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Online Poker Allgemein

Nun also doch Steuern für Pokergewinne?!

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Pokerspieler Eddy Scharf ist in Köln am Mittwoch vom Finanzgericht dazu verdonnert worden, auf seine 6 stelligen Pokergewinne Steuern zu zahlen. Dies ist zwar eine Einzelfallentscheidung des zuständigen Finanzamtes und Finanzgerichtes und soll keine grundlegende Entscheidung darstellen. Aber andererseits zeigt das doch, dass man der Willkür des zuständigen Finanzamtes ausgesetzt ist. Ich hoffe, dass Eddy Scharf in Berufung geht und dann gewinnt. Denn sonst muss wirklich jeder Angst haben, der regelmäßig spielt und mittlere bis hohe Beträge im Jahr gewinnt und sich dann auf sein Konto überweisen lässt. Daher lieber immer unter den 15.000 Euro pro Überweisung/Monat bleiben. Was ist denn mit den anderen deutschen Profis - die müssten dann ja auch Stuern zahlen?!

   

Das Casino nimm Rake.
Der Dealer bekommt Tip.
Das Finanzamt kassiert Steuer.

Mehr -EV geht ja gar nicht.

{9-Diamonds}{8-Hearts}{k-Spades}{3-Spades}{4-Diamonds}{a-Diamonds}{9-Clubs}{2-Diamonds}{10-Clubs}{10-Spades}{5-Spades}{7-Hearts}{q-Hearts}{j-Spades}{4-Hearts}{3-Hearts}
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Zitat Gor:
Ich glaube Fish ist ein hyperaggressiver, schlecht programmierter Bot.

   

Ach ja, ich habe hohe Verluste im Jahr durch Poker...ich möchte die Bitte von meinem Einkommen abziehen...

{9-Diamonds}{8-Hearts}{k-Spades}{3-Spades}{4-Diamonds}{a-Diamonds}{9-Clubs}{2-Diamonds}{10-Clubs}{10-Spades}{5-Spades}{7-Hearts}{q-Hearts}{j-Spades}{4-Hearts}{3-Hearts}
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Zitat Gor:
Ich glaube Fish ist ein hyperaggressiver, schlecht programmierter Bot.

   

Die Diskussionen um Steuern auf Pokergewinne werden erwartungsgemäß sehr polarisierend, teils oberlächlich und oft auch aus der Egobrille getätigt.
Das gestrige Urteil in der Sache E. S. war zumindestens aus meiner Sicht nicht ganz unerwartet gekommen. Das FA war bereits vor längerer Zeit sehr optimistisch diesen Fall für sich zu entscheiden. Maßgeblich ist und das unabhängig vom Pokerspiel, ob eine nachhaltige und auf Gewinnerzielung beabsichtigte Aktivität erkannt werden kann und diese legt man nunmal als gewerbliche Tätigkeit aus. Wer hobbymäßig spielt darf entgegen aller Unkenrufen und einiger aktueller Kommentare aus der Pokercommunity auch Pokergewinne einfahren, nur darf es nicht gewerblich werden. Wer zum WSOP ME fährt und 8.7Mio gewinnt und nur gelegentlich Poker spielt muss mit Sicherheit keine Angst vor dem Fiskus haben. Bei E. S. könnte ich mir durchaus den Aspekt vorstellen, dass als TV-Experte und dazu noch als Werbeträger mit Poker-Pro-Status ein zusätzliches "Negativmerkmal" dazu gekommen war, welches das FA mitbewertete. Da Gerichte nie mit ein und dem selben Fall zu tun haben steckt der Wurm wie immer im Detail.
Interessant und hoffentlich bald auch einmal geklärt werden müßte, wieso verwaltungsrechtlich Poker immer als Glücksspiel darstellt und fiskalbehördlich als Geschicklichkeitsspiel gesehen wird? Confused

He came with the name Cincinnati, a kid with no ace in the hole,
on a hot poker pot, Cincinnati, had staked his heart and soul. (Lyrics by Ray Charles)

{a-Hearts} {4-Hearts}

   

Gerade dein letzter Satz ist das, was das ganze grotesk dastehen lässt.
Cherrypicking vom Feinsten, was hier abgeht.

