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spielstil während hand ändern

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1

hallo

man liest sehr häufig, daß man während einer hand auch mal den spielstil ändern soll um seinen gegner aus dem konzept zu bringen
aber was genau ist damit gemeint?

ein raise mit einem reraise beantworten auch wenn man nix getroffen hat? minimum call statt zu checken wenn man voll getroffen hat?

oder welcher zeitpunkt für die änderung des stils ist dabei gemeint`?

danke
derxia

2007-11-28 18:39

derxia (User Offline) schrieb 1012 Posts
seit 2007-11-26

Veteran

2

Sag mal etwas genauer, wie Du das meinst. Weil eigentlich ändert man seinen Stil während einer Session und nicht während einer Hand? Oder poste das Beispiel wo Du die Aussage gelesen hast.

WAS zum Teufel kann bei einen Noob der Bauch sagen wenn das Hirn noch net mal weis was ein flush ist!

http://river-ratten.blogspot.com/

2007-11-28 20:04

Mountain (User Offline) schrieb 1158 Posts
seit 2006-12-31

Veteran

3

Den Stil während einer Hand zu ändern bewirkt oft den Gegner zu verunsichern. Als Bluff sollte man das eigentlich nicht machen, weil ein verunsicherter Gegner öfters callt, als wenn die Line gleich auf Value abgestimmt ist.
Auf der anderen Seite verschenkt man aber auch oft Geld, wenn der Gegner nicht mitspielt. Ohne speziellen Read würde ich keinen unreasonable Tempowechsel innerhalb einer Hand machen.
Balancing der Line muss hier auch gewährt sein, falls man das öfters machen will.

R_R
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2007-11-29 01:38

Road_Runner (User Offline) schrieb 3679 Posts
seit 2006-08-28

Maniac

4

Das ist aber nicht den Spielstil innerhalb einer Hand verändern, sondern ganz normales Standard Play gegen einen thinking TAG. Entweder hab ich die Frage komplett falsch verstanden oder das ist nicht das, was gemeint war.

Wenn Du bspw. einen busted Draw am Turn mit nem Push als Semi-Bluff repräsentierst, in Wirklichkeit aber ein Set hältst, dann ist das zwar schon irgendwo eine Änderung im Spielstil, aber letzten Endes doch nur vom Gegner abhängig. Wenn er nicht weiß, dass Du hier normalerweise keine Semi-Bluffs machst und genau deswegen callt, dann ist das in dem Sinne ja kein Tempowechsel. Das wärs nur dann, wenn deine Line von bspw. c/c Flop, bet Turn plötzlich zu bet/raise Flop, Raise Turn wechselt? Ich kapier immer noch nicht den Sinn der Frage? Help pls

WAS zum Teufel kann bei einen Noob der Bauch sagen wenn das Hirn noch net mal weis was ein flush ist!

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2007-11-29 01:51

Mountain (User Offline) schrieb 1158 Posts
seit 2006-12-31

Veteran

5

Die Frage ist eigentlich ganz einfach.

Macht es Sinn von der Standart Line abzuweichen um Foldequity beim Gegner zu generieren bzw um weak calls entgegen p zu inducen.

Viele Spieler mach das, wie du schon sagst als Semibluff mit Outs, discounten diese aber nicht und so sind sie meist tainted.
Hinzukommt natürlich auch, dass die Equity bei Draws zwar relativ gut ist, die Potodds aber meist dem entgegenstehen.

Wie oben schon erwähnt muss man auch die Line balancen um nicht exploitable zu werden. Nur weil man mal von Squeezen gehöhrt hat, sollte dann nicht bedeuten, dass man die Starken Hände preflop nicht mehr raist, um am Flop mehr Foldequity zu erzeugen (Als Shorty Stop & Go). Wenn das ein Regular realized, weitet er natürlich sein Range aus. Solche Metagames braucht man zwar in den kleineren Limits nicht, aber es ist ja nicht schlecht richtig zu spielen, auch wenn noch nicht in den hohen Limits unterwegs ist

R_R
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2007-11-29 02:04

Road_Runner (User Offline) schrieb 3679 Posts
seit 2006-08-28

Maniac

6

Road_Runner geschrieben

Die Frage ist eigentlich ganz einfach.

