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PartyPoker gibt bekannt, wieviel Kosten der Rückzug aus dem USA-Markt verursacht hat

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PartyGaming PLC, die in Gibraltar ansässige und an der Londoner Börse gehandelte Muttergesellschaft von PartyPoker, hat bekannt gegeben dass die unmittelbaren und einmaligen Kosten für den Rückzug aus dem amerikanischen Markt ca. 250.000.000$ betragen haben. Der Rückzug aus dem USA-Geschäft, war eine Reaktion auf den Safe Port Act, welcher von Präsident Bush als rechtskräftig bestätigt wurde. Der Safe Port Act beinhaltet den "Unlawful Internet Gambling Enforcement Act of 2006", welcher unmittelbare Auswirkungen auf das Online-Glücksspiel in den USA hat.

Während die finanziellen Resultate für das 3.Quartal bis zum 30.09 im Großen und Ganzen das Wachstum der früheren Quartale widerspiegeln, wurden die weiteren Ergebnisse bedingt durch die aktuelle Situation mehr oder weniger bedeutungslos. Die Firmengruppe musste viel Geld ausgeben und musste als Resultat des Rückzugs aus der USA, das Anlagevermögen neu bewerten und entsprechend nach unten setzen. Die Firma glaubt, dass sie die 250.000.000$ als Verluste gegen die Gewinne abschreiben kann, aber die zukünftigen Einnahmeeinbußen durch den Wegfall des USA Markts sind wesentlich höher. Die Investoren an der Börse haben reagiert und der Wert der Aktie ist im Moment um 30% gesunken. Seit der Kongressentscheidung, die das Gesetz für rechtskräftig erklärt hat, haben die Investoren den Marktwert der Firmengruppe um 4 Milliarden reduziert und damit den erwarteten reellen Kosten des zukünftigen kompletten Wegfalls des US-Markts genüge getan.

Nicht wirklich überraschend für den Markt, war die Ankündigung von PartyPoker, dass sich die Firmengruppe in Zukunft auf das Wachstum ihres Marktes außerhalb der USA konzentrieren will.

Der CEO von Party Gaming PLC, Mitch Garber sagte dazu:

"Die Auswirkungen der neuen Gesetze in den USA haben die Art unseres Geschäftes wesentlich verändert. Am 13.Oktober, nachdem der Safe Port Act gesetzkräftig wurde, hat die Firmengruppe alle Echt-Geld Glücksspielaktivitäten mit in den USA ansässigen Spielern ausgesetzt, um in Zukunft verstärkt am Ausbau der Geschäftsaktivitäten außerhalb der USA zu arbeiten. Obwohl die USA in der Vergangenheit den größten Anteil zum Gruppenumsatz und Gewinn beigetragen hatte, freue ich mich mitteilen zu können, dass unser Geschäft außerhalb der USA im letzten Quartal weiterhin stark zugenommen hat (Anstieg der Einnahmen in Höhe von 158% (year to year), Anstieg der der "aktive Player Days" um 141%, Anzahl der aktiven Spieler um 161% auf 331.520).

"Bedingt durch die Änderungen in unserem Geschäftsumfeld, hat die Gruppe die Kostenbasis bereits stark reduziert. Trotzdem gehen wir davon aus, das der bereinigte EBITDA der Gruppe im 2.Halbjahr deutlich niedriger sein wird als in der ersten Jahreshälfte, was wiederum die einmaligen Kosten unserer Rationalisierungsmaßnahmen widerspiegelt, da wir insgesamt von wesentlich höheren Einnahmen ausgegangen waren."

"Party Gaming ist ein hoch dynamisches Unternehmen, wir sind eine Firma, welche bewiesen hat, dass sie fähig ist, sich neuen Herausforderungen und Rahmenbedingungen zu stellen. Die Firmengruppe hat einige der talentiertesten Leute im Online Glücksspiel und sind entschlossen in Zukunft auf unsere Stärken zu setzen: Unseren Kunden eine Online Glückspielfirma zu präsentieren, der man vertrauen kann, welche die neuste Technologie nutzt und Ihre Kunden mit einem hervorragenden Kundendienst unterstützt".

Die Firmengruppe hat außerdem ein Update der geplanten Handels und Geschäftsentwicklung herausgegeben. Party Gaming PLC gab folgendes bekannt:

"In den wenigen Tagen, seit es den Kunden aus der USA nicht mehr möglich ist, bei PartyPoker um echtes Geld zu spielen, sind die durchschnittlichen Einnahmen durch Geschäfte außerhalb der USA um 2% höher als im 3.Quartal. Da es jedoch noch nicht mal eine Woche her ist, seit die Gruppe keine Wetten mehr von US-Bürgern annehmen darf, ist es noch zu früh, um zu sagen, wie genau die Auswirkungen auf die Einnahmen aus Geschäften außerhalb der USA in Zukunft sein werden".

"Im Oktober 2006 werden wir unsere erste Multi-Linguale PartyPoker Software in Betrieb nehmen. In den nächsten Monaten werden wir weitere Updates präsentieren und hoffen im Jahr 2007 eine Softwareversionen anbieten zu können, die verschiedene Währungen unterstützt."

"Gamebookers, einer der exklusivsten Sportwettenanbieter außerhalb der USA, wurde am 03.August von PartyGaming PLC aufgekauft. Der momentane Erfolg unserer neusten Firmenzuwachses liegt deutlich über den Erwartungen der Geschäftsleitung. Bedingt durch die Infrastruktur von Gamebookers, sind wir bald in der Lage mit unserem neuen Produkt PartyBets an den Markt zu gehen. PartyBets wird zum Ende des Jahres, als fest integrierter Bestandteil des Marke PartyGaming, starten."

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