Prinzipiell spiele ich das aggressive Spiel, doch änder ich gerne meine Taktik während des Spiels um den Gegner zu täuschen, dann spiele ich gerne mal slow play zwischendurch.
Hab ich mal eine gute Hand checke ich oder calle nur mal statt zu raisen. Da ich die Absicht habe bei späteren Runden dann anzuspielen oder zu erhöhen. Somit locke ich meine Gegner an (täusche sie), denn die denken ich hätte nichts, da ich ja sonst sehr aggressiv mit einem guten Blatt gespielt habe. Dadurch können meist die Einsätze verdoppelt werden.
Leider geht der Schuß auch manchmal nach hinten, sprich, ich „lade" jene Spieler ein die ein schlechteres Blatt haben, gratis Karten bekommen und sich dadurch verbessern (sogenannte Freecards) und ich dadurch den Pott verliere!
2007-04-25 15:04
Sorry musste den Thread verschieben, hab mich in der Kategorie vertan!
Beitrag von EasUncleSam:
Grundsätzlich finde ich das Slow-Play eine Spielweise ist die jeder halbwegs vernünftige Pokerspieler ab und an mal anwenden sollte. Jedoch nicht zu oft da man dann auch zu durchsichtig wird.
Vor allem Pre-Flop finde ich Slow-Play sehr gefährlich, da man dadurch Limpern mit Connectors oder kleinen Paaren oder sogar totalen Mist alle Möglichkeiten gibt die eigene starke Hand zu schlagen.
Nach dem Flop mit der starken Hand (oder sogar der Nuts) Slow-Play zu spielen zahlt sich meiner Meinung nach auch nur bei kleinen Pots aus, da die wahrscheinlich eines Folds beim Gegner mit der Höhe des pots abnimmt und somit ein Bet for value effektiver und gewinnbringender ist.
2007-04-25 15:06
Ich kann wieder einmal nur für FL sprechen, da ich nicht weiß welchen Einfluss eine Freecard auf die implied odds bei NL hat.
Grundsätzlich bin ich kein Befürworter des Slowplays, weil die meisten Gegner einen zu hohen WTS haben, so dass man durch slowplay meist Value verschenkt.
In meinen Videos spiele ich gelegentlich Valuelines, die aber nichts mit Slowplay zu tun haben. Im FL ist der Turn mit einer BigBet doppelt so teuer wie am Flop, so dass man eine Small bet mehr vom Gegner erhält, wenn man erst den Turn raist. Viele Gegner steigen nach einem Raise am Flop auf Calldown um bzw folden dann den River, wenn man nochmals valuebettet.
R_R
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2007-04-25 15:51
Ich bin eher eine slow-playerin... spiele aber auch nicht immer gleich. Zwischendurch tick ich dann mal aus, da kennt sich dann keiner mehr aus *hahaha*. Aber an sich kann man bei mir schon erwarten, dass ich mehr mit wirklich starken Händen spiele, als ins Blaue hinein. Denke auch, dass ein variables Spiel die beste Taktik ist, so bleibt man nicht so leicht durchschaubar. Online muss man da nicht so aufpassen, aber real am Tisch unbedingt, weil man da viel mehr in den Gegner lesen kann...
@ R_R naja, ein Raise am Flop haut mich nicht aus den Latschen, entweder bin ich bereit dafür zu zahlen oder nicht. Man kann das zwar nicht pauschalieren, aber wenn ich mich mit meinem Blatt gut fühle würde ich dich am Turn gleich mal gegenchecken und ein raise machen, wenn du anspielst. Um zu kontrollieren ob du wirklich was hast oder nur mal die "Calling Stations" rausdrücken willst. Günstig Karten "kaufen" gilt bei mir nicht 
2007-04-28 23:58
Callingstation beim FL rausdrücken. LOL.
made my day
R_R
PS: das war ein Scherz von Lisa also nicht ernst nehmen
R_R
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2007-04-29 00:32
Das kommt ganz auf die Höhe des Limits an...