Macht es Sinn von der Standart Line abzuweichen um Foldequity beim Gegner zu generieren bzw um weak calls entgegen p zu inducen.

Viele Spieler mach das, wie du schon sagst als Semibluff mit Outs, discounten diese aber nicht und so sind sie meist tainted.

Hinzukommt natürlich auch, dass die Equity bei Draws zwar relativ gut ist, die Potodds aber meist dem entgegenstehen.

Wie oben schon erwähnt muss man auch die Line balancen um nicht exploitable zu werden. Nur weil man mal von Squeezen gehöhrt hat, sollte dann nicht bedeuten, dass man die Starken Hände preflop nicht mehr raist, um am Flop mehr Foldequity zu erzeugen (Als Shorty Stop & Go). Wenn das ein Regular realized, checkraist er hier jede Made Hand, bzw spielt callt Flop donk Turn, bzw checkraise Turn. Solche Metagames braucht man zwar in den kleineren Limits nicht, aber es ist ja nicht schlecht richtig zu spielen, auch wenn noch nicht in den hohen Limits unterwegs ist

Ja sowas in der Art hab ich mir auch zuerst gedacht. Nur sehe ich hier keine Veränderung des Spielstils während der Hand. Ich versteh derxias Frage eher so, dass es in Richtung deception geht - aber auch das ist ja normales Play und keine Veränderung des Stils.

Für mich bedeutet das, dass man bspw. während einer Session von 26/22/3,5/28 auf 12/9/6/35 wechselt. Du sagst ja selbst in deinem vorletzten Satz, dass man zu readable wird, wenn man nicht balanced. Von daher seh ich keinen Sinn darin, das während einer Hand zu machen. Ok, ich kann natürlich nur für mich und NL sprechen aber wenn ich solche fancy plays sehe, stufe ich den Gegner eher als Fisch ein, womit er sein Ziel ja dann völlig verfehlt. Wenn schon verändern, dann aber die komplette Line auf allen Streets und nicht nur von Flop zu Turn. Ich versteh den Sinn der Frage immer noch nicht und würde gerne mal das Beispiel sehen, wo das so gefordert/geschildert wird.

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2007-11-29 02:39

Mountain (User Offline) schrieb 1158 Posts
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Veteran

7

Mountain geschrieben

Ok, ich kann natürlich nur für mich und NL sprechen aber wenn ich solche fancy plays sehe, stufe ich den Gegner eher als Fisch ein, womit er sein Ziel ja dann völlig verfehlt.

Ich sehe wir sind uns einig, siehe meinen vorherigen Post

R_R geschrieben

Als Bluff sollte man das eigentlich nicht machen, weil ein verunsicherter Gegner öfters callt, als wenn die Line gleich auf Value abgestimmt ist.

R_R
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2007-11-29 02:44

Road_Runner (User Offline) schrieb 3679 Posts
seit 2006-08-28

Maniac

8

danke für den input meine herren -
wie gesagt ich habe es gelesen und wußte nicht was damit genau gemeint war - war ja selber ratlos, darum meine frage

nach roadrunners erklärung weiß ich jetzt wneiger als zuvor

Für mich bedeutet das, dass man bspw. während einer Session von 26/22/3,5/28 auf 12/9/6/35 wechselt. Du sagst ja selbst in deinem vorletzten Satz, dass man zu readable wird, wenn man nicht balanced. Von daher seh ich keinen Sinn darin, das während einer Hand zu machen. Ok, ich kann natürlich nur für mich und NL sprechen aber wenn ich solche fancy plays sehe, stufe ich den Gegner eher als Fisch ein, womit er sein Ziel ja dann völlig verfehlt. Wenn schon verändern, dann aber die komplette Line auf allen Streets und nicht nur von Flop zu Turn. Ich versteh den Sinn der Frage immer noch nicht und würde gerne mal das Beispiel sehen, wo das so gefordert/geschildert wird.

da versteh ich net viel - sorry

2007-11-29 08:14

derxia (User Offline) schrieb 1012 Posts
seit 2007-11-26

Veteran

9

Um es mal einfacher auszudrücken:

Tempowechsel während einer Hand macht keinen Sinn. Such dir eine Line und bleibe dabei.

