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Full Tilt News - Lederer, Ferguson und Furst wissen von nichts

Full Tilt Klage

Während die Pokerszene gespannt auf ein Ergebnis der Übernahmeverhandlungen zwischen PokerStars und Full Tilt Poker wartet haben Howard Lederer, Chris Ferguson und Rafe Furst eine Abweisung der Klagen gegen sie beantragt.

Gerade erst haben die US-Behörden Full Tilt Poker Boss Ray Bitar gegen Kaution aus der Haft entlassen, reagieren auch seine ehemaligen Vorstandskollegen, die Full Tilt Gründer Howard Lederer, Chris Ferguson und Rafe Furst. Sie haben eine Abweisung der Klagen gegen sie beantragt. Die etwas skurile Begründung:

Die Gründer und Vorstandsmitglieder hätten nichts von den angeblich kriminellen Vorgängen innerhalb von Full Tilt Poker gewußt. Die Vorwürfe hinsichtlich Geldwäsche, Bildung einer kriminellen Vereinigung und illegalen Glücksspiels seien darüber hinaus unbegründet, da Full Tilt seinen Firmensitz nicht in den USA habe und die gesetzlichen Bestimmung der USA daher keine Anwendung fänden.

Unterdessen hat auch PokerStars laut eGaming Review einen Antrags auf Klagsabweisung eingebracht und versucht damit die Anklagen der Behörden gegen seine Tochtergesellschaften zu entkräften. Beobachter spekulieren darüber, dass eine Fortführung der Anklagen gegen PokerStars die Übernahme von Full Tilt gefährden könnte, allerdings könnte eine Zustimmung zum Antrag den Deal endgültig finalisieren und die leidige Causa Full Tilt Poker ein für allemal beenden.

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