Das Raisen kann beim Poker schon mal zur lästigen Angelegenheit werden. Wie wissen Sie, wann es richtig ist zu raisen? Klar, wenn Sie einen hohen Pocket Pair haben, wie zum Beispiel A-A, K-K oder Q-Q, ist die Frage leicht zu beantworten...
2007-03-29 17:05
Jo also du musst einfach nur deine Spieler im Auge behalten das heist evt auch Notizen machen.
Wenn du dann in eine Ähnliche Situation wie vor vllt 2h kommst, kannst du deine Notizen aufrufen und bekommst so vllt mehr chips aus deinem Gegner raus!
Hoffe ich konnte dir vllt helfen aber mehr kann ich auch net sagen da das raisen ja auch was mit deinem Spiel-Taktik zu tuhen hat und die kenne ich ja nicht 
2007-05-22 13:03
Ich wollte keinen neuen Thread aufmachen, deshalb schließe ich mich hier an.
Eine Pokerstrategie-Überlegung, die mich derzeit beschäftigt führt zurück auf die Basics des NL Pokerspiels. Du willst für Deine Gegner uneinschätzbar sein. Also bietet sich an, dass wenn man in ein Spiel einsteigt und, aus welchem Grund auch immer, einen Raise vornehmen möchte, grundsätzlich immer die gleiche Höhe wählt. Wenn man entsprechen seiner starting hand range sehr LAG spielt, kann man dabei vielleicht eine niedrigere Höhe wählen und bei TAG vielleicht einen höheren Betrag.
Meine Frage ist, sollte man wirklich, egal welche Karten man in der Hand hat, seine Raises unabhängig von den Karten, die man in Hand hält bestimmen, nur um damit sicherstellen zu können, dass der Gegner keine Informationen über die Handstärke bekommt?
Natürlich sollte man versuchen, diesen Standard-Raise zu modifizieren, d.h. also z.B. für jeden Caller noch einen BB drauflegen und ggf. dabei auch noch die Position berücksichtigen.
Aber es ist offensichtlich ein Unterschied, ob ich AA oder 87s in der Hand halte. Sollte ich bereit sein, mit 87s oder vielleicht sogar nur 54s genauso viel zu riskieren, wie mit einem hohem pocket pair? Wie seht Ihr das Problem?
Gruss Mc
2007-08-16 20:39
McSeafield geschrieben
Meine Frage ist, sollte man wirklich, egal welche Karten man in der Hand hat, seine Raises unabhängig von den Karten, die man in Hand hält bestimmen, nur um damit sicherstellen zu können, dass der Gegner keine Informationen über die Handstärke bekommt
Ja, zumindest in den unteren Limits. Machst Du das nicht, bemerken zumindest die beiden guten Spieler am Tisch, was Du da machst. Erst in höheren Limits, wenn nicht mehr so viele Tische vorhanden sind und man sich langsam kennt, musst Du deine Raisegrößen variieren. Das fängt damit an, dass man eine Hand bspw. zu 30% limped und zu 70% raised.
Gruß, Mountain
EDIT: Mc, ich staune
2007-08-16 20:52
McSeafield geschrieben
Aber es ist offensichtlich ein Unterschied, ob ich AA oder 87s in der Hand halte. Sollte ich bereit sein, mit 87s oder vielleicht sogar nur 54s genauso viel zu riskieren, wie mit einem hohem pocket pair? Wie seht Ihr das Problem?
Gruss Mc
Also gerade in dem von dir hier beschriebenen Fall MUSST du den gleichen Betrag raisen.
Sollten gute Spieler am Tisch dich nämlich eine Weile beobachten und aus deinem Raiseverhalten erkennen, wie stark deine Hand ist, dann sind deftigen Reraises Tür und Tor geöffnet.
Raise unterschiedlich hoch je nach Position, aber unabhängig von der Hand, die dahinter steckt!
Wenn du variieren willst, dann so wies Mountain geschrieben hat, nämlich ab und an mal limpen.
















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Zitat Gor:
Ich glaube Fish ist ein hyperaggressiver, schlecht programmierter Bot.
2007-08-16 21:48
@mountain,
@t_ochmonek,
danke. Das war für mich bisher kein allzu großes Problem. Ich habe grundsätzlich nur mit guten Karten geraist oder Mini-Raises, um eine free-card zu bekommen, bzw. um Fallen zu stellen. In den wenigen Ausnahmen, die ich im Übrigen (bei Schrott) zugelassen habe, habe ich grds. soviel in den Pot gestellt, dass meine Gegner meistens die Flucht ergriffen haben (also übergroße Raises). Wenn man aber versucht generell mit System auch Mist zu vergolden, dann wird meine Frage massiv relevant. Und damit beschäftige ich mich gerade. Die Überlegung 30%/70% oder fifty/fifty etc. finde ich eine gute Problemlösung. Daran werde ich weiter feilen.
2007-08-16 22:13
Harrington empfiehlt dazu übrigens in einem seiner Bücher (leider weiss ich nicht mehr in welchem), als Zufallsgenerator den Sekundenzeiger deiner Uhr zu verwenden. Also bspw. 0-40 Sekunden raise und 40-60 Sekunden call.
2007-08-16 22:36
Den Minutenzeiger.
Die ersten 48 Minuten so, die letzten 12 einer Stunde anders.
Mit dem Sekundenzeiger würde es ab und an ganz schön hektisch werden 
"....hm, 30 sekunden....was überlegt der Depp vor mir denn so lange....mann......so, endlich bin ich....Mist, war das jetzt schon auf 0, oder noch auf 59...."
Und dabei schaust du noch etliche Male auf deine Uhr. Sieht bestimmt lustig aus 
















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Zitat Gor:
Ich glaube Fish ist ein hyperaggressiver, schlecht programmierter Bot.
2007-08-16 22:44
Mountain geschrieben
Harrington empfiehlt dazu übrigens in einem seiner Bücher (leider weiss ich nicht mehr in welchem), als Zufallsgenerator den Sekundenzeiger deiner Uhr zu verwenden. Also bspw. 0-40 Sekunden raise und 40-60 Sekunden call.
...jetzt weiss ich warum beim letzten Turnier mein Nachbar mi einer Sanduhr jonglierte !! 
servus
Lefti
I like ELEFANT´s.......and winning hand´s
2007-08-16 23:45
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es der Sekundenzeiger war. Es geht ja nur im Moment der Entscheidung darum, was Du tust. Und Online wirds mit dem Minutenzeiger wiederum unsinnig
.
Aber 100%ig weiss ich es nicht mehr. Hast Du zufällig nachgeschaut? Irgendwie interessierts mich jetzt doch
.
2007-08-16 23:47
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