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Mental Training mit Eva Molnar

Präkognition - Bauchgefühl - oder self-fulfilling prophecy

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Na gut. Ich glaube, wir haben das endgültig geklärt, dass es nichts besonderes ist KK preflop zu folden. Nach dem 10. Mal werde ich wahrscheinlich genauso denken. Aber wieso ich diese Geschichte erzählte: es ging um die Vorahnung...Ohne diese Vorahnung hätte ich mich sehr wahrscheinlich anders entschieden...

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Hab mal ne längere Phase gehabt, wo ich immer extrem pessimistisch in jedes Spiel gegangen bin, hatte bei jeder Hand ein ungutes Gefühl und immer gedacht ich verlier das sowieso wieder und so war es dann aus.
Jetzt glaub ich (fast) immer an die Hand, auch wenn ich hinten lieg und das hilft!

Also ich bin fest davon überzeugt, dass man positiv gestimmt in das Pokerspiel gehen muss um erfolgreich zu spielen!

(h) Matl{2-Spades}{5-Spades}

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Also ich bin fest davon überzeugt, dass man positiv gestimmt in das Pokerspiel gehen muss um erfolgreich zu spielen!

matl da geb ich dir zu 100% recht

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ja, es ist so und nicht nur im pokerspiel. mit negativen gedanken zieht man immer negative ereignisse an. es funktioniert auch umgekehrt: mit positivem denken passieren nur gute sachen Smile)

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Ich versuch mich immer in eine Win-Win Situation zu setzen, also wenn z.B. ein guter Film kommt dann freu ich mich aufs Ausscheiden, aber wenn ich dann doch nicht ausscheide bin ich auch nicht traurig.

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die win-win situation beruhigt wahrscheinlich nur dich...meistens ist es nur rausgeschmissenes turnier buy-in. es heisst, dass du gar nicht wirklich spielen willst und lieber zb. den film anschauen möchtest. dein unterbewusstsein wird das schon so hinkriegen, dass du rechtzeitig zu deinem film kommst Wink

genau das gleiche hab ich am mittwoch erlebt...ich bin rechtzeitig aus dem turnier geschieden....danke mein unterbewusstsein, du warst wirklich sehr pünktlichk Smile

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Hallo Eva! Ich hab in meinem Blog grad einen Post bekommen zur "Tagesverfassung" - und so würde ich es eher nennen, denn ich glaube mit Präkognition hat die Sache nix zu tun. Sicher habe ich sowas selber schon öfter erlebt, allerdings glaube ich, dass diese Vorahnungen sich wesentlich häufiger abspielen als man meint, nur meistens stimmen sie nicht. Eigentlich ist es wohl eher ein Wunschdenken, dass dann erfüllt wird, somit mit einer Emotion verknüpft wird und gespeichert, respektive gemerkt wird. Wie oft hat bitte jemand sich gemerkt 7 2 oder sowas vorausgeahnt zu haben? Und jetzt zurück zur Tagesverfassung - an schlechten Tagen, habe ich persönlich immer den Eindruck das sprichwörtliche Ace-on-the-River vorherzusehen, dass mir dann auch den Pot kostet, als an guten, wo das Gegenteil passiert. Wenn also von Präkognition gesprochen werden könnte, dann müsste und ich meine das jetzt rein hypothetisch, der Glückspilz sogar von einer übersinnlichen Beeinflussung sprechen dürfen. Nachdem ich das aber ausschließe, bin ich mir sehr sicher, dass uns die Wahrnehmung hier einen Streich spielt.

