Hallo,
Mit guten Karten beim Pokern zu gewinnen ist relativ einfach. Auch mit schlechten Karten zu gewinnen ist die hohe Kunst des Pokerns. Wer nur tight agressive am table sitzt, wird möglicherweise nichts gewinnen, weil die Einsätze nicht gecallt werden oder die Gewinne wieder durch die Blinds aufgefressen werden. Und es gibt Tage bzw. Situationen, da bekommt man einfach nur schlechte Karten oder fängt sich laufend Bad Beats ein.
Wie würdet Ihr diese Schwarze Magie des Pokerns beschreiben und welche legale Strategie ist wohl die Beste, um insbesondere bei NL Cash-Games zu gewinnen?
Das ist natürlich eine harte Nuss, die ich Euch da vorsetzte. Aber ich will Euch fordern und beweisen, dass wir die Besten sind.
Der beste Beitrag wird von mir mit einer Flasche Champagner prämiert.
(Bedingungen: Insgesamt mindestens 30 konstruktive Vorschläge bzw. Beiträge. Sobald diese Bedingung erfüllt ist soll ein Gremium von 5 Mitgliedern, das Mountain bestimmen soll, über den besten Beitrag entscheiden. Teilnameberechtigt sind alle Mitglieder in diesem Formum, die zu einem Posting berechtigt sind. Soweit auch ein Gremiummitglied einen Beitrag gepostet hat, darf er sich bei der Abstimmung nicht selbst zum Sieger bestimmen. Einsendeschluss soll der 31. 7. 2007 sein).
Gruss
McSeafield
2007-05-20 03:42
Mountain? WTF?
R_R
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Blog: www.river-ratten.blogspot.com
2007-05-20 07:38
Die kunst des Pokerns ist ja z.B. zwischen TAG und LAG zu wechseln. Du fängst an TAG zu spielen und sobald die Karten das nicht mehr so hergeben huscht du halt auf LAG über. Du musst dich deinem Tisch anpassen und deine Position spielen. Nutz die LP aus und raise mit any two an einem LAG/TAG mixed Tisch. Am flop/turn/river kannst du dann mit natürlichen bets dementsprechend vereinzelte Spieler herausbluffen, und die Chance das du mit Any two triffst besteht ja immer noch 
(Natürlich nur in einzelnen Phasen, nicht jedes mal mit any two raisen)
Aber was ist das für eine Frage? Jeder halbwegs vernünftige Frezeitspieler weiss, dass man zwischen den verschiedenen "Styles" hin und her switchen muss. Du spielst ja auch bekanntlich nicht deine Hand sondern den Gegner und die Position. 
2007-05-20 14:25
Halli
Hallo
@Mc
Wenn nichts läuft...............vergiss vorrangig deine HOLECARDS.............und spiel das B O A R D !!!!!!!!!!!!!!!!!! ( dark-black-magic....lol ) ITS WORKS...............manchmal
servus
Lefti
I like ELEFANT´s.......and winning hand´s
2007-05-20 15:07
Aber was ist das für eine Frage? Jeder halbwegs vernünftige Frezeitspieler weiss, dass man zwischen den verschiedenen "Styles" hin und her switchen muss.
Das wäre mir jetzt neu. Ich dachte es wäre one big session. Dass man für den Gegner unberechenbar sein soll ist klar, aber eine kompletter Stiländerung?
R_R
R_R
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2007-05-20 17:37
Wer nur tight agressive am table sitzt, wird möglicherweise nichts gewinnen, weil die Einsätze nicht gecallt werden oder die Gewinne wieder durch die Blinds aufgefressen werden. Und es gibt Tage bzw. Situationen, da bekommt man einfach nur schlechte Karten oder fängt sich laufend Bad Beats ein.
Man geht ja davon aus das man keine spielbaren Karten mehr bekommt aber trotzdem auf alle Fälle Gewinn erzielen möchte. Da tut ne Stiländerung schonmal ganz gut. Das kommt aber auch immer drauf an ob man FH oder SH spielt. An einem SH tisch spielt man noch eher seinen Gegner als seine Karten. Durch passives folden kommt man an den meisten Tischen nicht weit weil 6 leute meist von jedem ohne Probleme "analysiert" werden. Da hast du keine Chance.
2007-05-20 17:58
Wenn man keine Karten bekommt, sollte man imho eher aufhören, als den Stil zu wechseln.
LAG erfordert schon gute Postflopskills. Wer es kann für den ist es definitiv profitabel. Ich glaube aber, dass gerade schlechtere Spieler daran scheitern.
R_R
R_R
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2007-05-20 18:42
Hey, RR: Natürlich sollte man dann aufhören, aber das ist doch gerade die Herausforderung die McSeafield scheinbar sucht.
"Auch mit schlechten Karten zu gewinnen ist die hohe Kunst des Pokerns"
Wenn du mit schlechten Karten gewinnen willst, musst du so oder so auf LAG wechseln. Und wie R_R das schon gesagt hat verfügen die Wenigsten über den dafür notwendigen Postflopskill.
Gerade als Anfänger sollte man deshalb bei so einer Session lieber früher das Ende suchen als noch irgendwelche Profi-Super-Duper-Moves zu probieren.