Besserwisser beim Pokern mag ich besonders *hahaha* die sind nämlich die schlimmsten...was nicht heißt, dass ich damit beste Spieler meine....
sorry, aber da sag ich nur
.... no comment .... 
2007-04-29 19:49
Halli
Hallo
Es ist nun mal so das man seine Hand bei LIMIT;GAMES niemals richtig schützen kann,-----und dann gegen 5.7 ..... turn..5 ---- river 5 sein
TOP-PAIR in sie Haare schmieren kann !!!! daher ist FL nicht auf meiner Speisekarte
hihi
servus
Lefti
I like ELEFANT´s.......and winning hand´s
2007-04-29 20:05
Sorry falls es falsch rüberkam.
In den Limits, die im Forum zu 90% gespielt werden ist es per Definition nicht möglich eine callingstation rauszudrücken, weil sie jeden draw und jede made hand callt. Wenn sie sich also entschlossen hat den Showdown zu sehen, kann man machen was man will. Wobei ich ein conitbet nicht als "rausdrücken" sehe, sondern weil ich mich mit meiner Highcardvalue meist noch vorne sehe.
Zudem habe ich auch geschrieben, dass ich mit dem Raise auf den Turn warte, weil am Flop der Gegner meist immer die Outs für einen Call hat. Zudem ist am Turn doppelt so teuer wie der Flop.
Wenn ich HU direkt am Flop raise, sind meistens viele einfache Redraws möglich, so dass ich das Geld in den Pot bringe, wenn ich mich vorne sehe. Ansonsten Raise ich bei einem multiway pot for Value, oder wegen protection, um den Gegner mit 2 Bets zu konfrontieren. Ein Bluffraise bringt auf meinem Limit 1/2 nicht viel, weil man eh gecallt wird. Somit versuche ich nicht Callingstations rauszudrücken, sondern bin immer der Meinung von der Equity noch vorne zu sein.(Nicht zu verwechseln mit Semibluff, zb. cap mit Nutflushdraw am Flop mit 2 Gegnern aufgrund der Equity)
Check-raise am Turn for Information halte ich nur bedingt für sinnvoll, weil man gegen eine 3-bet folden muss. Sollte es kein Freecardraise am Flop gewesen sein, wird dich der Aggressor am Flop mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit runtercallen. Jetzt ist hat die Frage, was du unter "gut fühlen" verstehst. Sollte es sich um eine wirklich gute Hand halten, ist es ja eher ein Valueraise und entspricht somit exakt meinem Vorgehen
Du hast aber recht, in höheren Limits nimmt die Foldequity deutlich zu.
Nichts für ungut
R_R
R_R
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2007-04-29 21:34
Also ich spiele meine starken Hände aggressiv, da ich fast immer wenn ich eine gute Hand z.B. im preflop mal slow gespielt habe, damit auf die Schnauze gefallen bin.
Insbesodere bei cashgames und hier insbeondere in den höheren limits ist das einfach, so glaube ich, lebenswichtig.
2007-05-08 09:04
Jo seh ich auch so(nur NL, von FL hab ich keine Ahnung), Preflop zahlt sich Slowplay niemals aus, und auch am Flop spiel ich nur annähernd unschlagbare Hände Slow.
Also Trips aus n Pocketpaar gemacht und ungefährlicher Flop, oder Flush, Straight und oder Doppelpaar(und doppelpaar verdammt ungern), Highpair slowplay zu spielen ist meines Erachtens selbstmord. Aber wie gesagt, ist nur meine Meinung.
2007-05-21 11:01
Slow playing (im engeren Sinne) muss man immer vom limpen (im weiteren Sinne) unterscheiden. Ich habe an einem loosen Pot-Limit-table folgende Erfahrungen gesammelt. Du kannst pre-flop nicht viel in den Pot setzen. Egal wie viel Du setzt, fast alle loose Player gehen mit.
