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Hier die Regeln der Tournament Directors Association!!
Alle internationalen Turnierleiter sind Mitglied dieser Organisation und ich habe dies Regeln auf deutsch übersetzt.
1. Das Floorpersonal ist angehalten, im besten Interesse des Spiels, mit Fairness als oberster Priorität, zu entscheiden. In gewissen Umständen kann es dazu führen, dass technische Regeln „ignoriert" werden und im Sinne der Fairness entschieden wird. Die Entscheidung der Turnierleitung ist endgültig
2. Das Chiprace beginnt immer bei Platz 1. Ein Spieler kann maximal einen Jetons erhalten. Ein Spieler kann nicht durch ein Chiprace aus dem Turnier ausscheiden. In dem Fall, dass ein Spieler nur noch einen Jetons übrig hat, wird das Chiprace normal durchgeführt. Sollte der Spieler nun das Chiprace verlieren, erhält er automatisch ein Stück von der kleinsten im Spiel befindlichen Jetoneinheit.
3. Den, bei Splitpots, nicht teilbaren Jeton, erhält immer der Platz links vom Dealerbutton. Bei allen Studvarianten erhält den Jeton die höchste Karte, gereiht nach der Farbe ( Pik, Herz, Karo und Treff). Bei allen High/Low Varianten geht der Jeton zu High.
4. Bei einer Teilung wird jeder Sidepot separat geteilt. Sie werden vor der Teilung nicht zusammen gefügt.
5. Ist bereits einige Zeit verstrichen und es wird „Clock" verlangt, so erhält der Spieler eine Minute Zeit um seine Entscheidung zu treffen. Hat er nach Ablauf dieser Zeit noch keine Entscheidung getroffen, erfolgt ein Countdown von 10sec. Erfolgt noch immer keine Aktion, wird die Hand für „Tod" erklärt.
6. Durch das Ausscheiden eines Spielers kann es passieren, dass der Button nicht weitergeht und zweimal an derselben Position bleibt.
7. Ein Penalty (Zeitstrafe) KANN ausgesprochen werden, wenn ein Spieler die Karten öffnet oder herzeigt, obwohl es noch Aktion(en) gibt, oder ein
Karte
vom Tisch wirft oder gegen die „Ein Spieler pro Hand" Regel verstößt. Ein Penalty MUSS ausgesprochen werden bei „softplay", bei Falschspiel, schlechtem Benehmen, Fehlverhalten oder ähnlichen. Es obliegt der Turnierleitung die Höhe der Penalty festzulegen. Von einer Button-Runde bis zu einer Disqualifikation!! Für die Dauer der Penalty hat der betroffene Spieler den Tisch zu verlassen. Bei einer Disqualifikation werden die Jetons eingezogen.
8. Ein Spieler muss, sobald alle Spieler ihre Karten erhalten haben, am Tisch sein, ansonsten wird die Hand für „Tod" erklärt. Um „time" zu rufen, muss ein Spieler am Tisch sein. In Flopspielen, wird die Hand des Big Blinds für „Tod" erklärt, wenn der Spieler vor dem Flop nicht am Tisch ist, um eine Aktion zu setzen. In den Studvarianten wird das „Forced Bet" sofort für „Tod" erklärt, wenn der Spieler nicht am Tisch ist. (Forced Bet wird gesetzt und die Hand vernichtet)
9. Alle Karten müssen geöffnet werden, sobald ein Spiele „All-in" ist und keine Aktion mehr möglich ist.
10. Wenn ein Spieler ein raise macht, indem er 50% oder mehr des Satzes davor anspielt, muss er den Satz auf die Höhe des Minimum Raise vervollständigen. Ein unvollständiger Allin Satz in No Limit und Pot Limit Spielen gilt nicht als voller Einsatz!
11. Ein einzelner „oversized" Jetons gilt , ohne dass ein Raise annonciert wurde, als Call. Nach dem Flop gilt der oversized chip beim Anspiel entsprechend seiner Wertigkeit. Annonciert ein Spieler ein Raise und setzt einen oversized chip, gilt, bei allen No Limit und Potlimit Spielen, der höchst mögliche Betrag, maximal bis zu der Wertigkeit des Jeton. Das Raise muss immer annonciert werden, bevor der Jeton den Tisch berührt.