{7-Diamonds}{2-Clubs}

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Hallo!
Es ist schön hier wieder etwas zu lesen Smile
Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann sind solche Erlebnisse für dich sozusagen eine selbsterfüllende Prophezeiung (Wunschdenken, das erfüllt wird) und glaubst nicht an Präkognition oder Übersinnliches. Es ist vollkommen in Ordnung. Ich glaube nämlich auch nicht an Übersinnliches, weil ich der Meinung bin, dass das alles völlig normal ist. Es gibt kein Übersinnliches, nur die Menschheit hat einfach vieles vergessen bzw. verdrängt. Ich werde hier auch niemanden überreden wollen und ich gebe dir vollkommen recht: unsere Wahrnehmung spielt uns ziemlich oft einen Streich! Die positiven und negativen Gedanken bzw. "Vorahnungen" lassen sich immer bestätigen. Der Mensch ist oft aber ziemlich negativ eingestellt, deswegen erinnert sich meistens nur an die negativen Sachen. Wer glaubt schon, wenn einem gesagt wird: du bist der beste, schönste etc.? Wir fühlen uns gleich veräppelt. Aber wenn jemand sagt, du schaust heute aber schlecht aus, dann sieht es ganz anders aus: wir glauben es!!! Und wenn wir einen schlechten Tag haben, dann sehen wir nur das schlechte und es geht natürlich alles daneben, was nur daneben gehen kann (Murphys Gesetz Wink ). Wir konzentrieren uns nur an das Negative... Das ist wirklich ein sehr böser Streich unserer Wahrnehmung! ...und der Teufelskreis hat begonnen...
Im Mental Training geht es auch darum, die negative Einstellung in die Positive zu lenken. Schlimme Sachen passieren... genauso wie all die guten Erfahrungen, die wir dann gerne vergessen...
Es ist auch egal woran man glaubt. Das Stichwort ist GLAUBE! "Der Glaube versetzt Berge." Oder denken wir an den Placebo-Effekt. Wenn du an das rationale Denken glaubst, dann wird es für dich das richtige sein. Es gibt keine allgemeine Rezepturen. Einiges sollten wir aber nicht vergessen: bitte nie das Gute aus den Augen verlieren und bitte nicht in veralteten Mustern verharren! ...Flexibilität und Glaube...diese 2 Zutaten gehören sicherlich in das Rezept, der Rest ist geschmackssache....

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Schon älter der thread aber trotzdem poste ich mal ein wenig.

Ich unterscheide da ein wenig. zB hab ich gelesen ihr würdet erahnen dass ihr jetzt 72o bekommt oder die zweite Karte ist von derselben Farbe oÄ. Das ist imo wohl eher nur Glück oder Pech. Wie mans eben sieht Smile Aber an sowas glaube ich nicht.

Genauso ein Freund von mir. Er callt manchmal mit dem Wissen dass er mit seiner Hand zB ATs weit hinten ist gegen die Range des Gegner, aber er callt trotzdem für sein ganzes Turnierleben weil er so ein Gefühl hat jetzt auszusucken. Und nicht weil er die PotOdds bekommt. Okay, wenn man gerade in nem Mega Upswing steckt dann kann mans schon mal bewußt machen, aber im Grunde ist es schwachsinnig von ihm. Ich kann ihm aber diese Sachen nicht ausreden. Ich erkläre ihm zwar immerwieder dass er an die Range des Gegners denken soll und ob er die richtigen PottOdds dagegen hat. Naja, ihn interessiert das nicht. Auch gut.

Und der Fold mit KK den ich weiter oben gelesen habe. Es stimmt schon dass man hin und wieder richtig liegt mit dem Bauchgefühl, aber das ist dann eher Logik und das Unterbewußtsein. In wirklichen knappen Situationen sollte man dann imo schon auf sein Unterbewußtsein hören weil man iwelche Informationen gepickt hat. Eben nicht bewußt aber unbewußt. Bauchgefühl ist ja nichts anderes als das Unterbewußtsein.
Aber der Fold mit KK hat vielleicht ein wenig mit dem Unterbewußtsein (Bauchgefühl zu tun) aber zu einem großen Prozentsatz mehr mit Logik. Wenn man sich da ein wenig Gedanken macht über die Ranges der beiden Gegner dann wird man zum Entschluss kommen, dass einer der beiden mindestens JJ+,AQs+ halten wird. Und wenn dann nach uns noch einer Action macht dann kann man dem wohl KK+ geben. Da wir schon mit KK zwei Könige blocken wird die Wahrscheinlichkeit dass er KK oder AK hält sehr gering.
Also hat das meiner Meinung vermehrt mit Logik zu tun als mit irgendeinem 6. Sinn. Natürlich kann das Unterbewußtsein in extrem knappen Entscheidungen den Ausschlag geben ob wir Folden oder Callen sollten, und man sollte dann seiner inneren Stimme auch meistens folgen. Vermutlich haben wir dann zusätzlich zur Logik unterbewußt iwelche Tells oÄ augeschnappt welche nützlich sein können.