Du hälst dann z.B. AKs. Normalerweise würdest Du mit so einer Hand bereits pre-flop viel in den Pot stellen, um die Deine Gegner rauszukicken. An einem loosen Pot-Limit-Table ist das aber nicht möglich. Da stellt sich dann wirklich die Frage, ob man selber limpt und sich mit einer solchen Hand erst mal den Flop anschaut. Im Regelfall kann man dann am Flop auf relativ gesicherter Basis dann einen Maximum-Bet setzen oder warten, dass man am Turn oder River noch ein Ace bekommt.
An einem solchen extrem loosen Pot-Limit-Table wie ich ihn vorstehend beschreibe, kannst Du fast mit allen Händen in den Pot einsteigen. Du hast immer eine Chance zu gewinnnen. Du musst nur aufpassen, dass Du rechtzeitig aussteigst, wenn andere größere Beträge setzen. Und das must Du dann leider auch öfters am Flop mit AKs tun, wenn offensichtlich ist, dass Deine Gegner wahrscheinlich was im Flop gefunden haben oder auf einem sehr guten Draw sitzen.
Ich habe mit der vorstehenden Taktik an loosen Tables für meine Verhältnisse unglaublich viel gewonnen. Deshalb gestehe ich, dass ein umfassendes slow-playing zu meinem Pokerstil gehört. Auch bei Turnieren habe ich mit slow-playing sehr gute Erfahrungen gesammelt.
2007-06-04 18:16
Also ich hab mir da meine eigene Definition zusammengebastelt. Vieleicht eine falsche.
Preflop von slow play zu spechen macht meineserachtens keinen Sinn.
Slowplay ist immer deception. Slowplay will das der Gegner mit free Cards was findet auf das er einen Blumentopf setzt. Slowplay spiel ich wenn ich das quad habe damit der Gegner sein full House findet.
Wenn ich angst vom draw hab nehm ich was ich kriegen kann und nächste Hand.
2007-06-05 15:17
Kann mich Hain hier nur anschließen. Spiele allerdings FL.
R_R
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Blog: www.river-ratten.blogspot.com
2007-06-05 17:02
Slow play verwende ich oft, vielleicht zu oft. Manchmal schlägt es zurück, aber oft nur wenn man gegen einen aggressiven Spieler spielt. Slow play zu schnuppern ist ja nicht immer so schwer. Wenn jemand nur kleine bets macht, aber trotzdem immer weiterspielt kann man es ja ahnen. In diesen Fällen verschwinden alle tighte Spieler und nur die aggressiven bleiben übrig. Und manchmal haben sie Glück. Auch wenn man am slow play verliert, muss man es ja machen, denn das Gefühl wenn man jemand in die Falle gelockt hat ist geil! 
2007-06-12 13:54
Wenn ich eine Monsterhand slow spiele, bekomme ich oft einen Adrenalin-Kick, durch dieses Gefühl, dass man sich keine Gedanken darüber machen braucht, ob man die Hand gewinnt, sondern nur darüber, wie man möglichst viel Geld in die Mitte bekommt.
Geht einem dann noch jemand in die Falle, der vorher den Tisch durch sein aggressives Spiel tyrannisiert hat, setzt das dann auch noch Endorphin frei.
Ist fast so wie nach - na ihr wißt schon.....

2007-06-13 19:39
Was meinst du?

















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Zitat Gor:
Ich glaube Fish ist ein hyperaggressiver, schlecht programmierter Bot.
2007-06-13 20:16
Ich meinte Essen, gutes Essen setzt bei mir immer Adrenalin und Endorphin frei 
2007-06-13 20:39
Ja, stimmt. Essen.
Ich Trottel, da hätte ich locker selbst drauf kommen können.
















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Zitat Gor:
Ich glaube Fish ist ein hyperaggressiver, schlecht programmierter Bot.
2007-06-13 21:42
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