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Hallo,

hab jetzt mal n paar Fragen an alle MTT Experten und möchte mir Meinungen und Tipps zu meinen Fragen von euch holen da ich in MTT´s besonders in den ersten 2-3 Stunden meine Probleme habe wo die Blinds im Vergleich zu den Stacks halt noch ziemlich niedrig sind.
Jedenfalls würde ich gern von euch wissen wie ihr : AQ, AJ uns PP´s TT - 22 in diesen Phasen spielt. Ich weiß das dass ganze sehr von der Position abhängt, besonders großes problem bei mir ist, das ich immer nicht so wirklich weiß wann ich mit diesen Blättern 3 Betten sollte bzw. wie ich auf 3 Bets reagieren soll.
Wie reagiert ihr in solchen Situationen oder foldet ihr bspw AJ schon preflop? Welche Hände spielt ihr in den ersten 3 Stunden? Mittlerweile versteh ich einfach nich warum ich bei Sit and Go´s 45 - 180 eigtl immer weit komme, bei den MTT´s jedoch nicht. Ich denk das ich einfach eine dumme Handrage habe und viele Blätter ( AJ, AQ, KQ 22-TT ) einfach überschätze.
Deshalb möcht ich von euch auch gern hören was ihr für Handrages habt bzw. welche Hände ihr aus welchen Positionen spielt und mit welchen händen ihr reraises Preflop callt. Ich weiß die Fragen sind halt ziemlich allgemein aber ich will unbedingt mein Spiel verbessern u hoffe das ihr mir helfen könnt.

2010-10-13 11:08

CFDMarket (User Offline) schrieb 103 Posts
seit 2009-01-26

Fortgeschrittener

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In der Anfangsphase gehts ja darum mit wenig Risiko Flops zu treffen. Besser Drawing Hands (T9s) in Late Pos und Multiway, wie AJ Early.
AQ so spielen dass man ohne Reraise den Flop sieht.

Das war mal das spieltheoretisch begründete System nach Slansky. Chris Ferguson spielt mehr auf Value und Dragan Galic mehr auf Fold Equity - von Beginn weg. Bei 75% Glücksanteil machen die Nuancen wenig Unterschied.

2010-10-13 17:32

zawi (User Offline) schrieb 624 Posts
seit 2008-07-16

Senior

3

Das spielen die meisten MTT Regs unterschieldich, der eine spiellt laggy style ( loose / aggressiv) der andere Tag. (tight/aggressiv) was beim masstablen auch einfacher ist da man sich nicht unnötig in marginale Situatioen bringt. Wer postflop nicht so gut ist sollte einfach sehr tight spielen und nur AQ, AK tt+ aus den frühe pos. eröffnen, und aus late pos ab HJ dann so Hände wie Ats Aj KQ 66,77 usw pps kann man sowohl limpen als auch raisen vor allem aus MP.

Das Thema ist ziemlich komplexx und man kann nicht einfach eine Range festlegen für alle Situationen.....

2011-10-21 12:33 / 2011-10-21 12:34

4betshoove (User Offline) schrieb 4 Posts
seit 2011-10-20

Anfänger

4

es kommt natürlich auch auf die art des turniers an, ob hyper, turbo, regulär, short-handed oder fullring oder rebuy etc.

viele regs spielen in der rebuyphase looser, weil sie in dieser phase schnellst möglich einen großen stack aufbauen möchten und werden danach tighter.
bei hypers oder turbos kannst es dir kaum leisten zu tight zu spielen, schon gar nicht bei einem short-handed table. abgesehn davon werden turniere meistens looser als sng's gespielt. zu tighte spieler schaffen es in turnieren nicht weit.

Jedenfalls würde ich gern von euch wissen wie ihr : AQ, AJ uns PP´s TT - 22 in diesen Phasen spielt. Ich weiß das dass ganze sehr von der Position abhängt, besonders großes problem bei mir ist, das ich immer nicht so wirklich weiß wann ich mit diesen Blättern 3 Betten sollte bzw. wie ich auf 3 Bets reagieren soll.

