Nicht die gerade startende World Series of Poker und die $25,000 Heads-Up Championship sind die Story des Tages, sondern, eine Ankündigung von Phil Ivey, die sich auf die gesamt Pokerwelt auswirken wird. Dienstag Nacht hat Phil Ivey, ohne Zweifel der beste Pokerspieler der Welt, sein langes Schweigen nach dem Black Friday gebrochen und nimmt zur bisher nicht erfolgten Auszahlung der Spielerguthaben bei Full Tilt Poker Stellung.
Auf seinem Facebook Account, der von Wicked Chops Poker als authentisch bestätigt wurde, erklärte Ivey, dass er die diesjährige WSOP nicht spielen werde und dass er...
Eine mutige Aktion, wenn Ivey spricht, sollte die Pokerwelt zuhören
Meine Lieblingsdroge ist das geschriebene Wort.
2011-06-01 12:43
Einerseits ja, andererseits gibs jetzt Stimmen die sagen, wenn daraufhin noch mehr Leute von Tilt weggehen, wirds für Full Tilt und den Rest der Spieler dort nicht einfacher. Gibt sogar Stimmen die vermuten Absicht dahinter und würden sich ned wundern wenn Ivey balld ein rotes Pick mit Herz trägt 
Aber es stimmt schon, die Kommunikationspolitik von FT war bisher einfach mies bis saumies. Gut dass Sie keine Details nennen wollen in nem schwebenden Verfahren auch gut, aber zumindest mal die Sachlage regelmässig erklären hätt schon drin ein müssen.
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2011-06-01 13:08 / 2011-06-01 14:23
sinnerman geschrieben
Eine mutige Aktion, wenn Ivey spricht, sollte die Pokerwelt zuhören
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2011-06-01 14:22
Ja genau so habe ich es auch erlebt.
Aber nach drei Wochen habe ich mein Geld von Full Tilt bekommen,sonst hätte ich auch Klage
eingereicht.
Ich finde es gut was Ivey macht,denn er spielte ja als PRO. bei Full Tilt.
Ausserdem glaube ich immer noch, das mit der Pokersoftware,dem Online-Poker betrogen wurde.
Mit der Meihnung stehe ich nicht allein.
Aber es ist halt schlecht zubeweisen.
Bin gespannt wie es in der Pokerwelt weiter geht.
Gruß
Sir-Ratte
2011-06-01 20:39
Inzwischen schliesse ich mich fast eher der anderen Meinung an. Ist es wirklich mutig von ihm? oder nur reiner Selbstschutz?
Ich denke er hatte Schiß als Full Tilt Pro nach Vegas zu kommen und dann vielleicht so wie John Juanda angepöbelt zu werden.
Er versucht lediglich das seiner Meinung nach sinkende Schiff Full Tilt schnell zu verlassen damit er keinen Ärger mit den Behörden bekommt und versucht dies als noch als gute Tat für die Spieler zu tarnen. Dieses Statement hilft keinem Spieler weiter sondern stiftet nur noch merh Verunsicherung.
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2011-06-02 11:18
Carlos, ich sehe es ähnlich. Wenn er helfen will, soll er doch als Mitbesitzer sich drum kümmern, dass ausbezahlt wird. Er kann ja von seinem Vermögen (welches ja in der Pokercommunity teilw. auf 100Mill und mehr geschätzt wurde) was vorschiessen 
Kannst du dich an unsere Diskussion erinnern, wie sicher das Geld bei den Seiten ist? Für mich hat es ganz den Anschein, dass bei PS Spielergelder separat auf Konten liegen und daher jederzeit ausbezahlt werden können. Ist Gesetzt auf der ansässigen Insel (war's Isle of Man, weiss es nimmer wie die heisst). Bei Full Tilt lief das anscheinend anders. Die haben anscheinend nur einen best. % Satz zurückbehalten (ähnlich einer Bank, die auch nie alle Einlagen auf einmal an die Kunden auszahlen kann) und den Rest investiert oder sonst wie verwendet (evt irgendwelchen Pro's hinten reingeschoben). Jetzt haben sie das massive Problem, dass die nicht auszahlen können. Meiner Meinung kann dies nichts mit dem FBI zu tun haben, warum sollten die PS die Auszahlungen an Kunden erlauben und FT nicht. Die können schlicht weg nicht auszahlen, deswegen auch die kryptischen Info's.
PS: Find's übrigens schade, dass wir Ivey nicht an den Tischen sehen bei der WSOP. Immer ein Vergnügen ihm beim Poker zuzusehen.
2011-06-02 11:41
Hm, es wird wohl ne Mischung sein.
Kann durchaus sein dass sie, entgegen der allgemeinen Regel dass solche Gelder kurzfristig verfügbar sein müssen, einen gewissen Prozentsatz (Bodensatz von dem Sie ausgingen der ist immer da) der Spielergelder fest angelegt haben und nun nicht so schnell rankommen. Ich denke aber auch dass es durchaus sein kann dass Full Tilt, im Gegensatz zu Stars, die größten Gelder vielleicht wirklich auf den Konten hat, die jetzt das FBI beschlagnahmt hat. Oder das andere Banken von sich aus jetzt zuviel Problme machen. Full Tilt war ja immer noch mehr USA näher als Stars und haben dadurch vermutlich mehr Probleme.
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2011-06-02 11:53
gewissen Prozentsatz (Bodensatz von dem Sie ausgingen der ist immer da) der Spielergelder fest angelegt haben und nun nicht so schnell rankommen.
wenn das so wäre, dann würde sie das Kommunizieren, ganz bestimmt. Wäre ja positiv für die Spieler zu wissen, mein Geld ist da, aber ist in kurzfr. Wertanlage bebunden.
