte es sich um ein großes Live-Freeroll-Turnier, welches vom deutschsprachigen "Casino & Poker Magazin" gesponsored wurde. Durchgeführt wurde die Qualifikation zu diesem mit bis zu 20.000 Euro dotierten Main-Event im Dezember 2007 von der Pokerschule und Turnierveranstalter "Rhinepoker".

Gespielt wurde in vier Vorrunden zu je 40 Spielern in einem separaten Turnierraum, in dem in den Vorrunden keine Zuschauer zugelassen waren, um den Spielern größtmögliche Ruhe für ihr Spiel zu gewährleisten. Auch die moderate Blindstruktur sollte dazu beitragen, dass erfahrene Spieler ihr Geschick besser ausspielen konnten. So betrug der Startstack beispielsweise ganze 50 Big Blinds, die Level stiegen nur alle 12 Minuten und durchschnittlich jede zweite Steigerung war deutlich unterhalb der sonst üblichen Verdoppelung. Gerade die ersten Levelsteigerungen verliefen sehr moderat von 10/20 auf 15/30 auf 25/50.

Gegen 21.00 Uhr begann die Finalrunde, für die sich 37 Spieler aus den Vorrunden qualifizieren konnten. Sie begannen die Finalrunde mit ihrem aus der Vorrunde erwirtschafteten Chipstapel. Emanuel Sonnenschein aus Königswinter ging mit 9.600 Chips als Chipleader in den letzten Lauf. Und selbst Alessandro di Piazza aus Hilden selbst ließ es sich nicht nehmen, mit seinem Shortstack von 400 Chips die Herausforderung anzunehmen. Denn die Finalrunde begann mit Blinds von 50/100.

Im Multitable-Modus mit Tablebalance musste sich Dominik Maas aus Essen, der mit immerhin 6.275 ins Finale einzog, als erster verabschieden. Nach etwa zweieinhalb Stunden hatte sich das Feld auf 12 Spieler (zwei Tische zu je 6) reduziert, so dass die Turnierleitung das Hand-for-Hand-Spiel ausrief, denn nun ging es um den Einzug an den mit 9 Plätzen vorgesehenen Final Table.

Nun teilten sich am Final Table neun Spieler die knapp 200.000 Chips. Sie alle konnten sich schon über einen Gewinn freuen, denn die Plätze 4 bis 9 erhielten ein Jahresabonnement des Poker Magazins. Als Neunter verließ Tarek Shehab aus Düsseldorf den Tisch, nachdem er mit zwei Damen All in gegangen war und von einem Paar Sechsen gecallt wurde. Das Board brachte noch zwei Sechsen...

Schnell stellte sich heraus, dass das möglichst sportliche Turnierreglement sich ausgezahlt hatte, denn der Final Table war durchweg mit erfahrenen und geschickten Spielern besetzt, die den (im Finale zugelassenen) Zuschauern eine spannende Stunde Pokern boten. Und wie immer gehört zum Erfolg auch das nötige Quentchen Glück. Als der spätere Sieger den Big Blind von 6.000 Chips mit seinen verbliebenen 5.800 Chips nicht zur Gänze bringen konnte und somit mit 8-6 offsuited dem Schicksal ausgeliefert war, erhielt er zwei Caller mit 10-10 und A-Q und einen Traumflop von 8-6-6.

Nach und nach lichtete sich das Feld und am Ende erhielten drei Spieler aus Düsseldorf und Hilden die begehrten Tickets für den Rhine Poker Cup 2007. Die Abschlusstabelle des Final Tables:

1.: Ali Büyükyazici aus Düsseldorf

2.: Maximilian Schuier aus Düsseldorf

3.: Waldemar Bielak aus Hilden

4.: Eduard Grabowski aus Weißenthurm

5.: Stefan Sterz aus Oberhausen

6.: Marcos Marin-Galiano aus Dortmund

7.: Emanuel Sonnenschein aus Königswinter

8.: Tim Mölleken aus Oberhausen

9.: Tarek Shehab aus Düsseldorf

Die sehr gute Organisation und die Transparenz für alle Beteiligten übertrug sich auf die Spieler, so dass sich dieses außergewöhnliche Turnier einer gelösten und sympathischen Atmosphäre erfreute, ohne den ernsthaften sportlichen Ehrgeiz vermissen zu lassen. Jan-Peter Jachtmann, Marketing-Manager der Poker Magazins, bezeichnete in einer kurzen Ansprache zu Beginn der Finalrunde diese Pre Challenge als das "mit Abstand am besten organisierte und sportlich fairste Turnier, das er in Deutschland je besucht habe".

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