3betten kannste mit diesen blättern auf jeden fall, wenn einer in late position z.b. am BTN open-raist, weil der vom button ja alles mögliche raisen kann.
ich 3bette gegen einen button-open-raise da auch schon mit kleinen pockets, AT, KQ etc. gegen den SB kannste sogar noch looser deine blinds mit einer 3bet defenden und den pot damit oft sofort kassieren. du kannst auch looser 3betten, wenn du einen open-raiser und einen cold caller hast, also squeezen.
beim squeezen kommt es nicht auf deine handstärke an. oft springt einer von den beiden ab oder manchmal auch beide. der cold caller sieht seine hand nicht als so stark an, weil er nur callt anstatt zu 3betten, der wird oft noch passen und wenn der open-raiser callt, kannste ihn oft mit einem guten postflopplay aus dem pot vertreiben. man muss natürlich vor den trappern auf der hut sein. ab und zu kann ein cold caller auch mal mit AA oder KK trappen, indem er nur callt, weil er hofft, dass ein anderer spieler einen squeeze macht.

falls aber ein reg aus früher position open-raist, brauchste schon eine starke hand zum 3betten. da calle ich in position mit AK oder AQ oder pockets TT - QQ und 3bette nur KK und AA gegen den reg. OOP 3bette ich jedoch auch AK, JJ, QQ gegen einen reg und würde mit TT auf set value callen. AQ schmeisse ich OOP gegen den reg aber weg und AJ sowieso. also das 3betten ist mMn sehr gegner-positions-und situationsabhängig. wenn einer oft open-raist dann 3bette ich gegen den auch mal looser.

generell würde ich einem anfänger oder einem, der über keine guten postflopskills vefügt, abraten AJ/AQ aus früher postion zu raisen/spielen. bei shorthanded könnte man AQ aber auch als anfänger schon in early position raisen, würde sie aber auf eine 3bet hin entsorgen. ist aber auch wieder gegnerabhängig.

merke dir: ist der tisch tight, kannst du looser spielen. ist der tisch loose, solltest du tighter werden.
hast du ein image eines tighten spielers, kannst du auch mal zwischendurch looser eröffnen oder looser 3betten. ist sowieso wichtig, dass du auch mal loosere spots mit in dein spiel nimmst, damit die gegner dich nicht lesen können. regs bzw. massgrinder kann man so leicht exploiten, weil die wie ein offenes buch sind.

ein kumpel von mir ist ein super cash game spieler, aber turniermässig der volle verlierer, weil er zu tight ist. man sollte auch auf keinen fall scared money oder risikoscheu sein. ein guter reg 3bettet z.b. einen iso-raiser, der ebenfalls ein reg ist, meistens sehr loose, da er weiss, dass der iso-raiser den open-limper (fish) auch loose isoliert. blöd wirds dann nur, wenn danach noch ein reg am zug ist und der genau weiß, dass der 3better den iso-raiser loose 3bettet und sich dann denkt, dass er hier eigentlich mal versuchen könnte mit einer loosen 4bet, den pot preflop zu gewinnen. aber das sind alles spielzüge und reads, die du erst durch viel erfahrung lernst bzw. anwenden wirst. für einen anfänger ist das def. nichts.

generell gilt für anfänger: tight ist right - vorallem in der frühen phase eines turniers!
es gibt auf diversen pokerseiten starting handcharts für turniere zum downloaden - finde diese zwar zu tight, aber für anfänger sehr nützlich.
mit der zeit wirst du dann sowieso deinen eigenen stil entwickeln und ein gespür für gewisse spots, situationen und gegner bekommen.

2013-04-08 11:45

Yuki (User Offline) schrieb 1 Post
seit 2013-04-08

Anfänger

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