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Value Betting mit Mike Ziemba Teil 1

Mike Ziemba

Mike "umpa21" Ziemba entstammt einer seltenen Rasse. Er ist einer von nur 342 Spielern weltweit mit dem PokerStars Supernova Elite Status. Er gindet normalerweise 24 Six-Max No-Limit Hold'em Cashgame Tische aufeinmal und betrachtet sich als Student des Spiels, was einer der wichtigsten Aspekte dafür ist, das Pokerspiel als Lebensunterhalt zu betreiben. Im Teil 1 seines Artikels spricht Ziemba über grundsätzliche Strategien des Value Bettens gegen einen Hobbyspieler.

Wenn du einen Spieler erstmal auf den Status “Freizeit- oder Hobbyspieler” gesetzt hast, was ist dann dein genereller Plan, um maximale Value aus ihm herauszuholen?
Ich versuche Tendenzen oder Schwächen auszumachen. Es gibt verschiedene Typen von Gelegenheitsspielern und nicht alle von ihnen spielen gleich. Also muss ich herausfinden, wie ich sie am Besten ausbeuten kann – und vor Allem im welchen Situationen.

Ist es fair, zu sagen, dass du die meisten dieser Spieler kategorisieren kannst als schlechte passive oder schlechte aggressive Spieler aggressive?
Da stimme ich zu. Ein großer Fehler, den viele Amateurspieler machen, ist zu vergessen, warum sie eigentlich betten. Betten sie für einen Bluff? Betten sie für Value? Oder wollen sie einfach nur ihre Hand schützen?
Freizeitspieler haben es normal schwerer, Hände zu lesen und Ranges von Gegnern einzuschätzen. So kann es manchmal auch schwieriger sein, komplexe Bluffs gegen jemanden zu starten, der mit dem Spiel einfach nicht vertraut ist. In gewissen Situationen ist es leichter, mehr Value zu bekommen, zum Beispiel einen Flush gegen einen Fish zu overbetten.

Gegen einen Fish versuche ich grundsätzlich mich oft in Situationen mit ihm zu begeben. Ich spiele mehr Hände in Position, vergrößere sozusagen meine Preflop-Range. Gegen einen Fish habe ich einen riesigen Vorteil im Postflopspiel und er wird oft einen großen Fehler machen, der dann in einem großen Profit für mich endet.

Wie verändert sich die Breite deiner Value-Betting Range postflop? Über wie viele Straßen gegen einen schlechten, passiven Spieler bzw. einen schlechten, aktiven Spieler? Begrenzt du deine Range eher oder weitest du sie aus? Und spielst du auf mehreren oder weniger Straßen für Value mit Top Pair oder ähnlichen Händen?
Wenn ein Spieler passiv ist, dann werde ich eher auf allen drei Straßen betten, wen ich der Ansicht bin, die beste Hand zu halten in oder out of Position. Out of position ist es natürlich schwieriger, gegen einen passiven Spieler zu check-raisen, da es oft vorkommt, dass diese Spieler dahinter checken. Meine Value-Betting Range ist immer breiter, da ich in Betracht ziehe, dass sie mit schlechten Händen preflop und postflop mitspielen.
Die Textur des Boards, die Position, die Stackgrößen, meine Reads, das alles spielt eine Rolle für meine Entscheidungen und auch welche Betgrößen ich anwende. Gegen schlechte aggressive Spieler versuche ich mehr und lasse sie “sich selbst erhängen”. Das bedeutet, ich könnte etwa einen Flop und Turn mit der besseren Hand check-callen und dann auf dem River check-raisen.

Wie sieht es mit den Betgrößen gegen gute Spielers? Gibt es hier grundsätzliche Richtlinien bzw. wie ändern sich diese?
Das hängt viel von den Ranges und Boards ab. Gegen gute Spieler ist es viel härter, dass sie drei große Bets mit schlechten Händen callen. Also muss man kleiner anspielen und ihnen bessere Odds für ihre Calls zu geben. Üblicherweise haben beide Spieler gute Karten, wenn man zwei Spieler auf jeder Straße groß betten sieht. Und dann ist einer halt ein wenig stärker. Oder es ist ein unvermeidbarer Spot. Gegen einen Fish ist es viel leichter möglich, große Bets auf allen Straßen zu platzieren.

Hier finden Sie Teil 2 des Strategie Berichts!

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