Legiah Student erhält Gefängnisstrafe für Bankraub – Grund für den Bankraub: Pokerschulden!

Poker Räuber

Viele von euch erinnern sich sicherlich noch an die Story über den Studenten der Legiah Universität, welcher im Dezember 2005 eine örtliche Bank ausgeraubt hatte. Gregory Hogan Jr. Hatte zu dieser Zeit ausgesagt, dass es seine Online Poker Schulden waren, die Ihn zu dieser Tat getrieben hatten. Er raubte die Bank aus während 2 Mitglieder seiner Studentenverbindung im Auto auf Ihn warteten, die beiden unbeteiligten Männer dachten, Gregory würde nur eine Überweisung vornehmen, was ja völlig legitim wäre. Das Abschließende Urteil zu dieser fesselnden Geschichte, wurde jetzt von einem Gericht in Pennsylvania gefällt.

Richter William H. Platt berücksichtigte bei der Urteilsbildung die Tatsache, dass der Angeklagte Hogan tausende von Dollar beim Online-Poker verloren hatte, da die Tat aber sehr genau geplant war, er diesen Bankraub als besonders schwere Straftat ansieht. Er verurteile den 20 Jährigen zu 10 Jahren Gefängnis mit einer dach folgenden 10 Jährigen Bewährungszeit, in der er keinen Zugriff auf das Internet haben darf.

Richter Platt, wies die Anträge der Verteidigung, auf eine Verkürzung der Strafzeit, zurück. Als Grund führte er an, dass bei diesem Strafmaß die Strafe im Bezirksgefängnis abgesessen werden muss, welches den offenen Vollzug anbietet und es dem ehemaligen Studenten erlaubt, im Rahmen des offen Vollzugs, einer geregelten Arbeit nachzugehen. Richter Platt, wünscht dass Gregory Hogan im Jugendstrafvollzug des Staatlichen Gefängnisses absitzen muss, und erspart dem Angeklagten somit die Härte des regulären Strafvollzuges. Es scheint so, dass die Aussagen der Bankangestellten und der Wachleute, maßgeblich dazu beigetragen haben, dass ein Urteil in dieser Härte gefällt wurde.

Ein Angestellter sagte während seiner Aussage:" Ich möchte nichts von seinem Problem mit der Spielsucht hören… Das ist sowieso nur eine Ausrede". Andere sagten, dass die konstante Medienpräsenz, die Nerven aller Angestellten der Bank, sehr in Mitleidenschaft gezogen habe. Der Überfall habe dazu geführt, dass sich in Zukunft jeder Angestellte der Bank beim Eintritt eines Jugendlichen fragen wird, ob dieser sie überfallen will oder einfach nur eine Einzahlung macht.

Obwohl die äußeren Umstände bezüglich Gregory Hogans Taten, irgendwie einen Bezug zum Thema Poker hatten, war es dennoch vollkommen richtig, den jungen Mann zu der Strafe zu verurteilen, die er verdient hat. Er hatte scheinbar alles: Eine ausgezeichnete Chance auf einen Collage Abschluss, ein solides Familienleben (der Vater ist Pfarrer) und die Aussicht auf eine glorreiche Zukunft. Er aber fasste den drastischen Entschluss, eine Bundesbank auszurauben, und muss somit die Konsequenzen seiner Entscheidungen annehmen.

Nicht korrekt sind jedoch die Statements, welche von Hogan und seiner Familie, seit diesem Tag, zum Thema: Online-Pokern/Spielsucht, abgegeben werden. Hogan selbst sagte, dass Poker ihn "verrückt im Kopf" gemacht hat, Poker wäre daran Schuld, dass er nicht nur seine Familie und seine Freunde bestohlen hat, sondern ihn letztendlich dazu brachte, eine Bank zu überfallen. Es war aber nicht Online-Poker, es war Hogan selbst, der die Entscheidung fällte, eine Bank auszurauben und seine Probleme dadurch nur vervielfachte. Es ist ja gut und schön, wenn er mit anderen Menschen reden will und Sie über die Gefahren des Online Pokerns aufklären will, es ist aber definitiv nicht richtig zu sagen, dass Online Poker dafür verantwortlich ist, dass er eine Bank überfallen hat. Das ist nur der verzweifelte Versuch eines hoffnungslosen jungen Mannes, von seiner eigenen Schuld abzulenken, nicht mehr und nicht weniger.

Mit dem Abschluss dieses unschönen Lebenskapitels, wird es Hogan vielleicht mit der Zeit gelingen neue Perspektiven zu finden. Machen Sie nicht Poker oder Wetteinsätze für das verantwortlich, was Sie tun, übernehmen Sie die Verantwortung für Ihre Taten. Während wir hoffen, dass es in der großen weiten Welt nicht noch weitere solcher unschönen Geschichten gibt, können wir sicher sein, dass es immer wieder Menschen gibt, die Poker/Glücksspiel für Ihre Entscheidungen und Taten verantwortlich machen.

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