Howard Lederer will Reduzierung der Anklagen
August 31, 2012, Brett Collson

Die Anwälte des ehemaligen Full Tilt Eigentümers Howard Lederer wollen ein Treffen mit dem Bundesgericht um eine Reduzierung der Anklagen gegen Lederer zu erreichen.
Ausgangspunkt ist das Urteil von letzter Woche im Fall United States vs. DiCristina in dem Richter Jack B. Weinstein entschieden hat, dass Poker kein "illegales Glücksspiel" sei. Als Ergebnis wurde Lawrence DiCristina wurde von der Anklage wegen illegalen Pokerspiels in seinem Elektronik-Lager in New York freigesprochen.
Lederer, der wegen Betrugs und Geldwäsche für sein Engagement bei Full Tilt Poker angeklagt ist, argumentiert, dass auf Basis dieses Urteils die Anklage gegen ihn abgeändert werden müsste.
Die ehemaligen Full Tilt Poker Vorstandsmitglieder Chris Ferguson und Rafe Furst haben beantragt ebenfalls angehört zu werden.
Am Donnerstag reagierte die Regierung und teilte mit, dass ihrer Ansicht nach ein Treffen zwischen Lederer und dem Gericht zu diesem Zeitpunkt nicht sinnvoll erscheine. Darüber hinaus teile sie die Rechtsansicht von Richter Jack B. Weinstein nicht.
Die Regierung hätte grundsätzlich die Möglichkeit die zivilen Klagen gegen Lederer, Ferguson und Furst bis 10. September 2012 abzuändern.
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