{9-Diamonds}{8-Hearts}{k-Spades}{3-Spades}{4-Diamonds}{a-Diamonds}{9-Clubs}{2-Diamonds}{10-Clubs}{10-Spades}{5-Spades}{7-Hearts}{q-Hearts}{j-Spades}{4-Hearts}{3-Hearts}
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Zitat Gor:
Ich glaube Fish ist ein hyperaggressiver, schlecht programmierter Bot.

   

Ein weiterer unangenehmer Aspekt dürfte einige Pokerspieler auch noch erreichen. Das Urteil wird mit Sicherheit weitere Finanzämter motivieren gegen offene Steuerbescheide vorzugehen. Des Weiteren wird allseits und quer durch alle Pokerforen "die Flucht" ins steuerfreie Ausland empfohlen. Naja, da ist der Gedanke nicht ganz so falsch, jedoch vergessen dabei die Meisten wohl, dass es auch Pokergewinne vor dem Umzug gab und die sind fiskalisch sicherlich noch relevant.
Dann gibt es noch die 183-Tage-Regel, die hatte vor vielen Jahren auch einmal unser Poker-Bobele zu spüren bekommen. Wer im Ausland lebt und dort der hiesigen Steuer entkommen möchte, der darf sich nicht mehr als 183 Tage in Deutschland aufhalten.
Quer durch alle Pokerforen liest man immer von den sogenannten bekannten Gesichtern und Regulars der deutschen Casinos. Für die dürfte es auch noch lustig werden. Denen fühlt man sicherlich auch noch auf den Zahn, denn da spielen einige scheinbar jede Woche Pokerturniere. Ob das dann noch als hobbymäßig definiert wird bleibt abzuwarten. Hier benötigt der Fiskus wohl keine HendonMob-Tabellen oder sonstigen Quellen, hier können sie direkt zugreifen, denn in jedem Casino sitzt auch ein Finanzbeamter. Die früher einmal im Raum umherschwebende Argumentation eines ersten soliden Jobs könnte da auch keine richtige Hilfe mehr darstellen, denn jeder Nichtsselbstständige kann ja auch im normalen Leben eine steuerpflichtige gewerbliche Tätigkeit ausüben. Ganz spannend wird es dann, wenn man das Ganze noch auf den Onlinebereich erweitert. Sicherlich sind hier die Quellen etwas schwieriger aufzudecken, aber da machen es einige Spieler den Fiskalbehörden auch nicht sonderlich schwer, denn viele Onlinegrinder liefern ja ihre Erfolge mittels Screenshots frei Haus.
Sarkastisch ausgedrückt könnte man auch sagen, dass es alles nur der Suchtprävention dient, denn so vergrault man die Pokerspieler und vertreibt ihnen den Spaß am Spiel. Ich befürchte, dass die Berichte über Razzien bei Sachpreisveranstaltern und weitere Steuerquerelen weiter zunehmen werden und die Runde machen. Dumm sind nur all diejenigen, die in der Vergangenheit meinten, dass sie ihr Gesicht in jede Kamera halten und sich stolz als PokerPro titulieren müßten.
Viel Spaß, Big Brother is watching you !

He came with the name Cincinnati, a kid with no ace in the hole,
on a hot poker pot, Cincinnati, had staked his heart and soul. (Lyrics by Ray Charles)

{a-Hearts} {4-Hearts}

   

Ist es eigentlich in Österreich genau spiegelverkehrt?
Sprich: Für die Gesetzgebung gilt es als Geschicklichkeitsspiel, für das Finanzamt aber als Glücksspiel, und somit steuerfrei.

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Zitat Gor:
Ich glaube Fish ist ein hyperaggressiver, schlecht programmierter Bot.

   

Das weiß ich leider nicht, mir reicht es schon durch das Chaos in D durchzublicken. Confused

He came with the name Cincinnati, a kid with no ace in the hole,
on a hot poker pot, Cincinnati, had staked his heart and soul. (Lyrics by Ray Charles)

{a-Hearts} {4-Hearts}

   

Das Casino nimm Rake.
Der Dealer bekommt Tip.
Das Finanzamt kassiert Steuer.

Mehr -EV geht ja gar nicht.

QUOTE! und THIS!

   

Immer diese doppelte Abzocke. Rake beim Casino fliesst auch schon ein hoher Anteil an den Fiskus. Klar das man noch en Grund braucht, um den Leuten es schwer zu machen, die Laune zu vermiesen. Kein Wunder auch somit, das die Spieler abwandern. Die meisten Sportler machen es genauso. Und die Kaufkraft ist im Ausland willkommen. Wobei die Sportler aber nicht doppelt bezahlen. Ich warte ja auf den Tag wo Deutschland endlich merkt, das man mit der doppelten Abzocke nicht weiter kommt.