Ich gehe immer mit der Einstellung an den Tisch ich kann und werde gut spielen. Den Ausgang der Hand oder das Fallen der Gemeinschaftskarten kann aber keiner mehr in irgendeiner Weise beeinflussen. Natürlich kann man durch seine Spielweise verhindern dass der Gegner zB den River noch zu sehen bekommt aber das ist ja etwas ganz anderes.

{k-Hearts}{k-Diamonds}NEWSFLASH:Vienna 13:14 pm King Kong destroys the American Airlines{k-Hearts}{k-Diamonds}

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Ich gehe immer mit der Einstellung an den Tisch ich kann und werde gut spielen.

Es ist schon mal sehr wichtig mit so einer Einstellung zu spielen. Diese Einstellung beeinflusst uns natürlich auch und unser Unterbewusstsein.

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Den Ausgang der Hand oder das Fallen der Gemeinschaftskarten kann aber keiner mehr in irgendeiner Weise beeinflussen. Natürlich kann man durch seine Spielweise verhindern dass der Gegner zB den River noch zu sehen bekommt aber das ist ja etwas ganz anderes.

Hier kann ich dir nur teilweise zustimmen. Natürlich werden wir die Gemeinschaftskarten nicht verändern können, obwohl vielleicht doch, aber das wäre schon zu viel Wenn-Dann Wink ...also bleiben wir mal dabei, dass wir das nicht können. Aber wir beeinflussen unseren Gegner. Ich glaube, dass jeder Spieler weiss, dass es doch gar nicht so einfach ist. Und das hat nur teilweise mit logischem Denken zu tun. Vor allem weil der Gegner auch eins hat. Ein Szenario: der Gegner liegt vorn und wir wollen ihn rausbluffen. Wir haben inzwischen ein Image auf dem Tisch aufgebaut und unsere Spielweise und die Pot-Odds sprechen alles dafür, dass er seine Hand folden soll. Wir appellieren an sein logisches Denken. Wenn er doch callt, dann hat er auf sein Gefühl vertraut, obwohl er eine mittelmäßige Hand hat, die doch besser ist als unsere...

Also hat das meiner Meinung vermehrt mit Logik zu tun als mit irgendeinem 6. Sinn. Natürlich kann das Unterbewußtsein in extrem knappen Entscheidungen den Ausschlag geben ob wir Folden oder Callen sollten, und man sollte dann seiner inneren Stimme auch meistens folgen. Vermutlich haben wir dann zusätzlich zur Logik unterbewußt iwelche Tells oÄ augeschnappt welche nützlich sein können.

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich schwierigkeiten habe dir zu antworten. Einerseits befürwortest du das Unterbewusstsein und die innere Stimme, andererseits lehnst du sie ab. Ich würde Unterbewusstsein, den 6. Sinn, Bauchgefühl und die innere Stimme nicht streng voneinander trennen. Die Grenzen sind sehr fließend. Vielleicht hilft es, sie für Dasselbe zu betrachten...Die Entscheidungen, die wir in unserem Leben treffen (auch am Pokertisch) ist ein Zusammenspiel von Bewußtem und Unterbewußtem...logisch und "Bauchgefühl"...Es hängt nur davon ab wer die Oberhand gewinnt.
Ich persönlich betrachte das ganze wie einen Fluss der Energie. Wir nehmen Energie auf, die sich mit unserer vermischt, geben wir einen Teil wieder ab. Dieser Teil beinhaltet schon unsere Entscheidungen, Gedanken, Gefühle bzw. "irgendwelche Tells" und fließt zu anderen und vermischt sich wieder.Damit beeinflusst sie die andere Person mal mehr mal weniger...

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