12. Spieler sind verpflichtet auf das Spiel und die Mitspieler Rücksicht zu nehmen, ob sie nun in der Hand sind, oder nicht:
a. Informationen über aktive oder gepasste Karten
b. Spielanalysen solange noch eine Aktion möglich ist.
c. Über eine Hand zu sprechen vor dem Showdown.
Nur ein Spieler pro Hand ist zulässig.
13. Turnier- und Satelliteplätze werden den Spielern durch Zufall zugewiesen
14. Während des Spiels ist nur Englisch und die Sprache des Veranstalter Landes erlaubt.
15. Das Telefonieren, Senden von SMS und jeder andere Art technischer Kommunikation ist am Tisch nicht erlaubt
16. Kartendecks werden bei jedem Dealerwechsel oder Limitwechsel getauscht oder nach eigenen Hausregeln. Spieler können kein Wechseln des Kartendecks beantragen.
17. Sobald die Zeit eines Limits abgelaufen ist, wird von der Turnierleitung ein neues Limit annonciert und gilt ab der nächsten Hand. Hand gilt als gespielt mit dem ersten Shuffle.
18. Kein Spieler darf eine Hand versäumen. Annonciert ein Spieler ein Rebuy bevor die erste Karte gedealt wurde, spielt der Spieler „behind" und muss das Re-buy machen
19. Die Jetons mit der größten Wertigkeit müssen immer für alle sichtbar sein
20. Verbale Aussagen betreffend der Wertigkeit der Hand sind nicht bindend. Jedoch obliegt es der Turnierleitung, Missbrauch und Falschannoncen zu ahnden
21. „Rabbit hunting" ist nicht erlaubt
22. Ein Spieler, der beim Tischwechsel oder Tischauflösung absichtlich die Blinds umgeht muss die Blinds nachbringen und/oder erhält eine Penalty. Die nachgebrachten kommen in den nächsten Pot und sind „Dead money".
23. Alle Jetons müssen immer sichtbar sein. Spieler dürfen zu keiner Zeit Jetons einstecken oder verborgen transportieren. Spieler, die Jetons eingesteckt haben riskieren disqualifiziert zu werden! Die Jetons werden immer aus dem Turnier genommen.
24. Spieler, die von einem aufgelösten Tisch kommen, übernehmen auf dem neuen Platz die Rechte und Pflichten dessen. Sie können im grossen Blind, kleinen Blind und am Button einsteigen. Einzige Position, in der sie keine Hand erhalten ist zwischen kleinem Blind und Button.
25. In Flop Spielen wechselt immer der Spieler in der Position des "Grossen Blinds" in die schlechteste Position. (aber niemals ins „Kleine Blind"
. Die Auswahl von welchem Tisch, der Spieler genommen wird, ist durch die Turnierleitung festgelegt. An Tischen an denen 3 oder mehr Plätze frei sind wird das Spiel gestoppt. In Stud Varianten wechselt derselbe Platz, der am anderen Tisch soeben frei geworden ist.
26. In No Limit Spielen gibt es keine Begrenzung der Raises. Das Minimum Raise ist immer so hoch, wie das Raise zuvor. There is no cap on the number of raises in no-limit games. In Limit Spielen gibt es eine Begrenzung (abhängig von den Hausregeln) der „Raise", auch bei HeadsUp Situationen. Sobald das Turnier HeadsUp ist trifft diese Regel nicht mehr zu.
27. Wenn, in allen Studvarianten, eine der Holecards eines Spielers durch einen Dealerfehler aufgedeckt wird, wird auf Misdeal entschieden. Wird in Flop Spielen die erste oder zweite Karte durch einen Dealerfehler aufgedeckt, wird ebenfalls auf Misdeal entschieden. Der Spieler am Button kann zwei Karten hintereinander erhalten.
28. Sollte ein Dealer die ungeschützte Hand eines Spielers vernichten, hat der Spieler keine Regressansprüche und erhält auch keine Jetons zurück. Einzige Ausnahme, sollte ein Spieler ein „Raise" machen und dieses wurde noch nicht bezahlt, erhält er in diesem Fall sein „Raise" zurück.
29. Die offensichtliche Siegerhand, die offen gezeigt wurde, kann vom Dealer nicht vernichtet werden und bleibt daher im Spiel. Die Unterstützung der Spieler, um solche Fehler zu berichtigen, ist willkommen
30. Verbale Aussagen in der Reihenfolge sind bindend. Aktionen außerhalb der Reihenfolge ist bindend, wenn sich die bisherige Situation der Einsätze nicht verändert. Ein Check, Call oder Fold gilt nicht als Veränderung der Situation
31. Ein Spieler, der seine Hand während dem Spiel öffnet, kann mit einer Penalty belegt werden, aber die Hand wird nicht für „Tot" erklärt.