   

Und wie wird da nun weiter verfahren? Als was gilt denn nun Poker? Glückspiel oder Geschicklichkeitsspiel? Nach diesem Urteil müsste man ja meinen, das es Richtung Geschicklichkeitsspiel geht. Wenn Steuern, laut Urteil sind diese ja zu leisten, wie wird das ganze eigentlich abgerechnet? Zählt der Umsatz? Werden Verluste gegengerechnet? Wie sieht das Online aus? Fragen über Fragen.

   

Vorläufig werden wohl immer Entscheidungen per Einzelfall getroffen. Das Thema ist total verworren. Da gibt es Pokerspieler die seit Jahren Steuererklärungen machen und andere die auf Post vom Finanzamt warten. Alles sehr undurchsichtig. Auf Dauer wird es wohl zur Steuerpflicht kommen und die Buyins darf man gegenrechnen. Reisekosten bleiben außen vor, genauso wie bei anderen Hobbies, die irgendwann mal von der Liebhaberei ins Gewerbliche münden.

He came with the name Cincinnati, a kid with no ace in the hole,
on a hot poker pot, Cincinnati, had staked his heart and soul. (Lyrics by Ray Charles)

{a-Hearts} {4-Hearts}

   

He came with the name Cincinnati, a kid with no ace in the hole,
on a hot poker pot, Cincinnati, had staked his heart and soul. (Lyrics by Ray Charles)

{a-Hearts} {4-Hearts}

   

Manchmal glaube ich einfach nur, man dreht es sich so zurecht wie man es gerade braucht. Würde man endlich mal Tacheles reden und sagen: Es ist Geschicklichkeitsspiel. Punkt. Ich versteh dieses Durcheinander hier einfach nicht mehr. Die einen so, die anderen so. ( Mit die, mein ich die Regierung )

   

@IR-Fish: Für diejenigen, denen die deutsche Pokerverwirrung nicht reicht - ich zitiere:
1. POKER RECHT Die Rechtslage in Österreich Live Poker Online Poker Quellen & Weitere Informationen
2. POKER RECHT - Österreich Live Poker STATUS legal (eingeschränkt) BEDINGUNGEN Erlaubt beim Konzessionär Casinos Austria AG. Ansonsten gibt es Ausnahmen, die nicht unter das Glücksspielmonopol fallen. Bsp: Peter Zanoni (Concord Card Casino) wurde vom Vorwurf, „Spiele, bei denen Gewinn und Verlust ausschließlich oder vorwiegend vom Zufall abhängen“, freigesprochen. (Presse Artikel) QUELLE Bundesministerium für Finanzen (BMF)
3. POKER RECHT - Österreich Online Poker STATUS legal (sehr eingeschränkt) BEDINGUNGEN Darf nur von Unternehmen mit Konzession angeboten werden. Im Moment erfüllt dies nur die Plattform win2day.at. Die Teilnahme bei ausländischen Anbietern - auch auf elektronischen Weg - ist nicht zulässig. QUELLE Bundesministerium für Finanzen (BMF)

   

Jaja, die Alpennachbarn stehen da der deutschen Bürokratie in nichts nach. Big Grin

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{a-Hearts} {4-Hearts}

   

Gott oh Gott. Naja es war irgendwie zu erwarten, dass der Fiskus sich irgendwann darauf stürzen wird. Da will man wirklich nur noch ins steuerfreie Ausland flüchten. In Österreich sit es so viel ich weiß doch relativ überschaubar. Spielst du bei Casinos Austria bzw. win2day, dann bist du auf dem sicheren Dampfer. Spielst du von Österreich aus bei anderen Anbietern als diesen bist du genau so fällig wie in Deutschland. Auch vom Gesetzgeber keine optimalen Voraussetzungen aber es gibt wenigstens was und man wird nicht in Steuerhinterziehung getrieben...
Ganz subjektiv: *@#!^$%* für Eddy. Würde mich ziemlich nerven und er sollte echt in Berufung gehen allerdings erahne ich, dass wenn er rein rational an die Sache rangehen wird, er erkennen wird, dass er bei momentaner Gesetzeslage in Deutschland keine Chance dazu hat.

   
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