Full Tilt war ja immer noch mehr USA näher
sitz FT auf Aruba. Denke dort gibt es einfach kein Gesetzt, dass die separat Kontenführung der Spielergelder vorschreibt. Rein vom ökonomischen Standpunkt würde ich als Unternehmer auch wie ein Bank agieren und nur einen % Satz der Kundengelder am Konto liegen lassen und mit dem Rest wirtschaften. Nehme an, die Seiten wussten, was sie an laufenden Zahlungen zu bewältigen hatten und mit welchen Anteil sie arbeiten können. Der Run hat sie in Probleme gestürzt, so wie bei einem Bankrun.
Ich bin ziemlich sicher, dass Stars diese Krise überlebt, aber FT wird verschwinden.
2011-06-02 12:17
Hab ich etwas verpasst, oder wie? Ich dachte, FUll Tilt gehört Howard Lederer UND Phil Ivey ??? IKlagt er sich nun selbst, oder wie? lol
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2011-06-02 14:31
Full Tilt gehört hauptsächlich Lederer und Ferguson.
Allerdings soll Ivey auch beteiligt sein. Aber als reiner Teilhaber kann er die Firma ja durchaus verklagen wenn er denkt er bekommt da mehr als sein Anteil aktuell wert ist. Wenns zu nem teuren Vergleich kommen würde, bekäme Ivey sicher sein Geld, dafür wär Tilt pleite und die anderen Spieler bekämen nix. Also deswegen seh ich das ned als so selbstlos von ihm 
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2011-06-02 14:41
also doch nicht so nobel gemeint, was Mr Ivey 
sein Anteil an FT ist heute sicher keine 150Mio mehr wert, deswegen macht die Klage aus Ivey's Sicht sinn.
Quelle: Pokerolymp
Gestern berichteten wir, dass der Full Tilt-Pro Phil Ivey seinen Arbeitgeber verklagt, jetzt sind erste Details der Klage gegen Tiltware bekannt geworden. Ivey wird bekanntlich nicht bei der WSOP spielen, sein Anwalt David Z. Chesnoff hat Klage vor dem District Court of Clark County in Nevada erhoben.
Ivey klagt auf Unterlassung, Feststellung und Schadensersatz. Zunächst soll Tiltware es unterlassen, Ivey an sich zu binden und ihm zu untersagen, für andere Unternehmen tätig zu sein. Zum anderen soll festgestellt werden, dass Ivey durch die Aktionen von Full Tilt ein wirtschaftlicher Schaden in Höhe von 150.000.000 Dollar entstanden sei.
Wegen Vertragsbruch klagt Ivey die oben genannte Summe von 150.000.000 Dollar ein, ihm sei durch das Verhalten von Full Tilt ein Image-Schaden entstanden und er habe wichtige geschäftliche Gelegenheiten nicht wahrnehmen können.
Tiltware veröffentlichte als Reaktion folgendes Statement:
“Entgegen seinem scheinheiligen Statement dient diese Klage nur einem Zweck und einem Spieler – Ivey selbst. In einem Akt der Selbstbereicherung auf Kosten anderer hat Ivey seine Klage zu einem Zeitpunkt eingereicht, der Gespräche mit Dritten verhindert und damit letztlich die Auszahlung der Spieler gefährdet.
Mr. Ivey wurde gebeten, der Seite in dieser Beziehung zu helfen, insbesondere eine große Summe zurück zu zahlen, die er der Seite schuldet. Er hat es abgelehnt. Tiltware hat große Zweifel, dass diese Klage vor Gericht überhaupt zugelassen wird. Sollte es dennoch dazu kommen, wird Tiltware beweisen, dass Ivey seine eigenen finanziellen Interessen über die der Spieler stellt, denen er vorgibt zu helfen.”
Das alles ist starker Tobak, es steht nach Ansicht vieler Kenner des amerikanischen Rechtssystems eine Schlammschlacht erster Güte bevor. PokerOlymp wird weiter über den Stand des Verfahrens berichten.
2011-06-02 15:10 / 2011-06-02 15:12
ein kleiner Nachschlag, evt nicht ansehen, wenn ihr noch mehr Geld auf FT liegen habt ...
www.youtube.com/watch?v=e3XEfc BQyy4
drückt doch mal bei 59sec auf stop und lest: "Customer funds are not segregated from company funds, but ..."
sieht düster aus für FT mM nach
2011-06-02 15:38 / 2011-06-02 15:39
Das FT keine Extrakonten hat ist zwar der Hammer, aber nun nicht mehr zu ändern.
Allerdings bedeutet genau dies dass Sie sich schwerer tun werden Gelder von gesperrten Konten zu bekommen. Sprich Sie machen die Auszahlungen aus ihrem restlichen Firmenvermögen. Was aber wiederum bedeutet, wenn Tilt nix mehr verdient wegen Iveys Klage oder wegen Boykott, schwinden auch die Aussichten der Spieler ihr Geld wiederzubekommen, da Tilt kein Geld mehr reinbekommt!
Momentan siehts für US Spieler halt noch düsterer aus weil Tilt natürlich (das versteh ich sogar) versucht die nicht US Spieler zu beruhigen udn da auszuzahlen. Denn die US Spieler bringen keinen Profit mehr, also muss man versuchen die anderen bei der Stange zu halten weil sonst das ganz Konstrukt kippt!
http://river-ratten.blogspot.com/
2011-06-03 13:08 / 2011-06-03 13:08
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