32. Bei einem „Raise" im No Limit und Potlimit muss der Betrag 1) in einer Bewegung gesetzt werden 2) der Betrag zuvor festgelegt werden 3) Das Raise annoncieren, den bisherigen Betrag zu setzen (call) und danach in einer Bewegung das eigentliche Raise setzen
33. Pokern ist ein individuelles Spiel. Soft play wird mit Penalties geahndet. Jetons jemanden zuspielen wird mit einer Disqualifikation geahndet
34. Nur in Potlimit Spielen wird Auskunft über die Potgrösse gegeben. Der Dealer ist nicht verpflichtet in Limit oder No Limit Spielen den Pot zu zählen und gibt auch darüber keine Auskunft
35. Im Heads Up ist das Small Blind immer in der Position des Button und setzt die erste Aktion. Sobald es zu einer Heads Up Situation kommt, muss der Button so positioniert werden, dass kein Spieler zweimal hintereinander das Big Blind setzen muss.
36. Wiederholte Verstösse gegen die Etikette werden mit Penalties geahndet. Beispiele dafür sind das Berühren fremder Karten oder Jetons, Spielverzögerung und ständiges Reden. Spieler sind angehalten in der Reihenfolge zu setzen.
37. Im Showdown muss der Spieler, der den letzten Satz (Bet oder Raise) gemacht hat, als Erster seine Karten öffnen. Erfolgt kein Einsatz, der Spieler links vom Button muss die Karten als Erster öffnen. In Stud Spielen muss der Spieler mit der höchsten Auflage, in Razz Spielen der Spieler mit der niedrigsten Auflage, den Showdown beginnen
38. Solange ein Spieler noch im Spiel ist und Karten hat, darf er nicht den Tisch verlassen.
39. Der Dealer ist verantwortlich und angehalten ein String Raise zu annoncieren
40. Um einen Anspruch auf einen Teil des Pots zu haben, muss ein Spieler, bei Playing the board, beide Karten öffnen
Copyright © 2007 by Thomas Lamatsch
European Poker Consulting
2007-05-22 10:57
Hallo Thomas,
besten Dank erstmal für das wahrhaft umfangreiche Lese- und damit Lernmaterial, dass Du in den letzten Tagen hier eingebracht hast. Tolle Sache das!
Eine kurze Frage habe ich zu Top 39: Was ist ein "String Raise".
Konnte den Begriff im Glossar nicht finden.
Viele Grüße
JJ
2007-05-22 12:13
Hallo JJ,
ein "String Raise" ist ein ungültiger Satz!!
z.B.: Spieler setzt Jetons, greift zurück und will weiter setzen. Oder Spieler wirft einen Jetons nach dem anderen hinein ohne etwas zu annoncieren.
cu@thetables
Thomas
2007-05-22 14:50
Hi Thomas.
Muss dichleider nochwas fragen, da das Ganze nicht EXAKT aus den TDA Rules hervorgeht.
Regel 37 : "Letze Action macht zuerst auf" ist klar, aber ist letzte Action GENERELL gemeint (z.B. preflop raise) oder NUR Action auf dem River. Im Cashgame kenne ich es als " letzte Action generell " (z. b auch n straddle), im Turnier erfuhr ich es mal so mal so (je nach Casino) ..........
Bitte um Aufkärung
Andy
2008-04-28 21:38
Hi Andy,
du hast Recht, es ist die letzte Aktion gemeint, also im äußersten Fall auch ein straddle, when dann bis zum Ende gecheckt wurde.
cu@thetables
Thomas
2008-04-29 11:54
Wird das dann 2008 geändert ? denn in englisch steht ja :
At the end of last round of betting, the player who made the last
aggressive action in that betting round must show first.
Würde ja bedeuten, daß ich als Preflopraiser in Position, den Flop und den Turn anspielen kann um dann am River gg ne geöffnete Hand zu mucken.......