2007-05-20 19:53
Also da habe ich wahrscheinlich in der Eile wieder unsauber formuliert. Und das wird sofort ausgelegt…..
Poker ist aus meiner Sicht eine schwarze Kunst. Ich habe dazu ein wunderschönes Zitat eines bekannten Autors gefunden. Nur das habe ich leider verlegt und muss ich erst wieder finden.
Meine Behauptung ist, dass man beim Pokern mehr können muss, als nur mit guten Karten zu gewinnen. Man muss auch ab und zu in der Lage sein mit schlechten Karten zu gewinnen (Der ganze Bereich der raffinierten Bluffs gehört zu diesem Thema). Wer gut pokert, der muss sicherlich mehr können als nur tight-aggressive zu spielen. Das ist relativ einfach, auf gute Karten zu warten und dann Geld in den Pot zu schmeissen. Das ist aus meiner Sicht jedenfalls keine Kunst. Und was ist, wenn die guten Karten ausbleiben oder man nur Bad Beats einfängt? Auch mein SSS Spiel ist ebenfalls keine Kunst. Und bitte haltet mich nicht für so naiv, dass ich mit diesem Thread nur meine Ausbildung zum LAG promoten möchte. Und außerdem profitiert ja auch Ihr davon, wenn hier was vernünftiges zusammenkommt.
Ich habe heute einen Artikel von Mountain zum Thema squeezen
hier im Forum gefunden, den ich unter die schwarzen Künste des Pokerns subsumieren würde:
Hier ist er:
„Squeezen lässt sich sowohl im cashgame als auch im Turnier anbringen und meint bspw. folgende Situation:
Man selbst sitzt in late pos und EP raised preflop. irgendein Spieler danach called. Jetzt kann man fast mit any-two um das dreifache reraisen und bringt in aller Regel beide zum folden. Der Spieler in EP hat von dem ersten Caller schon Stärke signalisiert bekommen, weil der ein Raise aus EP überhaupt callt. Durch das eigene Reraise zeigt man noch mehr Stärke und hat zudem noch Position.
Der ursprüngliche Raiser sitzt nun in der denkbar schlechtesten Position überhaupt und kann dem nur durch ein All-in entgehen. Das wird er aber wiederum nur in den seltensten Fällen und auch nur mit einem Monster tun. Callen kann er eigentlich nicht, da er nicht weiss, was der Spieler nach ihm macht. Womöglich raised der auch nochmal? Er wird in den meisten Fällen also folden.
Nun ist der Caller in der schlechten Position. Er muss nach dem Flop als erster sprechen und kann, sofern er nicht trifft, eigentlich machen was er will - es ist immer falsch, so dass auch ihm nur das All-in bleibt. Man selbst hat aber durch das reraise eine solch enorme Stärke gezeigt, dass, hat man nicht gerade das Image eines Maniacs am Tisch, auch der ursprüngliche Caller folden wird.
Für alles weitere gilt das normale Postflop Spiel.
Gruß, Mountain
„
Das ist z.B. ein Beitrag, für den ich gerne bereit wäre, ein Flasche Champagner auszugeben. Ich hoffe nur, dass noch mehr aus dieser Richtung von Euch kommt.
Habe eine Bitte. Kann jemand den Untertitel "Wie man beim Pokern mit schlechten Karten gewinnt" entfernen. Das ist schlecht formuliert und führt zu Verwirrung bzw. Fehldeutung.
Gruss
Mc
2007-05-21 02:19
Dann noch einen Tip dazu. Keine Strategie, sondern eine reine Übung, die sicherlich Geld kosten wird aber von solch unschätzbarem Wert ist, dass sie meiner Meinung nach von jedem Spieler ab und an vorgenommen werden sollte.
Wenn man die unterschiedlichen Positionen verstanden hat und warum Karten je näher es dem Button zugeht, wertvoller werden, dann macht man folgendes. Man nimmt irgendein billiges SNG und klebt die Stelle am Monitor ab, an der die eigenen Karten angezeigt werden. Ich benutze ein zurechtgeschnittenes post-it und platziere es so, dass ich meinen Chipstand noch sehen kann.
Und dann spielt man. Der Effekt dabei ist, dass man sich immer überlegen muss, warum ein Gegner nun einen bestimmten Move macht. Man kann nicht seine Karten mit dem Board vergleichen, sondern ist gezwungen, aus dem Setzverhalten, der Textur des Boardes und der Position herauszulesen, was der Gegner jetzt wohl gespielt haben könnte. Spätestens jetzt wird einem klar, wie wichtig die Position beim Pokern ist.
Bisheriger Rekord: Ein 2er Platz bei einem 1$SNG auf Titan und ein 3er Platz bei einem 1$SNG auf Stars. Bei allen anderen bin ich unter den ersten vier Ausscheidern gewesen.
Einfach mal ausprobieren. Erstens ist es ungemein lehrreich und zweitens machts tierischen Spass
.
Gruß, Mountain
2007-05-21 02:58
habe den Untertitel entfernt.
R_R
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2007-05-21 09:21
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