Mich würden hier aber noch weitere Meinungen interessieren. Was meint ihr dazu?

R_R
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2007-11-29 10:51

Road_Runner (User Offline) schrieb 3679 Posts
seit 2006-08-28

Maniac

10

akzeptiert roadrunner ........

ich hab auch deshalb gefragt weil ich den sinn dieser aktion net wirklich erkennen konnte..ich nehm an sowas ist eher bei heads up von belang wo ich längere zeit nur mit einem gegner zu tun hab

2007-11-29 11:25

derxia (User Offline) schrieb 1012 Posts
seit 2007-11-26

Veteran

11

wir konnten den Sinn auch nicht erkennen

R_R
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2007-11-29 11:47

Road_Runner (User Offline) schrieb 3679 Posts
seit 2006-08-28

Maniac

12

Die Frage ist nicht nur nach dem Sinn, sodern wie soll denn so ein Wechsel ausssehen???
Klar, wenn ich als agressiver Spieler nach dem Flop aufgrund guter Karten auf Checkraise oder callingstation umstelle, dann ist das zwar ein Tempowechsel, aber ein den Karten angepasster um das maximale rauszuholen, und nicht weil ich denke, ach das spiele ich jetzt mal anderst lol.

http://river-ratten.blogspot.com/

2007-11-29 11:57

CarlosMuc (User Offline) schrieb 3716 Posts
seit 2006-11-10

Moderator

13

Ein Wechsel während einer Hand macht nur dann Sinn, wenn du durch irgendeinen Tell oder durch gutes puzzlen den Gegner plötzlich auf genau eine Hand setzen kannst, gegen die du dann lieber anders spielen möchtest.

Ansonten ist es wie Carlos sagt...Tempowechsel folgen ja auch dem "Plan einer Hand".

{9-Diamonds}{8-Hearts}{k-Spades}{3-Spades}{4-Diamonds}{a-Diamonds}{9-Clubs}{2-Diamonds}{10-Clubs}{10-Spades}{5-Spades}{7-Hearts}{q-Hearts}{j-Spades}{4-Hearts}{3-Hearts}
___________________________________________________________________________
Zitat Gor:
Ich glaube Fish ist ein hyperaggressiver, schlecht programmierter Bot.

2007-11-29 12:19

I_R_FISH (User Offline) schrieb 1881 Posts
seit 2007-01-30

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14

wie gesagt, ich wußte nicht was die damit meinen - darum meine frage

wenn ich wiederfinde wo ich es herhatte, sag ich bescheid

2007-11-29 12:21

derxia (User Offline) schrieb 1012 Posts
seit 2007-11-26

Veteran

15

R_R

Macht es Sinn von der Standart Line abzuweichen um Foldequity beim Gegner zu generieren bzw um weak calls entgegen p zu inducen.

Viele Spieler mach das, wie du schon sagst als Semibluff mit Outs, discounten diese aber nicht und so sind sie meist tainted.

Hinzukommt natürlich auch, dass die Equity bei Draws zwar relativ gut ist, die Potodds aber meist dem entgegenstehen.

Wie oben schon erwähnt muss man auch die Line balancen um nicht exploitable zu werden. Nur weil man mal von Squeezen gehöhrt hat, sollte dann nicht bedeuten, dass man die Starken Hände preflop nicht mehr raist, um am Flop mehr Foldequity zu erzeugen (Als Shorty Stop & Go). Wenn das ein Regular realized, checkraist er hier jede Made Hand, bzw spielt callt Flop donk Turn, bzw checkraise Turn. Solche Metagames braucht man zwar in den kleineren Limits nicht, aber es ist ja nicht schlecht richtig zu spielen, auch wenn noch nicht in den hohen Limits unterwegs ist

Ich musste da unweigerlich lachen.
Da soll mal EINER sagen der Mann weiß nicht wovon er spricht!