Andy
2008-04-29 13:00
also ich finde das einfach nicht 100% richtig übersetzt. in den TDA regeln heißt es:
At the end of last round of betting, the player who made the last
aggressive action in that betting round must show first. If there was no
bet the player to the left of the button shows first and so on clockwise.
und das heißt doch ganz klar "in der letzten bietrunde" (also am river) und wenn in dieser letzten bietrunde keiner gesetzt hat, dann fängt es links vom button an.
also ich finde das eindeutig.
2008-04-29 13:02
Hallo Jungs,
also hier muss ich die Schuld auf mich nehmen ;-)
Ich und auch die EPT entscheiden in diesem Fall anders als die TDA Regeln.
In den Regeln steht eindeutig das die letzte Aktion in der jeweiligen Setzrunde gilt!
Ich und auch viele mit mir (EPT Thomas Kremser z.B.) entscheiden eben das die letzte Aktion entscheidend ist, egal wann sie statt gefunden hat.
Also sorry und cu@thetables
Thomas
2008-04-30 12:15
Hi Thomas......
Mal eine kleine Zusatzfrage.
Hoffe ich schreib das jetzt nicht zum 2. mal. Hab das gefühl die frage schonmal gestellt zu haben aber finde sie nicht mehr im Forum.
Habe in Livetunieren (Sachpreis) folgendes erlebt....
1. Showdown gilt für alle.
Kommt es zu einen Showdown dann MÜSSEN alle beteiligten Spieler ihre Karten Aufdecken.
Argumentiert wird das ganze....
Die Spieler haben ein RECHT darauf die KArten des gegners zu sehen, da sie durch den Call für den Showdown bezahlt haben.
Scheinabr wird dieses System ja auch Online angewandt, da ich bei Gemuckter Hand im Showdann anschliesend in der Hand History die Karten nachlesen kann die der Gegner weggeworfen hat.
2. Show One-Show all.
Die Regel ist ja bekannt. Zeige ich einen meine Karten dann muss ich sie allen Zeigen. ABER. Es gibt auch die Gleich lautende Regel die besagt, das ich wenn ich Karten in den Muck gebe Entweder KEINE oder eben BEIDE zeigen kann.
Angenommen ich setzte auf ein Board A-K-3
mit A-3 und mein gegner foldet, dann dar fich ihm nicht nur die 3 zeigen, sondern müsste beide oder eben keine karte zeigen.
Was hällst du von diesen beiden Regeln ??
2008-05-01 02:31
zu 1) ja, das hört, sieht und erlebt man immer wieder. eine weitere argumentation ist, dass man die karten zeigen muss, um collusion vorzubeugen. nicht dass einer dem anderen chips zuschustern kann in dem er die nuts foldet.
zu 2) wenn du die hand gewinnen willst, MUSST du immer beide karten zeigen, das ist klar denke ich. aber wenn alle folden hast du automatisch gewonnen. was du nun mit deinen karten machst ist deine sache. du kannst sie mucken, eine oder beide zeigen. fakt ist, dass du die hand bereits gewonnen hast, der pot wurde zugeteilt und was du danach mit den karten machst ist nicht mehr relevant.
2008-05-01 14:30
Das stimmt so nicht Bade.
Es wurde vor kurzem eine Regel eingeführt, für die WSOP glaub, die besagte, dass wenn man eine Karte zeigt, beide Zeigen muß.
Auf Protest einiger Spieler die das als psychiologischen Schachzug sehen, wurde diese Regel aber glaub wieder gestrichen.
2008-05-01 15:48
CarlosMuc geschrieben
Es wurde vor kurzem eine Regel eingeführt... ... ...wurde diese Regel aber glaub wieder gestrichen.
richtig und deshalb ist es so wie ich sage, oder?
2008-05-02 01:14
de_Bade geschrieben
CarlosMuc geschrieben
Es wurde vor kurzem eine Regel eingeführt... ... ...wurde diese Regel aber glaub wieder gestrichen.
richtig und deshalb ist es so wie ich sage, oder?
Jein 
Du hast gesagt du könntest prinzipiell immer mit den Karten machen was du willst, sprich es gäbe gar keine Regel. Die gibts aber, auch wenn die jetzt wieder lautet man kann 1 oder 2 zeigen. Ja ich weiß, ist etwas Erbsenzählerei
und kommt aufs selbe raus, ist aber "rechtlich" ein Unterschied.
2008-05-02 09:27
Interssant..... Da kommt mir mal eine ganz andere Frage....
