Pokerwelt wird wohltätiger

Pokerwelt wird wohltätiger 0001

Wohltätigkeit und Herzensgüte sind immer vornehme Eigenschaften. Diese Eigenschaften sind in der Gesellschaft hochgeschätzt und spielen auch auf der Pokerwelt eine große Rolle. Mit ungefähr 55 Millionen Pokerspielern nur in den Vereinigten Staaten beweist die Pokerwelt, dass ihre Spieler das Leben der anderen Menschen verändern können.

Eine Gruppe der Spieler nutzt ihren einflussreichen Sozialstand aus, die anderen spenden bestimmte Summen von ihren Gewinnen für die Wohltätigkeit. Der berühmteste Wohltäter auf der Pokerwelt ist Barry Greenstein. Er spendierte mehr als $1.4 Millionen von seinen Turniergewinnen für das Unterstützungsprogramm Children, Inc., das die in Armut lebenden Kindern mit Lebensmitteln und Bekleitung versorgt und die Bildungsziele finanziert.

Andere professionelle Spieler versuchen verschiedene Wege zu finden, den Poker und ihren Starstatus auszunutzen, um das Geld für gute Taten zu bestimmen. Im April haben Chris "Jesus" Ferguson und Phil Gordon an dem "Capitol Hill Texas Hold'em Pokerturnier" in Washington D.C. teilgenommen. Das Event stellte den wichtigsten Politikern das Spielen mit diesen zwei Pokerstars vor. Diese Veranstaltung unterstützte die Krebsuntersuchungs- und Verhütungsstiftung (Cancer Research and Prevention Foundation).

Im Mai haben zwei berühmte Pokerspieler Daniel Negreanu und Erick Lindgren an dem ersten internationalen Poker Tour's Texas Hold'em Charity Pokerturnier teilgenommen. Das ganze Einkommen wurde als Spende für das Cabbagetowns Jugendzentrum (Cabbagetown Youth Center (CYC)) und für die Livette Moores Familie mit vier Kindern, deren Mutter getötet wurde, bestimmt.

Sogar die World Poker Tour hat geholfen, das Texas Hold'em Pokerturnier im Santa Anita Park in Südkalifornien zu unterstützen. Das Einkommen des Events wurde als Spende für die einheimischen Athleten der Special Olympics bestimmt.

Man muss die Tatsache betonen, dass nicht nur professionelle Spieler an den wohltätigen Veranstaltungen teilnehmen, sondern auch lokale Gemeinden der Pokerspieler die Bedürftigen mit den notwendigen Sachen versorgen. Ein sehr gutes Beispiel solcher Zusammenarbeit war das am 25. Juni im Attraktionspark des Iowa Staates stattgefundene wohltätige No-Limit Texas Hold'em Pokerturnier. Der Gewinner bekam eine Chance, an 2006 World Series of Poker teilzunehmen und das ganze Einkommen wurde als Spende für Special Olympics Iowas bestimmt.

Pokernews.com hat vor kurzem berichtet, dass nicht alle wohltätige Pokeraktionen ohne Hindernisse verlaufen. Vor kurzem geriet der bekannte Pokerspieler Phil Hellmuth, der sich durch seine kontroversen Späße und sein staunenswertes Spiel auszeichnet, wegen der Phil Hellmuth Poker Challenge Veranstaltung in peinliche Situation.

Das prächtige Event mit dem $500 Eintritt, einer Bar und live Musik sollte das Hold'em Turnier mit Phil vorstellen. Man erwartete das $300,000 Einkommen. Der Profit sollte als Spende die Susan G. Komen Stiftung des Brustkrebses (Susan G. Komen Breast Cancer Foundation) erreichen, die eine der bekanntesten wohltätigen Stiftungen in den Vereinigten Staaten ist.

Das Event hat aber nicht stattgefunden. Houstons Polizei und die Bevollmächtigten des Distrikts haben gegen das Turnier wegen der Gesetzverletzung von Texas den Verdacht ausgesprochen. Die Oraganisatoren mussten das Pfand geben, um gerichtliche Schwierigkeiten auszuweichen.

Ähnliche Situationen geben Anlass zu den Unstimmigkeiten zwischen den Gesetzmachern und den Politikern sowohl auf der staatlichen, als auch auf der Bundesebene. Dieser Kampf löst aber das Problem der Gerechtmäßigkeit verschiedener Pokerevents nicht. Die Regierung zeigt eine große Besorgnis wegen der Leute, die den Turnierprofit missbrauchen, um seine persönlichen Zwecke zu befriedigen.

Die Regierungsaktionen gegen wohltätige Events schaffen eine missliche politische Lage.

Die Politiker streben nach einer günstigen Wertung in der Gesellschaft, die sie vertreten. Man muss die Tatsache nicht vergessen, dass viele potenzielle Wähler solche Events für positiv halten. Die Politiker verkehren aber nicht nur mit den Wählern, sondern auch mit verschiedenen Anti-Pokerorganisationen (Gruppen der Familienwerte, religiöse Anhänger) und anderen Politikern, die einfach danach streben, verschiedene Gesetze gegen das Spielen zu beschließen.

Die Regierung hat nur einen Weg, dieses Problem zu lösen. Man muss neue Gesetze des wohltätigen Pokers verabschieden. Der erste Versuch solcher Art fand in Maine am 8. Juni statt. Das neue Gesetz wurde mit einer überwältigenden Mehrheit der Stimmen der Parlamentmitglieder beschlossen und erlaubt die wohltätigen Veranstaltungen sechsmal pro Jahr zu organisieren. Wenn jemand diese Zahl überschreiten will, muss er seine offizielle Bitte bei dem Gouverneur registrieren lassen.

Das vorgeschlagene Gesetz erlaubt eine maximale $100 Eintrittsgebühr des Turniers und nur 100 Teilnehmer des Events. Die Geldsumme für die Wohltätigkeit darf nicht weniger als $10,000 sein. Sechs Events werden mindestens $60,000 Spendengeld sammeln.

In Texas handeln die staatlichen Autoritäten gegen Veranstalter und Spieler der Events. In Maine hilft die Polizei des Staates, die Rechtmäßigkeit des Turniers zu sichern. Die Turnierveranstalter müssen eine Lizenz erwerben, die nur jeden zweiten Monat erteilt wird. 75% des Turnierprofits muss für die Wohltätigkeit bestimmt werden.

In den letzten Jahren erblicken wir ein enorm großes Wachstum der Pokerpopularität. Dieses Spiel beeinflusst die Hauptentwicklung der Kultur und des Business Amerikas. Wir können darauf hoffen, dass die Texas-Stil-Gesetze, die die wohltätigen Events verbieten, einen Tag ihre Gültigkeit verlieren werden. Es wäre sehr schön, wenn alle Staaten nicht nur den professionellen Spielern, sondern auch anderen Pokerfans erlaubten, edle Taten mithilfe ihres Lieblingsspieles zu machen.

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