Ich bin noch am ausbaldovern einiger Zusammenhänge und deren Bedeutung

2007-11-29 14:34

nut180 (User Offline) schrieb 179 Posts
seit 2006-12-12

Fortgeschrittener

16

Wäre doch mal Lustig alle 5 hände den spieler zu wechseln.....onlinetunier zu hause...dein kumpel spielt agressiv....du eher tight passiv....die anzahl der hände beim wechsel würd ich variieren...wir wollen den anderen es ja auch nicht zu einfach machen.....dürfte für verwirrung sorgen...lol

{q-Clubs}{q-Spades}{q-Hearts}{q-Diamonds}{a-Hearts}

Der Grat zwischen Lohn und Hohn ist manchmal schmaler als man denkt .....
Beati pauperes spiritu.....
2 Outs....2 verfluchte Outs...wtf...

2007-11-29 17:46

Weed-Tripsa (User Offline) schrieb 1135 Posts
seit 2007-10-08

Veteran

17

nut180 geschrieben

R_R

Macht es Sinn von der Standart Line abzuweichen um Foldequity beim Gegner zu generieren bzw um weak calls entgegen p zu inducen.

Viele Spieler mach das, wie du schon sagst als Semibluff mit Outs, discounten diese aber nicht und so sind sie meist tainted.

Hinzukommt natürlich auch, dass die Equity bei Draws zwar relativ gut ist, die Potodds aber meist dem entgegenstehen.

Wie oben schon erwähnt muss man auch die Line balancen um nicht exploitable zu werden. Nur weil man mal von Squeezen gehöhrt hat, sollte dann nicht bedeuten, dass man die Starken Hände preflop nicht mehr raist, um am Flop mehr Foldequity zu erzeugen (Als Shorty Stop & Go). Wenn das ein Regular realized, checkraist er hier jede Made Hand, bzw spielt callt Flop donk Turn, bzw checkraise Turn. Solche Metagames braucht man zwar in den kleineren Limits nicht, aber es ist ja nicht schlecht richtig zu spielen, auch wenn noch nicht in den hohen Limits unterwegs ist

Ich musste da unweigerlich lachen.

Da soll mal EINER sagen der Mann weiß nicht wovon er spricht!

Ich bin noch am ausbaldovern einiger Zusammenhänge und deren Bedeutung

ging mir genauso... "Die Frage ist eigentlich ganz einfach." und dann kommt das!

aber mal im ernst, was soll ein recht unerfahrener spieler, der sich durchs forum liest, mit so einem beitrag anfangen?? ist nicht böse gemeint... aber ich hätte da so meine probleme gehabt bzw. hab sie immer noch

baaaatz auf'm River!

2007-11-29 23:35

paaaatz (User Offline) schrieb 130 Posts
seit 2006-12-29

Fortgeschrittener

18

Der soll dich dazu bewegen die Begriffe die du nicht kennst zu googlen,weil R_R für jeden Pokerbegriff 2 cent von google bekommt.....spass..... ..... aber geht mir teilweise auch so das ich nur noch verstehe....

{q-Clubs}{q-Spades}{q-Hearts}{q-Diamonds}{a-Hearts}

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Beati pauperes spiritu.....
2 Outs....2 verfluchte Outs...wtf...

2007-11-29 23:55

Weed-Tripsa (User Offline) schrieb 1135 Posts
seit 2007-10-08

Veteran

19

Da sind mir wohl ein paar leute zuvor gekommen.......

Hab auch den hier mehrmals Zitierten Beitrag von R_R gelsehen und dachte mir den muss ich kommentieren.

Entweder ist es ein Insider und du hast absichtlich so kompliziert geschrieben oder du liest momentan ganz ganz harten Stoff von irgendwelchen Handhistorys der Jungen wilden in irgendwelchen Pokerbloggs!

Auch wenn ich mittlerweile nach einigen überlegen (und gelegentlichen googlen) den zusammenhang verstehen könnte......
Für die meisten ist das Sinnloser Kaudawelsch

Ich bitte darum weiterhin so weit es geht auf " Internetgenerations-Spezial Ausdrücke" zu verzichten.

Gut: Einige Sachen kann man schwer vereinfachen. Squeezen ist halt mal Squeezen. Aber auf andere wörter könnte man gut verzichten !

MFG

2007-11-30 00:12

Pizi (User Offline) schrieb 617 Posts
seit 2007-03-02

Senior

20

na ich dachte schon nur ich verstehs nicht ...

2007-11-30 08:47

derxia (User Offline) schrieb 1012 Posts
seit 2007-11-26

Veteran

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