Da es ja keinen Poker Weltverband gibt sondern nur kleinere Verbände und tausende Privatanbieter oder Staatliche institutionen gibt es bekanntlich auch kein Regelwerk.
Diese TDA Rules sind ja auch ledeglich eine Vorgabe die halt von den Gößten Anbietern WSOP EPT usw. anerkannt wird.
Jetzt mal eine Überlegung:
Angenommen ich Veranstallte ein Sachpreistunier (Alles schön angemeldet beim Finanzamt 
)
Jetzt kommen ein Paar spieler. Es Kommt zu einen Showdown Straight gegen Flush.
Weil ich aber den Spieler mit der Straight gerne mag setzte ich als Veranstallter fest, das bei meinen Tunier die Staright HÖHER ist als der Flush und diesen Schlägt!
Rein Technisch darf ich das!
Die Frage ist aber.....
Müsste dann nicht jeder Sachpreisanbieter oder auch jeder Tunieranbieter (Inc. WSOP EPT) vor dem Tunier einen Aushang haben in dem die gültigen Hausregeln zu sehen sind. ODED Anders gefragt.
Müsste ich nicht als Spieler vor Beginn des Spiels mich beim Floor über die aktuell gültigen Regeln Informieren ?
Ich gebe zu das Flush-Straight Beispiel ist hart aber es wäre nach weinen wissensstand rechtlich jederzeit möglich.
2008-05-03 00:26
Hallo Pizi
1. Showdown gilt für alle. Kommt es zu einen Showdown dann MÜSSEN alle beteiligten Spieler ihre Karten Aufdecken.
Regel hat auch den Sinn, dass nicht der Verdacht aufkommt, dass jemand zusammen spielt oder betrügt. Ich und auch die EPT entscheiden aber so, dass der erste Spieler auch das Recht hat zu mucken und niemand sieht seine Karten, nur der Potsieger ist zu 100% verpflichtet seine Karten zu zeigen. Auch bei manchen Onlineseiten kann ich die gemuckte Hand auch nicht in der HH sehen)
2. Show One-Show all.
Die Regel ist ja bekannt. Zeige ich einen meine Karten dann muss ich sie allen Zeigen. ABER. Es gibt auch die Gleich lautende Regel die besagt, das ich wenn ich Karten in den Muck gebe Entweder KEINE oder eben BEIDE zeigen kann. Angenommen ich setzte auf ein Board A-K-3 mit A-3 und mein gegner foldet, dann dar fich ihm nicht nur die 3 zeigen, sondern müsste beide oder eben keine karte zeigen.
Diese Regel kommt aus den USA und ist sehr unbeliebt und umstritten. Ich entscheide weiterhin, dass man auch nur eine Karte zeigen darf. Sonst hört sich doch jegliche Taktik und Spaß am Tisch auf
cu@thetables
Thomas
2008-05-04 17:34
de_Bade geschrieben
zu 2) wenn du die hand gewinnen willst, MUSST du immer beide karten zeigen, das ist klar denke ich. aber wenn alle folden hast du automatisch gewonnen. was du nun mit deinen karten machst ist deine sache. du kannst sie mucken, eine oder beide zeigen. fakt ist, dass du die hand bereits gewonnen hast, der pot wurde zugeteilt und was du danach mit den karten machst ist nicht mehr relevant.
Hab dazu eine Frage:
Ich checke im SB, am River spielt der Button an, ich bezahle. Der Button muss also seine Karten öffenen. Er muckt die Karten. Warum muss ich meine Karten zeigen? Der Spieler der muckt, bekommt Informationen über mich, ich aber keine über ihn.
Hatte diese Entscheidung letztens in einem Casino und der Floorman meinte, wenn ich calle muss ich damit rechnen, dass ich die Karten öffnen muss. War natürlich Turnierpoker und nicht Cash Game.
2008-05-06 10:07
Hallo xcmd,
zu deiner Frage:
Es geht in deinem Fall dann nicht mehr um Informationen, sondern darum das der Potsieger seine Karten zeigen muss, um sicher zu stellen, dass er ein reguläres Blatt besitzt (2 Karten, keine doppelten,...).
Und wenn ich den Pot gewinne, dann muss ich halt in Kauf nehmen, dass er meine Karten sieht. Im anderen Fall, d.h. er zeigt seine Karten und ist stärker, musst du auch nicht deine Karten zeigen und kannst sie mucken!!
cu@thetables
2008-05-06 10:43
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